Schluss – Aus – Ende
Ich mag derzeit keine Projekte mehr! So schön es vor Kurzem noch war, wenn mal jemand eine interessante Idee für ein Blogprojekt hatte, so zeitraubend und nervig finde ich es inzwischen. Vor allem, wenn sich die Projekte ähneln wie ein Ei dem anderen. Ich denke, ich werde nur noch das Projekt Zwölf/2010 weiterführen. Den Frühjahrsputz hab ich schon gecancelt, weil für mich einfach unsinnig (keine Ahnung, warum ich das zunächst für reizvoll hielt) und auch dem ABC Teekesselchen versetze ich heute den Todesstoß. Das ABC Projekt im letzten Jahr fand ich toll, weil man ja ganz viele Möglichkeiten hatte. Das Teekesselchen ABC find ich inzwischen eher öde, weil es nur wenige Homonyme pro Buchstaben gibt und sich deshalb die Bilder immer wieder gleichen. Vielleicht sind solche Projekte auch einfach mehr was für den Winter. Jetzt gibt es wieder so viele schöne Fotomotive in freier Natur, da fällt mir so die Auswahl an täglichen Bildern schon schwer.
Speisekarte am Hotelschiff – derzeit etwas schwierig zu lesen ;-)
Projekte haben natürlich den Nebeneffekt, dass der eigene Blog mehr Besucher bekommt und man selbst auch neue Blogs entdeckt. Aber ich gestehe, ich sitze eh schon viel zu lange am PC, sowohl für’s eigene Bloggen als auch für die Runden bei euch anderen, zumal man ja niemanden, den man in seiner Blogroll hat, vernachlässigen will. Ich freue mich auf die warme Jahreszeit, die wieder mit viel “Unterwegs und im-Garten-Sein” einher gehen wird und dafür möchte ich die Zeit am PC drastisch reduzieren.
Gestern gingen mir ständig einige Zeilen aus einem alten Song von Reinhard Mey durch den Kopf: ” Die Mädchen tragen ihre Mäntel offen und Männer wagen einen schnellen Blick. In allen Augen blüht ein neues Hoffen auf Liebe und ein kleines Stückchen Glück.” Heute fiel mir der Titel ein: “Frühling in der Großstadt”.
Und was guckt ihr heute Abend im Ferngucker – sofern ihr guckt? Ich werde mich vermutlich für den NDR entscheiden: “Südafrika – Die Garden Route” – Im historischen Zug entlang einer paradiesisch schönen Küste. Der Echo interessiert mich nicht, Heidi Klum und ihre Kleiderständer ebenso wenig und den Herrn der Ringe kenne ich in und auswendig, hab ich außerdem in der Extended Edition auf DVD. Aber ein Foto von Viggo hab ich mir auf den Desktop geholt, nie war der Mann attraktiver denn als Aragorn (und wird es wohl auch nie wieder sein). Auch für die Fans von Liv Tyler oder Cate Blanchett gibt es tolle Fotos bei TV t*day.
Ungelogen
. . . 28°C zeigt das Thermometer im Wintergarten an und so warm ist auch. Draußen sind es allerdings nur um die 11°C und auch die nur in der Sonne.
Temperatur in unserem Wintergarten gegen 14:30 Uhr
Alles was ich mir heute an Putzereien und Bügelarbeiten vorgenommen habe ist erledigt, ich könnte also nochmal losziehen. Aber irgendwie fehlt’s mir heute an der rechten Lust. Vielleicht geh ich noch mal zur Bücherei, ich könnte wieder neuen Lesestoff gebrauchen und vor allem muss ich die alten Sachen abgeben. Im Moment lese ich gerade den dritten “Biss zum …”-Band, aber die Rangeleien zwischen Vampiren, Werwölfen und der leicht naiven Bella werden auch nicht wirklich interessanter. Ich werde einfach mal eine Blogrunde drehen, dann seh ich weiter.
Eben kreisen übrigens wieder drei Bussarde am Himmel – kreisen und kreischen und bringen die Vogelwelt in Aufruf. Irgendwie haben die unser Vogelviertel als neues Jagdrevier entdeckt. Das kann ja heiter werden.
Ich habe noch ein Foto von gestern . . . und hätt ich neulich am Alten Flugplatz mal die Drachen der Kinder fotografiert, dann hätte ich sogar noch ein weiteres Teekesselchen mit “D”.
Ein im Sommer wasserspeiender Drache oder doch eine Harpyie? im Garten der Bolongaropalastes
Dass es Harpyien als Greifvögel tatsächlich gibt, habe ich neulich in der Afrikadoku gesehen( muss was über Südamerika gewesen sein. Der Vogel gehört eindeutig nach Amerika.) Ich dachte bislang immer, dass seien nur Wesen aus der griechischen Mythologie. Die Wesen, die im Bolongaropalast in Sandstein gehauen wurden, sehen alle etwas seltsam aus. Man merkt daran, dass den Menschen im 18. Jahrhundert exotische Tiere bei weitem nicht so vertraut waren wie uns heute.
Moin, moin
Erstmal danke für eure zahlreichen Kommentare. Auch heute ist das Wetter – zumindest im Moment – wieder schön, aber es heißt ja schon seit Tagen, dass spätestens ab morgen der Winter nochmal zurück kommen soll. Kann man sich kaum vorstellen, aber zumindest weiß ich, dass es vermutlich so kommen wird. Die Wettervorhersagen sind doch recht genau geworden. Ich werde mich erstmal dem Haushalt widmen, denn gestern hab ich ja nun doch nicht viel gemacht, das Wetter war zu verlockend. Dem Projekt Frühjahrsputz – Jeden Tag ein Beitrag – werde ich wohl trotzdem nicht nachkommen können. Im Grunde putzt man als Hausfrau ja eh ständig, entweder das Normale was so anfällt oder wenn’s jahreszeitlich bedingt mal was Anderes ist, dann läuft es eben so mit.
Aber weil euch die Fotos gestern so gut gefallen haben, kommen hier noch drei vier:
Blick den Main entlang Richtung Nied
Blick auf Ochsenturm links und Schlossturm rechts
Mainpromenade entlang der Stadtmauer
Dieses Gärtchen liegt zwischen der Schlossterrasse, dem Haus des Höchster Fährmannes und dem Zollturm. Ganz offensichtlich sieht man hier beschädigte alte Statuen, teilweise Kreuze und hochherrschaftlichen Gartenzierrat, alles aus dem roten Mainsandstein. Ich habe davon noch ein Bild, aber das ist vermutlich für Ortsfremde eher uninteressant. Ich find’s spannend, weil ich mich frage, ob diese Dinge irgendwann man restauriert werden. Im Garten der Justinuskirche wurden im Winter ähnliche, meistens sakrale Steinarbeiten restauriert, die man sicher angucken kann, wenn Kirche und Garten mit dem Ende des Winters wieder zugänglich sind. Zur historischen Justinuskirche gibt es inzwischen bei Wikipedia eine sehr gute und ausführliche Seite und auch der Webauftritt der Justinuskirche erscheint in neuem Gewand, wie Herr Robiné im Kommentar freundlicherweise schreibt.
Blick auf Seitenflügel des Bolongaropalastes (Standesamt)
Auf diesem Bild, das gestern am späten Nachmittag entstand, als das Licht schon nicht mehr so doll war, sieht man Sandsteinfiguren im Garten des Bolongaropalastes, zu denen die vorderste auf dem Foto oben drüber recht gut passen würde. Es handelt sich um die berühmten Türken (Mohren) oder Musikanten.
















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