Westhafen
Wunderbares Fotowetter und ein Blick in Angelikas Blog haben mich heute mal wieder nach “Frankfurt” gelockt. Ja, ja – ich wohne ja in Frankfurt, aber irgendwie ist unser Unterliederbach doch eine völlig andere Welt. Wenn ich die City meine, dann fahr ich eben immer nach Frankfurt *lach*. Neulich bin ich schonmal um den Westhafen rumgeschlichen, habe aber keinen Parkplatz gefunden, heute – hurra – zumindest einen Verzweifelungsparkplatz. Hier am Westhafen wollte ich schon seit urewigen Zeiten Fotos machen. Kommt ihr ein Stückchen mit?
“Wohnen am Fluß” heißt seit einigen Jahren wieder die Devise in Frankfurt. Man besinnt sich darauf, dass so ein großer Fluß doch auch Lebensqualität bedeutet, dass dort immer etwas los ist . . .ja, dass es eben etwas Besonderes ist. Seitdem der Main wieder relativ sauber ist, der Fischbestand wieder zunimmt und man dort theoretisch sogar wieder baden könnte, sehen die Menschen ihn auch wieder mit anderen Augen. Der Westhafen in Frankfurt ist ein ehemaliger Binnenhafen auf dem rechten Mainufer (flußabwärts). Er besteht aus einem 560 Meter langen und 75 Meter breiten Hafenbecken, das durch eine Mole vom Main getrennt ist. Erst in den 90ziger Jahren des letzten Jahrhunderts entstand hier ein modernes Stadtquartier mit Yachthafen. Gegenüber auf der Niederräder Seite liegt übrigens das Uniklinikum, wie ich heute verblüfft festgestellt habe. Als ich dort in den 70zigern studierte, sah das alles noch völlig anders aus.
Wohngebäude auf der linken Seite des Hafens, die Vorderfront zeigt zum Main
Der Westhafentower im Osten des Quartiers
Das Hochhaus ist Teil eines neuen Stadtquartiers auf dem Gebiet des ehemaligen Westhafens. Von den Frankfurtern wurde der Westhafen Tower bereits “das Gerippte” bzw. “Äppelwoi-Turm” genannt, da die Glasfassade einem Apfelweinglas ähnelt. Doch vielmehr sollen die 3.500 Glasdreiecke durch unterschiedliche Lichtreflexionen Bezüge zum Element Wasser herstellen.
Von der Architektur her an einen Schiffsrumpf angelehnt
Hier spiegelt sich die Fassade des Towers im “Schiffsrumpf”
Westhafenbebauung zum Main hin
Ich könnte mir im Moment nicht vorstellen hier zu wohnen, dazu liebe ich mein Häuschen mit Garten zu sehr. Aber die Wohnungen sind sehr begehrt und ziemlich teuer. Es ist vielfach Renditeobjekte. Einer unserer Bekannten hat hier gleich zu Beginn eine Wohnung gekauft und sofort vermietet.
Im Yachthafen habe ich mehrere Kormorane entdeckt und natürlich jede Menge Möwen. Die Kormorane lassen sich gut unterscheiden, es scheinen Vögel verschiedenen Altes zu sein, vielleicht ist eines auch ein Weibchen. Da der Kormoran der Vogel des Jahres 2010 ist und ich in diesem Winter an der Nidda praktisch kaum einen entdecken konnte, hat mich das heute umso mehr gefreut.
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Und sie sehen wieder alle aus, als ob sie Emma hießen ;-)
Da macht er grad den Abflug . . .
Ein Weibchen oder Jungvogel vielleicht?
Der sieht für mich schon etwas älter aus
Ganz schön viel Dreck machen die Möwen!
Hat’ s euch gefallen? Für mich war es ein herrlicher Nachmittag – das Wetter war auch wunderbar. Linktipp: Kormoran (Art) bei Wikipedia Der erste Kormoran oben, den ich als “den Prächtigsten” bezeichnet habe, trägt wohl auch bereits sein Prachtkleid.
Die ersten Interessenten
. . . haben sich schon eingestellt:
Ich habe heute morgen die ersten Fenster dieses Spätwinter/Frühjahres geputzt (bei Sonne ist das ja nicht mehr zum Aushalten) und auch sonst noch so einiges geschrubbt – kein Frühjahrsputz, eher normaler Montagvormittag. Nun überlege ich, was ich als Nächstes anstelle. Da ich Katzenfutter brauche und auch sonst noch ein paar Sachen, ist Einkaufen auf alle Fälle ein Thema. Soll ich mich wieder in die Nähe eines Gartencenters wagen? Ist eigentlich Blödsinn, da wird die Sehnsucht nach Frühling, Wärme und Blümchen ja noch größer *seufz*.



















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