Wolfsgarten2
Da im Gartenblog derzeit kaum Besuch stattfindet, werde ich meine nächsten Bilder vom Schlosspark Wolfsgarten doch lieber hier einstellen – auch wenn jetzt viele “Blümchenbilder” kommen. Gestern gab’s ja nur was zum Schnuppern, jetzt geh ich mal in der Reihenfolge meines Spazierganges vor. Für alle, die sich für den Schlosspark interessieren (wie gesagt, er wird nur zweimal im Mai und einmal im Herbst geöffnet), Schloss Wolfsgarten liegt zwischen Langen und Egelsbach, etwa 30 Minuten mit dem Auto südlich von Frankfurt am Main. Der Eingang zum Park befindet sich an der Kreisstraße 168. Von dort geht es durch ein Stückchen Wald und bald muß man sich entscheiden, ob man sich rechterhand zu den Schloßgebäuden oder linkerhand weiter in den Park hinein begeben will. Aber es gibt immer wieder Querverbindungen.
Eingang zu den Hauptgebäuden – vermutlich nicht die Adelspforte ;-)
Ich bin also zunächst in Richtung der Schlossgebäude marschiert und habe mir dort die inneren Gärten angesehen. Auch über den Weinlaubengang von gestern kommt man dorthin. Eine der Säulen habe ich fotografiert, an denen sich Geißblatt empor rankt.
Die Natur ist in den von der Sonne beschienenen Teilen des Gartens weiter als bei uns in Frankfurt – anders in den schattigen Waldbereichen, wo der Rhododendron noch in voller Blüte stand. Das Geißblatt blüht bei mir im Garten noch lange nicht.
Überall gibt es auch Skulpturen zu betrachten – viele davon allerdings vom Zahn der Zeit ziemlich angenagt. Man sieht, dass die Besitzer überall bemüht sind zu erhalten und zu restaurieren, aber so ein altes Schloss mit Park ist ein Fass ohne Boden. Auch der Blick auf die Mauern der Gebäude lohnte sich überall:
Im Innenhof blühen bereits die ersten Rosen . . .
. . . hier leider noch nicht. Unter dieser wunderbaren Rosenlaube befindet sich der zentrale Brunnen
aus rotem Sandstein. Der war nur derartig von Menschen umlagert, dass ich ihn nicht fotografiert habe.
Hier hörte ich auch eine Dame zu ihrer Bekannten sagen, dass es beim fürstlichen Gartenfest im Herbst doch schöner sein, da sei mehr los. Na ja, die Geschmäcker sind halt verschieden – mir standen auch gestern schon dauernd viel zu viele Menschen ständig im Bild.
Azaleen und Rhododendren auch an schattigen Stellen im Innenhof
Was für eine Pracht und doch erst der Anfang
* * *
Kinners, ist das heute wieder heiß! Ich verdampfe schier, denn dummerweise steht mal wieder Waschen und Bügeln auf dem Programm. Die Wäsche trocknet immerhin in Nullkommanix draußen in der Sonne, aber schon beim Auf- und Abhängen muss ich aufpassen, dass ich keinen Sonnenstich bekomme. Aber ich will nicht meckern, es soll ja eh demnächst wieder kühler und auch nass werden. Der GöGa tobt sich trotz Hitze auch nach wie vor an der Terrasse aus. Er hat heute schon ein Dutzend Schubkarren voll schwarzen Splits aufgebracht. Glücklicherweise können wir dieses Zeugs vom Gartenbaubetrieb um die Ecke beziehen. Die bringen uns das mit dem Schaufellader vorbei und schütten es hinten am Carport grad in die Einfahrt. Leider hat die erste Portion noch nicht gereicht für’s Fundament, nun muss Stefan warten bis die nächste kommt. Ich schätze, das wird erst morgen früh wieder was. Aber es gibt noch genug anderes zu tun. Wenigstens haben wir noch ein Stückchen Miniterrasse um die Ecke vom Haus, wo man noch sitzen, essen und/oder Kaffee trinken kann bei diesem Wetter. Ist zwar etwas beengt, aber besser als nichts. ![]()
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