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Ab 2.1.2012 neu:


Projekt Frau Waldspecht




Ein Projekt von Barbara

KbkM #21

Bitte eure Beiträge wie immer in den Kommentaren unter meinem Beitrag Nr.21 ab dem 21.5.2012

Dringende Bitte

Hat bei mir jemand aus dem Kommentarfeld heraus Probleme mit unerwünschten Mails? Dann bitte melden!

Monats-Archive: Juni 2010

Heiss isses

. . . und ich Dussel bin auch noch am Bügeln. Aber da der Junior morgen nach Dresden will und ich bei Hitze dauernd am Waschen bin, bleibt mir nichts anderes übrig.

Heute Morgen wurden wir beim Frühstück von üblem Gestank aufgestört, der mir schon in den letzten Tag aufgefallen ist. Das kann nur eine Stinkmorchel sein oder ein totes Tier.  Trotz  intensiver Suche konnten wir noch nichts finden. Wenn wir großes Pech haben, liegt die Quelle des “Duftes” unter der neuen Terrasse. Dann kann man nur abwarten. Ich habe die Gelegenheit natürlich benutzt, um meinem GöGa klar zu machen, dass wir unbedingt einen zweiten Ausweichsitzplatz hinten im Garten brauchen.

So – weiter bügeln, nachher nochmal etwas mehr (vielleicht).

@Inge aus HH: Inge, dein Kommentar ist angekommen, aber seltsamerweise hast du ihn auf einer der Galerieseiten unter Header & Themes hinterlassen.

Hach ja!

Was für ein Tag! Nicht nur, dass wir heute am Siebenschläfertag tatsächlich das allertollste Wetterchen hatten und somit auch der Vollmond sich in keinster Weise negativ ausgewirkt hat – nein, die deutsche Fußballnationalmannschaft hat gegen England gewonnen!!!  Ich habe zwar keine Minute des Spiels gesehen, weil ich den ganzen Nachmittag lesend im Liegestuhl verbracht habe. Aber da jedes Tor unserer Mannschaft in der ganzen Umgebung von lautem Tröten und irgendwelchen Knallkörpern begleitet wurde, war ich immer auf dem Laufenden. Und obwohl kein großer Fussballfan und normalerweise schon gar nicht deutschnational gesinnt, bin ich wirklich froh über dieses Weiterkommen. Ihr merkt vielleicht, dass ich Ausdrücke wie “Sieg über“, “besiegt” etc. vermeide.  Das hat seinen Grund, denn seitdem ich gelesen und gesehen habe, wie die englische Presse die Deutschen vor diesem Spiel mal wieder verunglimpft hat, hab ich mir wirklich nur eins gewünscht, nämlich dass diese Mannschaft nicht gewinnt. Wobei ich annehme, dass die englischen Fussballspieler absolut nichts für die Stimmung können, die da auf der Insel gemacht wird.  Aber dass man in England 65 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die Deutschen immer noch mit Nazis vergleicht, das geht mir doch gewaltig gegen den Strich.

Im Garten war’s einfach herrlich.Und weil ich meine Kamera mal nicht schussbereit neben mir liegen hatte, kamen nicht nur Amseln, Eichhörnchen und Meisen an, sondern auch ein Buntspecht und Bluthänflinge . . . und Schmetterlinge . . . und Libellen. Das ist doch wieder typisch.

Aber das Buch, das ich im Moment lese, ist wirklich spannend und gut geschrieben. Wieder ein historischer Roman, den ich mir ohne große Erwartungen aus der Bücherei mitgebracht habe. Diesmal war’s ein Volltreffer.
Der Roman spielt im Frankreich des 13. Jahrhunderts, vorwiegend in Paris, wo der fromme König Louis IX. die Sainte Chapelle für eine  Reliquiensammlung rund um Jesu’ Dornenkrone bauen lässt. Im Roman werden verschiedene Handlungsstränge sehr gekonnt mit einander verwoben, es geht keineswegs nur um die Familie des Glasmalers Clément oder den Bau eines prachtvollen Gotteshauses. Die Autorin lässt in sehr deutlicher Sprache das Mittelalter vor meinen Augen erscheinen mit all seiner Armut, seinem Dreck, seiner Gewalt und gleichzeitig aber auch Gottesfurcht und – verehrung und der Schönheit der Baukunst. Ich gestehe, ich habe vorher noch nie darüber nachgedacht, dass es mal eine Zeit gab, in der gefärbtes Glas den gleichen Stellenwert einnahm wie für uns heute Edelsteine. Und auch nicht, wie schwierig es im Mittelalter war – lange bevor man zur Glasbearbeitung Diamanten oder Keramikschleifer kannte – diese kunstvollen Kirchenfenster herzustellen. Glasscheiben mussten gebrochen und mit einer “Kröselzange” auf sorgfältigste weiterbearbeitet werden. Da war nichts mit Schneiden. Ich stell mir diese Kröselzange wie die Knochenknabberzange der (Kiefer-)Chirurgen vor, sie zu benutzen fand ich immer mühsam.

Die Kapelle der Glasmaler von Kirsten Schützhofer ist für mich ein Buch, das ich kaum aus der Hand legen möchte, bis ich es fertig gelesen habe. Sorry – zu größeren Blogrunden komme ich im Moment gerade nicht .

Buddha

Sieht er nicht aus wie der Buddha unter den Amseln?

Nicht ausserhalb, nur in sich selbst soll man den Frieden suchen.

Wer die innere Stille gefunden hat, der greift nach nichts
und er verwirft auch nichts.

(zugeschrieben Siddhartha Gautama)

*

Heute war’s aber auch so richtig heiss, und ich habe die Vögel einmal mehr beneidet, dass sie in unserem Garten so einen tollen Pool haben ;-)


Vollmond

Bei diesem schönen Wetter kann man sich heute wirklich als Mond- und Sternengucker betätigen. Wusstet ihr, dass heute der späteste Sonnenuntergang dieses Jahres ist? Ich dachte auch, der würde mit der Sommersonnenwende zusammen fallen, dem ist aber nicht so. Wir haben jetzt kurz nach 22 Uhr und für mich ist die Sonne untergegangen, aber ich glaube,von woanders könnte man sie immer noch sehen, da ist immer noch ein schwacher roter Schein im Nordwesten zu erkennen. Über dem Taunus ist es noch keineswegs dunkel. Irgendwann würde ich ja doch gerne mal die Mitternachtssonne im hohen Norden erleben. Das muss schon beeindruckend sein.

Venus – der Abendstern – müsste jetzt gleich ziemlich hell im Westen / Nordwesten zu sehen sein, aber nur für ca. 2 Stunden, dann geht dieser Planet für unsere Augen schon wieder unter.

Ob ich den Vollmond heute überhaupt zu Gesicht bekomme, weiß ich nicht, vielleicht erst nach Mitternacht. Es ist blöd, dass hier alles so von hohen Häusern verbaut ist. Ich bin mondsüchtig. Eigentlich wollte ich keine Vollmondfotos mehr machen, irgendwie sehn sie ja doch immer gleich aus. Aber wenn er mich dann anlacht, muss ich ihn halt doch fotografieren.

Im Westen spielt sich heute ziemlich viel am Himmel ab. Auch Mars und Saturn sollten zu sehen sein.

Auch die bemannte Raumstation ISS kann heute zu nachtschlafender Zeit beobachtet werden und zwar gleich gleich vier Mal.  Der erste ISS-Überflug findet heute Abend um 23.37 Uhr statt. Das zweite Mal kann die Raumstation um 1.13 Uhr gesehen werden, wie sie über das Firmament wandert. Weitere Überflüge: 2.48 und 4.23 Uhr (nur wenig über Horizont). Sie bewegt sich von West nach Ost.

So – jetzt habe ich euch genug Tipps gegeben, was ihr am Himmel beobachten könnt, falls euch der Vollmond nicht schlafen lässt. Allen Anderen wünsche ich eine gute Nacht. Es ist jetzt 22:30 Uhr und . . . hach, da ist er ja!

*

Er wandert schnell über den Nachthimmel – hier wollte ich noch ein bisschen Umgebung auf’s
Foto bekommen, aber dafür ist es nun doch zu dunkel, außerdem zieht gerade eine Wolke vorbei.

Sooo HOT

Puh -  ist das heiß und mich hat heute die Hitze wohl schon zum ersten Mal erledigt. Obwohl, das kann irgendwie nicht sein, aber vielleicht die Auswirkungen des Wetterwechsels insgesamt? Vollmond steht ja auch schon wieder an. Wie auch immer, heute wurde es mir gegen die Mittagszeit urplötzlich schlecht und schwindlig und ich hab mich hingelegt. Blöd sowas. Ich bin dann auch tatsächlich irgendwann eingeschlafen und erst drei Stunden später wieder aufgewacht. Jetzt geht’s aber wieder – erstaunlicherweise, hab ich mich doch grad über eine Stunde lang mit Andis Baföantrag rumgeärgert. Das ist mindestens so undurchsichtig wie die Steuererklärung – ehrlich.

Dann ist mein GöGa plötzlich an mir vorbei gestürzt … ich muss in die Firma ??? . . . irgendwie hatten die ihm am Telefon einen anderen Termin für seine offizielle Verabschiedung genannt *lol*. Aber mal ehrlich – wenn man sowas schon plant, dann schickt man dem scheidenden Mitarbeiter doch eine schriftliche Einladung – oder? Er wird heute Abend wohl einmal mehr froh sein, dass dieses Kapitel auch abgeschlossen ist. Ich frag mich nur, ob noch jemand da ist, bis er sich  im Feierabendverkehr nach Offenbach durchgeschlagen hat.  Na, wenigstens fährt er gegen den Strom.

Rasen mähen müsste ich auch schon wieder – das ist nach der Düngeraktion wirklich der Horror. Den Halmen kann man beim Wachsen zugucken. Zweimal pro Woche muss ich mähen und dreimal wäre auch nicht verkehrt, das ist völlig irre. Aber heute geht nichts mehr. Vielleicht hatte ich ja schon den ersten Sonnenstich von gestern im Schwimmbad. Ich mach’s mir gemütlich und wünsche euch ein schönes Wochenende.

Ach ja, noch ein Eichhörnchenbild, aber kein so schönes wie gestern, weil zu dunkel und zu weit oben. Es knusperte heute morgen hoch oben in der Kiefer herum. Man sieht es dann kaum, aber ständig rieseln die Schuppen von den Zapfen nach unten.

Dunkles Hörnchen in der Kiefer

***

Aus der Bücherei habe ich mir mal wieder einen Skandinavienkrimi mitgebracht, eine Story um die Ermittlerin Irene Huss herum. Der Klappentext war mal wieder vielversprechend, irgendwann hat’s wohl auch schon Verfilmungen im Fernsehn gegeben, aber so richtig begeistert bin ich nicht. Die Story ist mir viel zu zäh, gegen Ende hin wirkt sie sehr konstruiert. Obwohl die skandinavischen Krimis immer so eine ähnlich düstere Grundstimmung haben, gibt es eben doch große qualitiative Unterschiede. Der Autorin ist es wohl sehr wichtig auf die sexuellen Belästigungen weiblicher Polizeibeamtinnen durch Kollegen hinzuweisen, aber mich nervt das in diesem Buch etwas. Die Figur des betreffenden Beamten ist für mich überzeichnet. Noch bin ich nicht fertig mit lesen, aber es wird immer mühsamer durchzuhalten. Da Irene Huss in jungen Jahren offenbar einen asiatischen Kampfsport betrieben hat, wird der Leser auch noch mit Begriffen traktiert, die keiner versteht, der nicht selbst mal Jiu-Jitsu oder Ähnliches praktiziert hat. Ich hab ja mal Taekwondo gemacht und hab so ein bisschen Ahnung, wovon da geredet wird, aber mich nervt es trotzdem. Also im Großen und Ganzen kann ich den Krimi nicht weiterempfehlen und werde wohl auch keinen weiteren der Autorin Helene Tursten lesen.

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