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Projekte 2012

Ab 2.1.2012 neu:



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Rezension vorhanden


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Tagesticker

07.02.2012 : Boah nee, was für Temperaturen! Heute Morgen hatten wir -16°C, in der Nacht war's wohl noch kälter. Aber es ist dunstig. Ob es wirklich Schnee gibt?Es schneit!

KbkM #6

Bitte eure Verlinkungen in die Kommentare unter KBKM #6 - danke!

Tages-Archive: 6. Juli 2010

Kaub

Da war doch noch was – genau, die allerletzten Bilder vom Samstag auf dem Rhein. Äh – die “allerletzten“, auch so ein seltsamer Elativ, oder? Die Letzten sind eigentlich die Letzten- hm?!

Also: Kaub!

Mitten im Rhein: Kaub – Die Burg Pfalzgrafenstein

Ich schätze mal, Kaub kennt so ziemlich jeder, der jemals etwas über den Rhein gelesen oder gesehen hat. Die Pfalz oder genauer, die Burg Pfalzgrafenstein, liegt ja auch mehr als dekorativ mitten drin im Vater Rhein, auf halber Strecke zwischen Mainz und Koblenz. Auf dem Foto oben sieht man im Hintergrund außerdem die Burg Gutenfels. Die Burg Pfalzgrafenstein mitten im Fluss war nie bewohnt sondern diente immer nur als Zollburg. Ihre Lage war vor dem neuzeitlichen Ausbau der Fahrrinnen beherrschend, da kam kein Schiff vorbei ohne gesehen zu werden. Ihre Form ähnelt selbst einem Schiff. In einem anderen Foto habe ich mal einen Pfeil auf den “Bug” gerichtet, der leider auf keinem meiner Fotos optimal zu sehen ist.

Aus Wikipedia: 1277 kaufte der rheinische Pfalzgraf Ludwig II. aus dem Geschlecht der Wittelsbacher Kaub und Burg Gutenfels mitsamt den Zollrechten. 1324 wurde Pfalzgraf Ludwig der Bayer durch den Papst mit dem Kirchenbann belegt, weil er die Zolleinnahmen für sich behielt und nicht an die Kirche weiterleitete. Außerdem war Ludwig der Gegenkönig des vom Papst bevorzugten Friedrichs des Schönen. Um die Zolleinnahmen zu sichern, baute Ludwig 1327 (Baubeginn eventuell schon 1326) zunächst den fünfeckigen Turm auf der Insel. Von 1339 bis 1342 wurde die zwölf Meter hohe und bis zu 2,60 Meter dicke Ringmauer mit einem überdachten Wehrgang hinzugefügt.  Zudem verfügt die Burg über ein Verlies, dessen Boden sich bei Hochwasser als Floß anhob! In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erfolgte vermutlich eine Aufstockung des Turms mit Fachwerkbau, Ecktürmen und Satteldach zum Schutz der Zolleinnahmen. Wegen dauernder Beschädigungen durch Eisgang wurde dem Bau 1606/1607 an der rheinaufwärts gelegenen Seite eine angebaut und durch Eisenklammern verstärkt. Durch sie macht die Burg den Eindruck eines im Rhein schwimmenden Schlachtschiffes. Der Umbau wurde genutzt, um auf dieser Spitze eine Geschützplattform zu errichten, die der Waffentechnik der damaligen Zeit entsprach. Unter dem oberen Wehrgang wurde ein zweiter angebaut, der mit Schießscharten für Handfeuerwaffen versehen ist. 1658 kamen noch Auslugerker zur Flankierung der Mauern hinzu.

Über die Auslugerker haben wir etwas rumgewitzelt und sie als “Heymlich Gemach” bezeichnet, denn sie hätten doch wunderbar den Zweck des Abortes erfüllen können. Aber gleich vier davon? Soviel Luxus gab’s damals dann doch nicht.

Auf der ganzen Strecke bekommt man natürlich nicht nur Burgen, Schiffe und Wasser zu sehen, sondern auch Weinberge und Wald ohne Ende.

. . . und noch ein paar Burgen

Burg Ehrenfels – sagt Heike, danke!

Burg Sooneck – sagt auch Heike – nochmal danke!

Falls jemand die Namen dazu kennt, bitte melden

Burg Gutenfels oberhalb von Kaub – danke erneut an Heike

. . . und das war’s dann auch . . .

. . . endgültig!


*

Unglaublich

. . . aber wahr – es ist kühl, na ja kühler.  Immerhin so kühl, dass ich in der Früh bevor ich mich auf der Terrasse zum Frühstück niederließ, tatsächlich einen Jogginganzug angezogen habe. Die ganze letzte Woche habe ich dort immer im “Hemdchen” = Bigshirt verbracht. Aber ich empfinde das als ausgesprochen angenehm, zumal es in der Sonne schon wieder heiß ist. Nur der recht starke Wind ist kühl. Stefan ist auch froh über die Abkühlung, denn er kraucht nun unterm Dach rum und nimmt die alte Dämmung und Verschalung ab (und schimpft dabei wie ein Rohrspatz über die schlechte Arbeit, die die Handwerker 1980 abgeliefert haben).

Ein Buch will ich euch noch schnell vorstellen: “Nacht unter Tag” von Val McDermid. Für mich war bisher jedes Buch dieser Autorin ein Volltreffer und auch “Nacht unter Tag” fand ich ausgesprochen spannend und gut gelungen. Schade fand ich nur, dass ihr der Schluß irgendwie aus dem Ruder gelaufen ist. Die Auflösung an sich wäre ja in Ordnung gewesen und der letzte kleine Gag am Ende war es auch, aber die Art und Weise wie die entsprechende Person geschildert und präsentiert wird und wie sie sich benimmt – ich will nichts verraten – ist für meinen Geschmack völlig überflüssig und unglaubwürdig. Fasziniert und vor allem auch erschreckt hat mich hingegen, dass ich so gar nichts über den Bergarbeiterstreik in Schottland 1984 wusste und wie schlimm er für die beteiligten Menschen gewesen sein muss. Man glaubt beim Lesen eigentlich eher, dass man es mit einer Schilderung aus dem 19. Jahrhundert zu tun hat. Vor allem ein Satz wird mir im Gedächtnis bleiben, der in etwa – ich habe das Buch nicht vor mir  – so lautete: “Da sammeln  Bono und Bob Geldof  Geld für Afrika und wir hier in Schottland verhungern.” Also: trotz des m.E. etwas misslungenen Endes ist es ein empfehlenswerter Roman, nicht nur ein spannender Krimi sondern auch eine unbekannte Milieustudie aus einem Land, das uns so nah ist und doch gleichzeitig vor weniger als 30 Jahren so fern war. Wobei man zugeben muss, dass dieses Elend nicht ganz Schottland betraf sondern nur einen kleinen Teil der Menschen dort. Es war übrigens die Regierungsperiode der Margaret Thatcher. Mich würde mal interessieren, ob die Schottland begeisterten Bloggerinnen unter uns die Geschichte dieses Bergarbeiterstreiks und der Auswirkungen auf die Menschen dort kennen.

* * *

Seit Sonntag hab ich nun schon dreimal nachgeguckt, welche Farbe beim Projekt “Farbe bekennen” diese Woche dran ist – ich kann’s mir nicht merken. Also nochmal >>> Hell-Lila. Was zum Geier ist denn das nun wieder? Und wie unterscheidet sich Hell-Lila von Pink? Pink ist mehr rosa oder? Ist Hell-Lila dann eventuell fliederfarben? Bisher habe ich auch noch keine Ahnung, was ich fotografieren soll.  Bei Rosenruthie ist das einfacher. Die Blömscher der Woche dürfen kornblumenblau sein (oder einfach nur ein klares Blau). Da muss ich mich aber auch erst mal auf die Suche begeben. Und das Ergebnis gibt es dann sowieso drüben im Gartenblog.

Nachtrag: Bei Wikipedia heißt es: Lila > die Fliederfarbe und als Farbcode:#9932CC   Ich bin also mal ins PSE gegangen . . .

Ergebnis . . . aber ich hab noch kein Motiv :-(

Nachtrag No.2:  Doch ich hab! Irgendwo in dieser Hortensienblüte ist garantiert das richtige Hell-Lila drin!

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