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Projekte 2012

Ab 2.1.2012 neu:



Ein Projekt von Paleica


Projekt Frau Waldspecht






Ein Projekt von Barbara

Bücher usw.

Ich lese:

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Ausgelesen:


Ich höre:
* * *
Fertig:

Rezension vorhanden


Rezension vorhanden

Tagesticker

07.02.2012 : Boah nee, was für Temperaturen! Heute Morgen hatten wir -16°C, in der Nacht war's wohl noch kälter. Aber es ist dunstig. Ob es wirklich Schnee gibt?Es schneit!

KbkM #6

Bitte eure Verlinkungen in die Kommentare unter KBKM #6 - danke!

Monats-Archive: August 2010

Krempel

. . . Chaos, alte Schätze – auch wenn der Nachmittag ganz der Gartenarbeit gewidmet war, fiel mir doch eben noch ein, dass wieder Dienstag ist. Und heute kommt auch bei mir tatsächlich mal etwas persönliches – ich schmeiss ja nicht alles weg.

Meine Mutter besaß ein Kästchen aus Rosenholz mit Einlegearbeiten, das – so erzählte sie mir – ihr mein Vater aus dem Krieg mitgebracht hatte, als er in Bulgarien war. Und es hat wohl Parfüm aus echtem Rosenöl enthalten. Das hielt sie immer in Ehren und ich heute ebenso. In diesem Kästchen bewahre ich zwei Schmuckstücke auf. Das eine ist ein goldenes Medaillon, das ich mir nach dem Tod meiner Mutter habe anfertigen lassen, aus einem kleinen ovalen Bild, das sie als junges Mädchen zeigt. Das andere ist eine sehr alte Tschenuhr, die leider nicht mehr geht. Ich glaube, mein Bruder hatte noch zu Lebzeiten meiner Mutter versucht, die Uhr beim letzten Höchster Uhrmacher wieder in Gang bringen zu lassen, aber entweder war das zu teuer oder einfach nicht möglich – ich weiß es nicht. Es ist einfach nur ein Stückchen Nostalgie.

Spätsommer

Und er ist zurück – der Sommer! Jawohl, zwar nur noch als Spätsommervariante aber besser als das, was wir den ganzen August so hatten. Heute am 31. scheint endlich wieder die Sonne und es ist sogar wieder richtig schön warm. Deshalb ist auch wieder Garten angesagt und wer mal gucken will, klickt einfach auf die Seerose:

Aufheben

. . . oder nicht?


Meine Eltern 1933 mit Freunden in Bamberg

Ich bin am Ausmisten. Weil ich ja nun mein persönliches Zimmer ausräumen muss, damit die Dachgeschossrenovierung demnächst weiter gehen kann, bin ich natürlich nicht nur am Putzen sondern auch am Sichten und Ausmisten. Ich habe ja schon oft geschrieben, dass ich keinen alten “Krempel” besitze, weil ich schon immer eher für’s Entsorgen von Dingen war, die unnütz und (früher mal) ohne Wert waren. Es gibt natürlich monetäre Werte und ideelle Werte. Seit Jahr und Tag – zumindest seit dem Tod meiner Mutter 1995 – liegt bei mir ein Uraltalbum herum, zu dem ich eigentlich keinen echten Bezug habe. Es gehörte meinen Eltern und enthält Bilder aus einer Zeit, in der sie noch nicht mal verheiratet waren. Außer meinen Eltern selbst, kenne ich auf den Bildern niemanden. Folglich guck ich mir diese Fotos auch sonst nie an, zumal sie winzig sind. Nun aber habe ich sie mal wieder vorgekramt und einige mit dem Scanner vergrößert. Und nun überlege ich, ob ich das Album behalten soll oder nicht. Oder soll ich einige Bilder einscannen und den Rest wegwerfen? Eine seltsam schwierige Entscheidung.

Mittagspause beim Paddeln – Zeltleben mit einfachsten Mitteln

Bei Markt Heidenfeld

Ich habe meine Eltern nie so erlebt, mein 1936 geborener Bruder schon eher. Als ich 1953 auf die Welt kam, lag der Zweite Weltkrieg dazwischen und meine Eltern waren für damalige Verhältnis alt. Das Paddeln haben sie in den Fünfzigern dann aufgegeben. Als Kleinkind war ich noch mit ihnen im Faltboot und Zelt unterwegs.Wobei es meiner Mutter nie gutging, ich glaube, das Zelten wurde noch früher aufgeben als das Paddeln. Es war mein Bruder, der noch zeltete, wir wohnten meistens in einfachen Pensionen irgendwo an einem bayerischen See. Es tut fast weh, diese Bilder zu sehen. Ich habe meine Eltern eigentlich fast nur als (für mich) zu alt, gestresst, krank in Erinnerung, wobei das die Erinnerungen eines Kindes sind, das sich bis heute nicht gut an die Kindheit erinnern kann, weil vieles von mir verdrängt wurde. Mein Vater starb 1970, als ich gerade siebzehn wurde. Danach war’s zu Hause eh nicht mehr zum Aushalten. Mein Bruder war immer in Ordnung, aber was will ein junger, erwachsener Mann noch mit einer so kleinen Schwester?

Huch nee, jetzt haben mich aber die Erinnerungen gepackt – das war nicht vorgesehen.

Meine Mutter war schon eine hübsche Frau, auch später noch

Ende der Überlegungen: das Album wird doch aufgehoben! Und ich geh jetzt Rasen mähen. Ich hoffe, ich brauch noch keine Sense. Das Gras ist inzwischen derartig gewachsen durch den vielen Regen – Wahnsinn.

Putz-Event

. . . (man muss es sich nur schmackhaft machen)   ist heute wieder angesagt. Blogrollen kommt später ;-)

Herbsttöpfchen

Ein Gutes hat dieses Wetter ja – ich kann mal wieder was Deftiges kochen! Heute gab es einen Gulasch, den man auch als Herbsttöpfchen oder Jägertopf hätte bezeichnen können. Ich habe 1/3 Hirschgulasch und 2/3 Schweinegulasch kräftig angebraten und mit einer großen Gemüsezwiebel geschmort. Später kamen Pilze dazu, Paprika, jede Menge Tomaten aus dem Garten, eine Chili und zwei Knoblauchzehen durchgepresst. Dazu gab es Salzkartoffeln. Ich verrate euch was, wir haben alle samt und sonders eigentlich zuviel gegessen, so lecker war’s. Dafür blieb dann das Dessert ungegessen.

*

Noch ein paar Bilder aus Bad Nauheim

Am kleinen Teich

Am großen Teich

Den konnte man komplett umrunden, Bootchen fahren und etwas zu Essen bekam man hier auch

Schmucklilien – Blick vom anderen Ufer zu den Booten

Lebensschiff

Obwohl ich mit christlicher Symbolik sonst nicht viel am Hut habe, hat mich diese Installation doch angezogen. Es war mehr als ein Kreuz und eine erklärende Tafel dazu will ich euch nicht vorenthalten. Ohne groß darüber nachzudenken, hat sich mir das Kunstwerk wohl von selbst erschlossen. Wenn so etwas passiert, dann hat der Künstler wohl alles richtig gemacht.

Klick für groß!

Auf meinem Weg zurück Richtung Bahnhof und Goldsteinpark fiel mir dann noch dieser tolle Hauseingang auf – leider spiegelt sich in der Glasscheibe die Straße, dadurch wirkt er unruhiger als ich ihn empfunden habe. Auch die Plakette “Stiftung Sprudelhof” in der Mitte der Tür ist zuviel des Guten.  – - – Und mit einem letzten Blick auf einen Teich mit Seerosen soll es nun auch endlich gut sein ;-)

Ich hoffe, dass euch die Bilder und Informationen Freude bereitet haben.

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