Oh Schreck
. . . (e) oder Hüpfer. Ich hatte neulich bei uns im Garten ein paar Grashüpfer fotografiert und auch gestern sind mir wieder ein paar Bilder gelungen, weil einige der “Blauflügeligen Sandschrecken” ein Sonnenbad auf Steinen nahmen. Dass es sich dabei um blauflügelie Sandschrecken handelte, wusste ich natürlich beim Fotografieren noch nicht sondern musste es mühsam herausfinden. Wobei das heutzutage ja dank Internet weit weniger mühsam ist als früher.
Blauflügelige Sandschrecke (Sphingonotus caerulans)
Diese Schrecken sehen ziemlich unscheinbar aus und eigentlich erkennt man auch die blauen Flügel nicht. Aber als ich den Namen las, kam sofort der “Aha”-Effekt. Als ich durch die Wiesen spazierte, flogen (oder hüpften) ständig Insekten vor mir auf, die mir blau vorkamen, so dass ich zunächst kleine Falter vermutete. Das also waren sie! Und das Besondere daran ist, dass es ziemlich seltene Hüpfer sind. Sie besiedeln Sandmagerrasen, Binnendünen und Kiesbänke und gelten als bedrohte Art.
Auch Bienen habe ich – hurra – endlich mal wieder gesehen. Es gibt sie also noch, nicht nur Hummeln, Wespen und Schwebfliegen.
Biene in der Blüte des Gewöhnlichen Natternkopfes (Echium vulgare)
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Was hab ich noch? Na, die treiben es aber ganz schön dolle:
Samenstände von wildwachsenden Waldreben
Ich würde sie Clematis “The Beatles” nennen ;-)
Dost / Wilder Majoran
Wenn die Sonne scheint, geht jetzt um diese Jahreszeit von den Wildblumenwiesen ein wunderbarer Duft aus.
Nachtrag: Ich muss etwas klarstellen. Mein erster Satz oben lässt vielleicht vermuten, dass die Fotos aus unserem Garten sind. Nein, die sind alle auch von meinem gestrigen Spaziergang durch die Weilbacher Kiesgrube. Das war wohl etwas missverständlich.
Spätsommer
Zweifelsohne Spätsommer, aber wenn der jetzt noch mal so richtig schön wird, dann freu ich mich drauf. Drei verregnete kalte Wochen in einer Jahreszeit, die sich sonst Hochsommer nennt, reichen wirklich. Heute jedenfalls haben wir einen fast wolkenlosen blauen Himmel und Sonne satt. So verrückt wie’s klingt: das macht Putzlaune! Auch heute Morgen habe ich mich erstmal mit Feudel und Lappen bewaffnet und mal den Wintergarten von sämtlichen Katergerüchen und verstecktem Dreck befreit. Und mich anschließend auf einen großen Teil der Wintergartenfenster gestürzt.
Katerchen trollt sich indessen – putzen ist nicht sein Ding außer beim eigenen Fell
Palme und Ficus sind zum ersten Mal! in diesem Sommer auf die Terrasse verbannt worden – das ist auch neu. Sonst stehen die meistens den ganzen Sommer lang draußen. Aber erst war’s zu heiss, dann war’s zu nass.
Sommeridylle mit Putzeimer ;-)
Der umgetopfte Oleander ist wieder an der Haustür gelandet und fühlt sich im größeren Topf sichtbar wohl. Und auch die Clematis hat jetzt fast alle neuen Knospen geöffnet.
Clematis Mrs. Cholmondeley am Hauseingang
Ein Blogbeitrag mit lauter Bildern im Hochformat – das ist auch selten. Für Lauras “Farbe bekennen” hab ich gestern eine sehr schöne rosa Platterbse fotografiert. Und die kommt endlich im Querformat. Wobei sie fast besser zu den helleren Violettönen aus Ruthies Projekt “Farbenpracht” passen würde. Rosa ist eh nicht mein Ding, jedenfalls nicht das typische Baby – oder Barbierosa. Ist das Zufall, dass Baby und Barbie sich so ähnlich schreiben? Diese Plattererbse sah in Wirklichkeit noch schöner aus, erinnerte fast an eine Orchideenblüte.
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