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KbkM #6
Tages-Archive: 7. September 2010
Regenwetter
. . . wie angesagt hat den schönen Spätsommertag ausgelöscht – schade. Aber so komme ich endlich mal zum Einscannen der alten Fotos und nebenbei auch gleich zu zwei Blogprojekten.
Da wären einmal “Krempel, Chaos, Alte Schätze” von der lieben Brigitte
und dann noch
die Montagsmemories von Kleines Strandgut, die sich mit Kinderspielen beschäftigen. Gestern kam ich nicht mehr dazu, dafür passt es heute umso besser.
Mein Vater bekam regelmässig kurz vor Weihnachten von Geschäftsfreunden aus Nürnberg große Kisten mit Lebkuchen vom Feinsten geschickt. Da hatten wir in meiner Kindheit an den Feiertagen ausgesorgt, was weihnachtliche Süßigkeiten anging. Wenn ich Kisten sage, dann stimmt das nicht ganz, es waren eher Schatztruhen – wunderschön bemalte Blechdosen. Sie waren sehr groß und die Deckel hatten zunächst sogar noch Scharniere. Ganz klar, dass diese Teile später vielfältigen Zwecken dienten, nachdem wir die Lebkuchen aufgegessen hatten. Ich habe heute nur noch eine kleine Dose, die bis eben alte Foots enthielt, die ich gerade einscanne – seht her:
In der Mitte der Deckel der kleinen Blechdose,
drumherum einige der bereits eingescannten Bilder
Zum Thema der Montagsmemories “Kinderspiele draußen” fiel mir dann auch prompt ein Sandkastenbild in die Finger. Komischerweise kann ich mich an den Sandkasten in unserem Hof gar nicht mehr erinnern, an unseren riesigen Garten viel eher. Aber zu den Spielen meiner Kindheit gehörten auf jeden Fall die Klicker (anderenorts als Murmeln bekannt) und die Hüpfkästchenspiele wie “Himmel und Hölle”. Natürlich wurde auch viel Ball gespielt und die Bälle zum großen Ärger der meist alten Verwandschaft im Haus an die Wände des selbigen geworfen. Als so etwa ab 1958 der Wachtelweg gebaut wurde und ich noch im Vorschulalter gerne mal mit den Jungs aus dem Heimchenweg unterwegs war – Mädchen gab es keine – waren die Baugruben und großen Kanalisationsrohre ein zwar streng verbotenes aber um so reizvolleres und spannendes Terrain. Glücklicherweise ist nie etwas passiert.
Apropos Sand: ein Foto von gestern möchte ich noch nachreichen. Die Dünen sind ja eigentlich Naturschutzgebiet und man soll nur den Bohlenweg benutzen. Logischerweise ist der Sand in unserer Gegend aber sehr reizvoll, weil selten. So sieht man immer mal wieder einen Spaziergänger jenseits des Bohlenweges im Sand sitzen und die Sonne genießen und ganz offensichtlich ist er auch Anreiz für Sandkastenspiele.
* * *
Mein Blatt Nr. 2 für die Blätter Challenge habe ich gestern bereits im Mainzauber Gartenblog gezeigt.
Ich fürchte, bei mir bahnt sich eine größere Erkältung an. Schon seit Tagen plagen mich unterschiedliche Zipperlein, seit vorgestern ist mir dauernd leicht schwindlig und nun kommen grad noch Kopfschmerzen und tränende Augen dazu. Muss ich eigentlich alles gar nicht haben, zumal wir übermorgen mal für ein paar Tage wegfahren wollen.














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