Blogroll
Nicht wundern, wenn ihr euch nicht mehr in meiner Blogroll wiederfindet. Weil ich inzwischen fast alle im Googlereader erfasse, kann ich die Blogroll mal etwas verschlanken. Natürlich seid ihr noch alle drin!!! Für diejenigen, die sich mit WordPress auskennen: ihr werdet einfach nur auf “privat” gesetzt und somit unsichtbar. Mir schwebt vor, dass ich immer für ein paar Tage nur zwei oder drei Leute drin lasse, weil ja auch deren Verbindungen interessant sind und das immer wieder mal wechsele. Ich will einfach mehr Platz schaffen, um mit einer Sidebar auszukommen und mein mittleres Feld damit größer machen.
Dunkelrot
. . . ist in dieser Woche die vorgegebene Farbe beim Projekt “Farbe bekennen”. Das wäre natürlich die optimale Farbvorgabe für ein Rosenfoto, aber ich versuch’s mal anders und guck mich in der Wohnung um. Da gibt es relativ wenig in Dunkelrot, aber doch immerhin ein Handtuch, das ich gerade frisch ins Badezimmer getragen habe. Bei mir selbst werde ich aber auf dem Schreibtisch fündig: mein Reisepass ist dunkelrot und natürlich die beiden Lumix-Lieblingskameras. Fotografiert habe ich in diesem Fall mit der Kleinen. Und schließlich fällt mein Blick auf die vier Meter “Meyers Enzyklopädisches Lexikon” aus den frühen 1980iger Jahren. Das musste damals sein, schließlich gehörte ich ja zum Bildungsbürgertum *gg*. Ich denke, dass unsere Jungs sich bestimmt ewig an eine Mutter erinnern werden, die sonntags oder auch sonst beim gemeinsamen Mittagessen aufspringen konnte, um zum Bücherregal zu laufen und dort im “Meyers” etwas Ungeklärtes nachzuschlagen. Dafür bin ich noch heute berüchtigt *lach*. Inzwischen ist das Teil natürlich schon wieder reichlich veraltet und das Internet hat längst seinen Platz eingenommen. Das Problem der Enzyklopädie war oft, dass ich unter einem Begriff nachguckte und dann auf einen anderen verwiesen wurde, der sich in einem anderen der schweren, dicken Bände befand. Das war manchmal echt mühsam, heute klickt man sich einfach weiter. Trotzdem möchte ich diese Bände nicht missen, sie sind ein Schatz an Information und Bildern. Und es ist ja nicht alles veraltet.
Obwohl alle Gegenstände definitiv dunkelrot sind, wirken sie auf dem Foto teilweise entweder heller oder blaustichig. Am meisten fällt mir das gerade beim Reisepass auf dem Handtuch auf, obwohl ich nicht geblitzt habe. Am naturgetreuesten kommt noch die Farbe der Kamera rüber. Schon seltsam.
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Also die Variante “Zeige als Diashow” funktioniert nicht, warum weiß ich nicht, das gab’s aber vor der letzten Aktualisierung auch nicht. Aber ihr könnt ja das das erste Foto anklicken und dann geht’s per Klick immer weiter.
Meinungsfreiheit
Gelebte Demokratie ist schon eine schwierige Angelegenheit. Ein Grundpfeiler ist beispielsweise die Meinungsfreiheit – oder? Keine Frage, auch ich finde den amerikanischen Pastor, der in seiner Mikrogemeinde zum Koranverbrennungstag aufruft, einfach nur lächerlich. Lächerlich? Ja, genau das. Denn schaun wir doch mal genauer hin? Wäre dieser Mann vor 100 Jahren irgendwie gefährlich gewesen? Nein, niemand hätte überhaupt nur von ihm Kenntnis genommen, außer seinen 50 verblendeten Schäfchen. Heute aber verbreitet sich seine absurde Aktion in Windeseile weltweit über alle Medien und plötzlich bekommt dieser Mann eine Bedeutung, die ihm überhaupt nicht zukommt. Nicht dieser Pastor ist gefährlich, gefährlich sind die, die ihn dazu machen.
Seit Tagen haben wir eine Medienhetze von unglaublichen Ausmaßen gegen Thilo Sarrazin, einen Mann der in einem Buch seine Meinung kundtut – Ende. Er tut also nichts weiter als von seinem Recht auf Meinungsfreiheit Gebrauch zu machen. Oder gilt das nicht für Leute, die in irgendeiner Form in der Öffentlichkeit stehen? Man möchte es fast meinen, wenn man daran denkt, wie unser letzter Bundespräsident, den große Teile der Bevölkerung schätzten, ausgebuht und kalt gestellt wurde, so dass ihm nur noch der Rückzug aus seinem Amt blieb.
Aber da hätten wir doch tatsächlich den “Preis für Meinungsfreiheit”, der gestern Abend an den dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard in Potsdam verliehen wurde. Zur Erinnerung: das ist der mit den Mohammedkarikaturen. Wer den Preis verliehen hat? Ach – unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel – ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Keine Angst, sollte sie nun kritisiert werden, wird sie bestimmt nicht zurück treten. Frau Merkel sitzt sowas aus. Und schließlich hersscht in unserem Land ja Meinungsfreiheit – oder?
Ich bin gespannt, wie die Amis mit ihrem Pastor umgehen.
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Danke für eure Genesungswünsche. Heute versuche ich mich allmählich wieder in der Vertikalen, ein bisschen mühsamer als normal, aber es wird wieder. Und mich drängt ja nichts und niemand. Der GöGa ist heute morgen wie geplant, nur solo, zu seiner Schwester nach Tübingen gefahren. Das ist zwar schade, aber bei dem Wetter hätte ich eh keine große Lust auf Gartenwerkeln da oben auf der Alb gehabt. Meine Schwägerin hat da immer noch ein großes Hanggrundstück und da braucht sie ab und an etwas Hilfe. Bei schönem Wetter macht das richtig Spaß, aber im Moment nicht unbedingt. Ungewohnt ist jetzt nur, dass ich die nächsten Tage kein Auto zur Verfügung habe – ein Zustand, den ich seit knapp vierzig Jahren nicht mehr kenne *lach*. Aber ich habe ja auch noch mein Fahrrad und zwei Beine. Und im Moment ist es mir sowieso noch nicht nach größeren Unternehmungen. Heute ist es endlich mal wieder etwas trockener, aber zimelich bedeckt und nicht gerade warm. Aber man kann doch wieder die Fenster und auch die Tür zum Garten auflassen. Draußen auf der Terrasse blühen einige Rosen nochmal sehr üppig und der Duft zieht zu mir herein. Auch einige Taglilien blühen wieder und – ich habe mich vor ein paar Wochen schon mal gewundert – erneut eine Küchenschelle. Das ist doch verrückt, eigentlich kenne ich die Pulsatilla nur als Frühlingsblüher.
Wisst ihr was, bevor der nächste Guss von oben kommt, mach ich im Garten mal einen kleinen Rundgang.
Mal von außen nach innen fotografiert
Die Clematis im Kasten am südlichen Wintergartenfenster blüht auch wieder, von innen auf Augenhöhe, draußen allerdings für mich über Kopfhöhe. Gut, dass frau da einen schwenkbaren Monitor hat.
















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