Guten Abend
Uff – die Luft ist feucht geworden im Tal. Ich war heute fast den ganzen Nachmittag etwas höher im (Rheingau)-Taunus, genauer gesagt im Wildpark “Fasanerie” in Wiesbaden – nicht zu verwechseln mit dem in Klein-Auheim, den ich Ende April besucht habe. Im Wildpark war die Luft angenehm warm, nicht mehr so heiß und vor allem trocken. Später als ich zurück nach Hause gefahren bin, wurd’s immer saunamäßiger. Das nächste Tief lässt grüßen :-( Wie auch immer, es war noch einmal ein schöner Tag. Der Wildpark ist kostenlos zugängig und gut gepflegt. Wie so oft in den Parks der noblen Taunusorte, wozu ich auch noch Wiesbaden zähle, findet man hier sogar Redwoods – die hohen alten Mammutbäume aus den USA. Aber die ehemalige Fasanerie hat inzwischen doch vorwiegend dort Waldcharakter angenommen, wo man nicht Gehege oder – übrigens sehr schöne – Kinderspielplätze angelegt hat. Theoretisch kann man in diesem Wildpark sogar Bären sehen – ich hatte mal wieder kein Glück, auch die Wölfe konnte ich nur durch’s Laub am Boden dösen sehen. Aber dafür war die Luft erfüllt vom Röhren, dem Brunftgeschrei unserer Könige der Wälder – der Hirsche. Und die machen wirklich einen Mordskrach.
Wenn jemand das Motiv für’s Schlafzimmer haben will *gg*, bitte bei mir melden. Ganz ehrlich, ich finde, wenn Platzhirsche – egal ob tierisch oder menschlich – das Maul zu weit aufreißen, sehn sie alle nicht sehr intelligent aus. – Die Hirschgehege sind sehr groß und der Rundweg verläuft meistens sehr nah am durch Büsche und Bäume gut getarnten Zaun. Man kann schon einen ganz schönen Schreck kriegen, wenn so ein Kerl mit lautem Gedröhn scheinbar durchs Gesträuch auf einen zu rennt. Aber es war schön, das Wild beobachten zu können.
Der sieht grad mal friedlich aus
Ganz in der Nähe gab eine verwunschene Teich-/ Wasserlandschaft, wo man sowohl Wasservögel als auch Otter beobachten konnte.
Weißstorch – wenn dann der Hirsch erfolgreich war . . .
Otter
Die Otter gehören zur Familie der Marder, leben aber hauptsächlich am und im Wasser
Heute konnte ich sie nur auf dem Land fotografieren; ich sah sie später zwar auch im Wasser,
aber dort war es zum Fotografieren zu dunkel und die Kerlchen zu schnell
Im Zoo von San Diego / USA hatten wir uns von den Seeottern kaum losreißen können, die dort in einem Gehege mit Affen zusammen lebten und mit diesen spielten. – - – Also zu groß war meine Fotoausbeute heute nicht, aber es gibt noch ein bisschen Zauberwald.
Und am Schluß sah ich in einem Gehege bunter Hausschweine plötzlich mehrere Dutzend Buchfinken. Diese Vögel bekomme ich bei uns im Garten so gut wie überhaupt nicht zu Gesicht.
So – das war’s für heute. Mal sehn, was das Wetter morgen so sagt, aber ich fürchte, die schönsten Tage sind nun vorbei.
* * *
Für alle LOST – Fans: heute Abend geht’s weiter mit der sechsten Staffel auf Kabel 1, immer donnerstags um 22:15 Uhr. Hier geht es zur LOST-Seite auf Kabel 1.
Word verification free blog!












Eure Kommentare