Admin

Captcha freier Blog!

Word verification free blog!

Kategorien

Archive

Projekte aktuell

Ab 2.1.2012 neu:


Projekt Frau Waldspecht




Ein Projekt von Barbara

KbkM #21

Bitte eure Beiträge wie immer in den Kommentaren unter meinem Beitrag Nr.21 ab dem 21.5.2012

Dringende Bitte

Hat bei mir jemand aus dem Kommentarfeld heraus Probleme mit unerwünschten Mails? Dann bitte melden!

Tages-Archive: 29. Juni 2011

Mannorientiert

Aha – der Frauenfussball braucht unbedingt ein paar neue Wortschöpfungen, würde ich meinen. Ich habe mal kurz reingeguckt in das Spiel Brasilien gegen Australien. Auch wenn ich kein Fussballfan bin, will ich doch wissen, was Sache ist. Und kaum angeschaltet, höre ich einen Satz wie: die Mannschaft spielt “mannorientiert”  – *lol* – ja wie jetzt? Scheint nicht so einfach zu sein, wenn Frauen plötzlich in die allerheiligsten Sportarten der Männerwelt eindringen. Ich gebe ja zu: “frauorientiert” klingt schon etwas merkwürdig, aber am Ende ist es vermutlich Gewohnheitssache. Wie war das am Anfang mit Frau Merkel als Bundeskanzlerin? Ich glaube, da gab’s auch erstmal Probleme oder sagt man gar immer noch “Frau Bundeskanzler”?  Und wenn ja, warum eigentlich?

Es gibt in unserer Sprache sowieso ein paar etymologische Merkwürdigkeiten, finde ich. Herr und Frau in der Anrede sind uns geläufig. Aber warum eigentlich? Zu Herr würde doch eher die Herrin passen oder die Dame. Wenn in Büchern und Filmen aus dem Mittelalter von der höhergestellten Dame des Hauses die Rede ist, dann ist sie ganz selbstverständlich die Herrin. Die (Haus-) Frau gehörte eher eine Stufe tiefer, nicht zum Herrn sondern zum Knecht oder Mann. “Er war ein Mann des Königs” . . . aber gehört nicht auch hier entsprechend eher die “Dame” der Königin dazu? Ich glaube, dass sich im gesamteuropäischen Sprachraum ganz viel vermischt hat und vielleicht bei uns in Mitteleuropa besonders viel, weil wir die Einflüsse von allen Seiten aufgenommen haben. Neulich habe ich auf “arte” – glaube ich – einige Teile der BBC Serie über Rom gesehn. Da muss man schon schmunzeln, wenn die Herrin  – völlig korrekt  – als Domina angesprochen wird.  Irgendwie hat man frau da heutzutage sofort ein anderes Dominabild vor Augen. Und ich erinnere mich nicht, dass für den Hausherren die Anrede “Dominus” bzw. “Domine” gebraucht worden wäre. Da hieß wieder Herr, wenn ich mich richtig erinnere.

Bei den Franzosen klappt das für mein Gefühl besser: Monsieur = mon Sieur – mein Herr und Madame = ma dame – meine Dame, das hat Stil. Aber die Engländer tun sich schon wieder schwerer. Da gibt es den “Sir” und den “Mister”, bei den Damen Mylady und Mistress oder Madame. Aber soweit ich mich da auskenne, wird heutzutage jedermann mit Sir und jede Frau mit Madame angesprochen,wenn man nicht den Namen erwähnt. Also ein ähnliches Bild wie in der deutschen Sprache.

Nun wüsste ich ja gerne mal, ob es ein Wort wie “mannorientiert” auch in anderen Sprachen gibt. Weiß das jemand?

Ach so, ich möchte doch bitte in Zukunft mit “Herrin” angesprochen werden . . . oder doch lieber mit Domina . . . ?

Verschlungen

. . . habe ich die beiden letzten Tage das Buch . Von Montag auf Dienstag ging fast die Nacht drauf. Erst als ich die Vögel schon wieder zwitschern hörte, habe ich das Licht ausgemacht. “Die Tochter der Wälder” ist für mich ein wunderschöner Roman – eigentlich ein Märchen – der in Irland und im Britannien des 9. Jahrhunderts spielt. Wer gerne Geschichten aus dem frühen Mittelalter liest, Geschichten von Feen und  Feenzauber, aber die Nase voll hat von Artus und seiner Tafelrunde, dem empfehle ich dieses Buch. Es basiert auf dem alten Märchen von den sechs (oder sieben) verzauberten Brüdern, die in Schwäne verwandelt wurden und einer Schwester, die sie unter großen Aufopferungen ins menschliche Leben zurück holt.

Im Roman geht es um das Mädchen Sorcha und ihre Brüder, im Irland des frühen Mittelalters leben, das sich seit Generationen im Krieg mit Britannien befindet. Der Vater heiratet erneut und die Stiefmutter, die den Kindern von Beginn an suspekt ist, verzaubert trotz aller Vorsicht die sechs Brüder in Schwäne, um ihrem eigenen Nachwuchs das Erbe von “Sevenwaters” zu sichern. Ob sie eine Hexe ist, ist nicht ganz klar, aber sie verfügt über dunkle Kräfte. Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer … mehr will ich nicht verraten.

Da fällt mir ein – kennt ihr noch  das Volkslied:

“Zogen einst fünf wilde Schwäne,

Schwäne leuchtend weiß und schön.

“Sing, sing, was geschah?”

Keiner ward mehr gesehn.

Das ging mir beim Lesen nicht mehr aus dem Kopf. In den frühen Siebzigern haben wir das oft gesungen, abends am Lagerfeuer am Strand, schön mit Gitarre – herrliche Erinnerungen!  Hier eine Version von Hannes Wader.

Aber zurück zum Buch: Vermutlich kein Männerbuch *lach*. Aber ein Fantasyroman voller Magie, Gefühlen, Spannung, Liebe, Historie und Mythen – einfach nur wunderschön. Mein Gesamturteil lautet: Für alle, die sowas mögen unverzichtbar. Und den nächsten Band der Sevenwaters-Trilogie habe ich schon bestellt ;-)  Der Roman ist aber in sich abgeschlossen, keine Sorge.  [Die Romane gibt es auch als Hörbücher bei Audible, habe ich gerade entdeckt. Aber nachdem ich den ersten Band gelesen habe, werde ich wohl auch beim Lesen bleiben. Vorteil vom Hörbuch wäre allenfalls die irischen Namen mal ausgeprochen zu hören. Aber so schwer ist das nicht. Im gedruckten Buch werden sie in Lautschrift erklärt.]

Schmiedekunst2

Hier kommt als erläuternder Nachtrag ein Kommentar von Brigitte/Blechi, den ich euch nicht vorenthalten möchte:

Die wellenförmigen Linien im Gitter verkörpern das Wasser und die Punkte die Kohlensäure. Derartige Verzierungen findest du dort überall. In der Tür kannst du es auch sehen und in deinem Foto rechts oben sieht man noch ganz klein, dass da eine Lampe hängt. Diese sind in Form von Salzkristallen gehalten. Siehste, hab zur Kur sogar bissl was gelernt ;-) ”

Danke für diese Erklärung, liebe Brigitte. Ob’s heute wieder was wird mit dem Lesen im Schatten, das muss sich noch zeigen. Es sind heftige Gewitter angesagt. Es ist jetzt bereits schwül. Ich habe alle Türen und Fenster weit auf und bin am Putzen. Wie sagst du immer? Ich schwitze wie ein böses Tier ;-)

Und hier habe ich noch eine Lampe, die zu den anderen Fotos passt:

Die Lampe mit den Salzkristallen, die Blechi meint, ist vermutlich diese hier (hab ich mal aus dem anderen Foto rausvergrößert):

Jugendstil und Art Deco wirkt am besten, wenn man es im Zusammenhang sehen kann. Dafür sind Städte wie Bad Nauheim und Darstadt hervorragend geeignet. Man sieht dort auch sehr gut, dass der Jugendstil nicht nur verspielt und bunt daherkommt, sondern durchaus auch immer nochmal im Kolossalstil des 19. Jahrhunderts.

Schmiedekunst

Schmiedekunstprojekt - Idee von Blechi und mir Und wieder sind zwei Wochen vorbei, es ist Mittwoch und somit an der Zeit für einen neuen Beitrag zum Projekt ” Schlösser, Gitter & Verzierungen”.

In Bad Nauheim, das ja stark vom Jugendstil geprägt ist, kann man neben der entsprechenden Ornamentik, neben buntem Glas und wunderbaren Plastiken auch überall schöne Verzierungen aus Metall sehen, die oft vergoldet sind.

Meine Fotos habe ich im letzten Sommer gemacht, als ich zur Landesgartenschau dort unterwegs war.

 

Das Balkongitter nochmal näher:

. . . und vergitterte Fenster und Leuchten an einem Hauseingang:

Das unterste Bild habe ich damals natürlich eher wegen dem Gesamteindruck gemacht. Jetzt fiel mir aber wieder auf, wie gut man damals aber auch solche “Kleinigkeiten” dem gesamten Bild angepasst hat.

Copyright

Meine Fotos dürfen nur mit meiner ausdrücklichen Genehmigung weiter verbreitet werden. Die hier und auf meinen anderen Webpräsenzen veröffentlichten Inhalte (Fotos, Texte etc.) sind mein geistiges Eigentum und unterliegen dem Urheberrecht. Näheres siehe auch unter RheinMainArts.de
Juni 2011
M D M D F S S
« Mai   Jul »
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930  

Bücher usw.

Ich lese:

Nicht vergessen:


Proud to be

Webcams


TaunusCam - Gr. Feldberg Großer Feldberg / Ts.
Frankfurt Skyline & Main Skyline