Der Berg ruft
. . . oder besser gesagt, er rief und wir folgten seinem Ruf. Gut eingepackt ging es heute zum Vogelsberg, Stefan zum Langlaufen, Barbara und ich auf Schusters Rappen durch den verschneiten Winterwald. Die Landschaft sah wie verzaubert aus. Es war bitterkalt, aber immerhin schien die Sonne.
Die Bilder passen prima zu
Katinkas Projekt “Schöne Momente”
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Der Hoherodskopf im Vogelsberg (Hessisches Mittelgebirge, Vulkangebirge)
Am Taufstein – Einsteig in die Loipen und den Rundwanderweg
Es war perfekt. Nach einem gemeinsamen Spaziergang auf dem Hoherodskopf fuhren wir zum Taufstein weiter. Dort waren wir ziemlich exakt eine Stunde unterwegs, Stefan auf der Loipe, Barbara und ich auf dem Rundwanderweg. Am Ende trafen wir uns zur selben Zeit wieder am Ausgangspunkt. Danach ging’s zum Aufwärmen und Mittagessen wieder zum Hoherodskopf zurück. Dort gibt es eine hübsche Wirtschaft mit leckerem und zudem recht preiswertem Essen. Stefan und ich aßen Vogelsberger Kartoffelbratwurst – sehr lecker – mit Krautsalat und Pommes, Barbara einen großen Germknödel.
Auf der Rückfahrt hielten wir nochmals zu einem kurzen Spaziergang am Niddastausee. Da blies der Wind aber noch eisiger als oben im Wald. Trotzdem konnte ich es mir nicht verkneifen, mich mal kurz im Strandkorb ablichten zu lassen.
Das erste Mal im Strandkorb – nicht sehr bequem, es fehlte eindeutig die Sitzfläche ;-)
Ich hatte übrigens wieder meine Walkmaxx Winterstiefel an, die finde ich wirklich große Klasse. Die Stiefel sind leicht, wasserfest, wunderbar warm, haben Profil und ich gehe darin sehr gut.
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Und zum Schluß noch ein Gruß ins Erzgebirge ;-)
Winterstarre
Nun hat sich das Frühlingsahnen erstmal wieder zurück gezogen. Wäre ja auch unnatürlich gewesen, wenn es so mild weitergegangen wäre. Ich habe heute mal wieder einen kleinen Rundgang um die Schwanheimer Düne gemacht, aber dort war es schon fast unheimlich leblos. Ab und an hörte ich zwar Vogelstimmen und konnte auch mal einen Turmfalken und einen Graureiher fliegen sehen, aber sonst verharrte alles in totaler Kältestarre, wie mir schien.
Still und starr ruht der See . . . (obwohl – es kräuselt sich was im Wasser)
. . . und es glänzt grad gar nichts – im letzen Januar sah die selbe Stelle
mit Schnee bedeckt einfach herrlich aus.
Ein paar sanfte Farben gibt es trotzdem zu entdecken . . .
. . . und hier war wohl ein eifriger Specht am Werk – ein sehr akkurates Eingangsloch.
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Wir haben diese Woche Besuch. Vermutlich werde ich etwas weniger im Netz unterwegs sein. – Für Donnerstag habe ich mir nochmal einen Termin beim Augenarzt geben lassen. Ich denke, ich will kein halbes Jahr mehr warten. Heute beim Laufen hat mich das verschleierte Sehen und die Blendung durch die tiefstehende Sonne total genervt. Entweder verschlechtert sich der Graue Star jetzt rapide oder es nervt mich jetzt einfach tierisch, nachdem ich weiß, was es ist. Ich habe mir eine Liste mit Fragen gemacht, die ich am Freitag noch nicht hatte und die ich noch abklären will, aber dann . . . möglichst bald, denke ich mal.
KBKM #5
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Einige von euch werden sicher unser Frankfurter Grüngürteltier aus vorherigen Beiträgen von mir schon kennen. Gezeigt habe ich meistens das Exemplar aus Bronzeguss, das sich auf einer Niddabrücke am Alten Flugplatz bei Frankfurt-Bonames herumlümmelt. Auch auf den Stelen im Grüngürtel, die etwas über die Umgebung zu berichten haben, kann man es als Zeichnung immer wieder finden.
Als ich nun neulich in Schwanheim unterwegs war, warf ich auch noch einen kurzen Blick in den im Winter meist verwaisten Waldspielpark . . . und siehe da, ich traf auch dort auf das Grüngürteltier, das den Spielplatz ganz für sich alleine hatte:
Und wie man sieht, fühlt es sich sa*wohl.
Hier ist es Teil einer Holzstele – auch sehr schön, wie ich finde.
Und dann nochmal das Grüngürteltier an der Nidda:
Schöpfer des Grüngürteltieres (Dasipus frankonia) war Robert Gernhardt, Zeichner und Dichter. Er sagte über sein Geschöpf, es sei so rar wie “das Kreuzungsergebnis aus Wutz, Molch und Star”. Seit Gernhardts Tod im Jahr 2006 werden offizielle Darstellungen des Grüngürteltieres vom Frankfurter Künstler Philip Waechter ausgeführt.
Das war’s von mir – ich freue mich auf eure Beiträge zum Projekt.
Und noch
. . . eine kleine “Out of bounds” – Spielerei:
Viel mehr fällt mir im Moment nicht ein. Das Wetter lädt nicht unbedingt zu großartigen Spaziergängen ein. Draußen im Garten tut sich auch nicht viel. Eben sah ich kurz einen Eichelhäher auf dem Zaun, aber der war ganz schnell wieder weg. Das Foto, das ich auf die Schnelle machen konnte, ist nicht so berühmt geworden. Vielleicht kommt er ja nochmal zurück. Ach gugge – da hinten im Baum . . . da ist er wieder.
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Und nicht vergessen: morgen heißt es zum 5. Mal:
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