Appetithäppchen
. . . für meinen morgigen Beitrag zum GEO – “S”. Ich war heute im Frankfurter Stadtteil Schwanheim unterwegs. Für das GEO – “S” hatte ich nun wirklich die Qual der Wahl. Infrage gekommen wären auch Sachsenhausen, Seckbach und Sossenheim- nur um drei weitere Frankfurter Stadtteile zu nennen oder die “Stadtmitte” selbst. Aber bei dem derzeit nicht berauschenden Wetter habe ich mich für das naheliegende Schwanheim entschieden – muss man schließlich von Höchst aus nur gerade eben mal durch den Main auf die andere Seite rüber schwimmen *gg*.
Da drüben am anderen Ufer – da liegt irgendwo Schwanheim
Denjenigen, die hier schon länger mitlesen, wird Schwanheim bekannt vorkommen – genau, es ist der Stadtteil zu dem das Naturschutzgebiet “Schwanheimer Düne” gehört, diese einzigartige Binnendüne, die vom Main gebildet wurde. Dort war ich heute ausnahmsweise mal nicht, aber ich habe ein Bild hervorgekramt für alle diejenigen, die die Düne noch nicht kennen.
Das war im vergangenen November
Meinen Spaziergang durch Schwanheim habe ich heute bei der katholischen Kirche St. Mauritius begonnen, die für einen Stadtteil, der noch heute dörflichen Charakter hat, ein wahrhaft imposanter Bau ist. Morgen zeige ich davon mehr, heute nur eine der vielen äußeren Verzierungen, die tatsächlich an mittelalterliche Dome erinnern:
Ziemlich abschreckend – oder? Was der dort wohl für eine Bedeutung hatte?
Nun ja – eigentlich will ich euch auch nur neugierig machen und leuchte euch erstmal wieder heim:
Straßenbeleuchtung im Stil alter Gaslaternen – das Bild ist mit dem “Ortoneffekt” bearbeitet.
Der sogenannte „Orton-Effekt“ (benannt nach Michael Orton), ist ursprünglich eine Überlagerung von einem scharfen überbelichteten Negativ-Foto auf ein unscharf überbelichtetes Negativ-Foto vom selben Motiv. Quelle: http://www.digital-workshop.at/der-orton-effekt Photoshop Elements 10 hat die Erstellung solcher Bilder so wie einiger anderer Schmankerl im Programm.
So – das war’s für heute. ich mach mich jetzt an den eigentlichen Beitrag für’s GEO – “S”.
KBKM #4
Bereits in der 4. Woche: Kunst braucht kein Museum
*
In dieser Woche komme ich mit zwei Fotos, die ein ganz ähnliches Thema haben, die ich aber zu unterschiedlichen Zeiten und vor allem an ganz unterschiedlichen Orten fotografiert habe. Es sind Bronzegußskulpturen lesender Kinder. Das erste Foto habe ich vor ein paar Tagen in unserer Nachbargemeinde Oberliederbach vor der dortigen Bücherei fotografiert. Ein Junge mit Buch sitzt auf einem Mäuerchen, ein Mädchen mit Flöte steht neben ihm. Die Ausarbeitung der Figuren wirkt auf mich etwas sehr roh, aber das Thema selbst gefällt mir.
Sehr viel hübscher aber finde ich die beiden Kinderfiguren, die lesend auf einer Bank sitzen – fotografiert in San Francisco 2008.
Vor der Bücherei in Oberliederbach
Lesende Kinder auf einer Bank – fotografiert in San Francisco / Chinatown
Ich freue mich auf eure Beiträge. Bitte hier in den Kommentaren verlinken – danke.
Meine Bilder haben inzwischen auch ein Picasa-Album bekommen: Link
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