Hörbuch-Rezi
Autor: Dag Öhrlund, Dan Buthler
Sprecher: Martin Keßler
Spieldauer: 12 Std. 27 Min. (ungekürzt)
Anbieter: Audible GmbH
Veröffentlicht: 2009
Ziemlich lange habe ich “mord.net” vor mir hergeschoben, weil es immer etwas Anderes zu hören oder zu lesen gab. Das Hörbuch gab es irgendwann mal im letzten Jahr per Gutschein kostenlos bei Audible zum Download.
Beschreibung bei Audible:
Kreuz und quer über den Globus geschehen Morde, die nicht aufgeklärt werden können, weil es einfach kein Motiv gibt. Erst durch die Nachlässigkeit einer Täterin stoßen die Ermittler auf eine Internetseite, über die die Verbrechen gesteuert werden. Wer einen Mord bestellt, muss im Tausch selbst einen begehen. Wer steckt dahinter?
Der Sprecher: Der Schauspieler Martin Kessler, geboren 1960 in Oberhausen, arbeitet als Synchronsprecher und Synchronregisseur sowie als Drehbuchautor. Man kennt ihn als die deutsche Stimme von Nicolas Cage und Vin Diesel. Der Hauptschwerpunkt seiner Arbeit liegt beim Synchron, gelegentlich arbeitet er für Theater- oder Fernsehproduktionen.
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Vermutlich war es diese eher lapidare Beschreibung, die mich so lange nicht zu diesem Hörbuch greifen ließ. Denn eigentlich passiert viel mehr. Wir erfahren sehr früh von Nikolai, einem jungen Russen, der eine Art Firma aufbaut, die die besten Hacker beschäftigt, die er in Russland bekommen kann. Und bevor die ersten Morde passieren, wissen wir bereits, dass diese Firma Hunderte von Computern ahnungsloser Nutzer kontrolliert, um sie selbst zu benutzen, wenn es darum geht große Konzerne zu erpressen. Das System ist perfide und genial zugleich. Als dann die für die Polizei vieler Länder unerklärlichen Morde sich häufen, ahnt der Hörer natürlich gleich, dass auch dahinter Nikolai stecken könnte.
Ich finde das Szenario wirklich spannend, wenn auch manche Erzählstrecken ausgewalzt werden. Gar nicht anfreunden konnte ich mich mit dem Sprecher, der sehr monoton liest und vor allem zu Beginn regelrecht durch den Text hetzt. Mehr als einmal habe ich mich vergewissert, dass ich nicht aus Versehen am iPod die Geschwindigkeit verstellt hatte. Zwar passt das Monotone teilweise dazu, dass der Thriller eine Art Reportage darstellt, aber es ist auch ermüdend.
Trotzdem hat mir “mord.net” gefallen. Es ist spannend und wenn man solche Themen nutzt, um die Szenarien, die so unwahrscheinlich nicht sind, im eigenen Kopf weiter spinnt, dann kann es einen das Gruseln lehren.
Fazit: Das Hörbuch bekommt von mir immerhin 4 von 5 Sternen
– empfehlenswert, wenn das Genre als solches mag.
Danke!
Die augenblicklichen Projekte haben mir eine ganze Reihe neuer, zumindest zeitweiser Leser beschert. Seid herzlich willkommen und danke für eure Kommentare. Und bei dieser Gelegenheit – vielleicht habt ihr es auch schon gesehen – es gibt noch einen Gartenblog, in dem es im Moment die Wintervögel in unserem Garten zu sehen gibt. In den ersten Januarwochen gab es auch schon eine Reihe schöner Frühlingsblüher wie Christrosen und die Zaubernuss im Bild.
Natürlich geht der Dank auch an alle “alten” treuen Leser – mal *zwinker* zu Moni ;-)
Kalt?
Ich habe was für euch:
Wir haben wieder angeheizt – das erste Mal in diesem Winter.
Es geht doch nichts über ein schönes, duftendes, knackendes Kaminfeuer, zumindest wenn man
außerdem noch eine Zentralheizung hat *lach*.
Word verification free blog!







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