Archiv für den Monat: Mai 2012

Buchbesprechung

Noch eins – jawohl ;-)

Nach der Rosenzüchterin wollte ich von Charlotte Link nicht lassen und habe mit “Das Echo der Schuld” auf meinen Kindle geladen. Dieses Teil – also der Kindle -  ist echt verführerisch, muss ich zugeben. Man kann ja, wenn man WLAN hat, den Kindle wie einen zwar etwas primitiven aber eben doch Tablet-PC benutzen und gleich nach Auslesen eines Buches im Kindle Shop nach dem nächsten suchen und sich dann auch dieses ohne Umweg über PC oder Laptop downloaden – sehr gefährlich!

Also, hier ein Teil der Beschreibung wie man sie bei Amazon finden kann:

Als Virginia Quentin im Radio von dem Schiffsunglück vor der Hebrideninsel Skye hört, ahnt sie gleich, dass sie die Schiffbrüchigen kennt. Es handelt sich nämlich um ein deutsches Ehepaar, und Virginias deutsche Haushaltshilfe Livia war genau an diesem Tag mit ihrem Mann Nathan in See gestochen. Aus Mitgefühl für das nun gänzlich mittellose Paar bietet sie ihnen Unterkunft in ihrem Ferienhaus an. Doch Virginias Mann Frederic ist ganz und gar nicht erfreut über die Anwesenheit der Fremden. Seine instinktive Abneigung gegen Nathan, den attraktiven Mann Livias, lässt sich kaum übersehen. . . . .  Inzwischen treibt ein pädophiler Serienmörder sein Unwesen in der Gegend. Nachdem bereits zwei kleine Mädchen ermordet aufgefunden wurden, bangen viele Eltern um ihre Kinder, . . . . .

Das Echo der Schuld hat etwas von einem Krimi. Aber erneut ist die weibliche Hauptperson eine depressive Mittdreißigerin, deren Probleme man zunächst nicht recht versteht (das war für mich bei Franca in der Rosenzüchterin schon anders). In “Das Echo der Schuld” laufen zwei zunächst völlig getrennt erscheinende Geschichten nebeneinander her, die erst ganz am Ende zusammenlaufen. Das Ende ist sehr überraschend, es ist für den Leser völlig unvorhersehbar und vielleicht deshalb zumindest für mich unbefriedigend. Wobei die Auflösung in der Realität keineswegs undenkbar ist, aber in einem Roman erwarte ich ein schlüssiges Ende und ich möchte gerne schon während der Geschichte Hinweise bekommen, die mich in die Handlungen hineinziehen. Das ist hier leider gar nicht der Fall. Ich fand das Buch noch nicht mal sehr spannend. Es liest sich zwar gut, aber für meinen Geschmack ist es in sich nicht stimmig.

Fazit: Ich kann hier nur drei von fünf Sternen geben. Für einen vierten reicht es schon nicht mehr. Aber wie immer ist das ja Geschmackssache.

 

* * *

Noch mal zurück zum Kindle. Ich besitze den ersten, also ohne Touch oder Keyboard oder irgendwas anderes. Als ich mit dem Buch fertig war, habe ich mich endlich mal mit dem Teil als solchem beschäftigt und mit den Nachfolgemodellen. Bisher erschien mir die “Touch”-Version nicht sonderlich erstrebenswert, da ich auch mit dem einfachen Modell supergut zurecht komme. Nun habe ich aber gelesen, dass man mit dem Touch auch Hörbücher hören kann. Liegt sicher daran, dass z.B. Audible inzwischen mit Amazon verschwistert ist. Der Touch hat also sowohl Lautsprecher als auch einen Kopfhöreranschluss. Das finde ich schon genial. Ich habe zwar meinen iPod nano, aber wenn man alles auf ein Gerät bekommt und das so klein ist wie der Kindle, braucht man z.B. auch nur einen USB Anschluss oder ein Ladegerät. Wobei ich fast sicher bin, dass wir in nicht allzu ferner Zukunft vermutlich alle einen kleinen Tablet PC in der Tasche haben werden, mit dem wir lesen, hören, ins Internet gehen werden, telefonieren, uns navigieren lassen und vielleicht damit sogar noch fotografieren werden. Sicher wird es technisch zu schaffen sein, dass man den Monitor von Farbe auf S/W ( =E Ink Display) umstellen kann, denn die Lesbarkeit vom Kindle ist schon große Klasse. Soweit ich weiß, gibt es in den USA schon einen Kindle Fire, der meiner Vision recht nahe kommt. Es ist schon verrückt, wie schnell die Technik sich entwickelt.

Googles Weltwunder Projekt

Es gibt neue Seiten bei Google, auf denen ähnlich wie bei Street Maps außerordentliche Gegenden erkundet werden können. Es nennt sich World Wonder Projekt. Find ich klasse, zumal man sich dort auch umsehen kann, wenn es keine Straßen gibt, auf denen Autos fahren dürfen. Google hat dazu Fahrräder mit Kameras ausgerüstet. Das Projekt ist noch in den Startlöchern, aber es gibt doch schon so einiges anzugucken. Ich war gerade mal wieder im Yosemite NP ;-)

2008 - im Yosemite NP

2008 - im Yosemite NP-2

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Für Tinas Himmelsprojekt #22 - etwas zu spät aber doch ;-)

Da fällt mir ein – mir fehlt ja auch noch ein Stück Himmel von gestern.
Wenn ich nun also schon mal im USA-Archiv bin:

2008 - im Sequoia NP

*bibber*

Ganz schön kalt, scheint uns die Amsel nach dem morgendlichen Bad sagen zu wollen – oder?

Amsel"bällchen" nach dem Bade

Es ist in der Tat recht kühl. So richtig angenehm war das Frühstück auf der Terrasse heute nicht, zumindest nicht im T-Shirt und ohne Socken. Trotzdem zieht  ein wunderbarer Rosenduft durch den Garten, und eben kommt auch die Sonne um die Ecke. Aber offenbar bekommen wir in diesem Jahr alles ab, was es an kalten Wetter-”Singularitäten” so gibt. Nach den ausgedehnten Eisheiligen nun auch noch die Schafskälte. Trotzdem – hatten wir nicht einen tollen Mai? Wenn nun der Juni nicht total daneben geht, kann sich im Grunde niemand beklagen.

Rose CompassionMein Rose “Compassion” – mehr Duft geht kaum

So langsam kommen auch die nächsten – sommerblühenden – Clematis in Schwung. Die “Arctic Queen” hinten am Carport werde ich heute sicher auch noch fotografieren. Jetzt muss ich aber mal ein bisschen was bügeln – damit mir warm wird .