Archiv für den Tag: 8. Juni 2012

Regenbogen

. . . als Abschluss eines schönen Nachmittages mit einigen Überraschungen. Wir hatten heute Glück mit dem Wetter. Es war warm und trocken, wenn auch zeitweise etwas stürmisch. Ich bin dann am Nachmittag noch mal los und in Okriftel gelandet. Erst im Rosarium, später am Main.

Mainschiff

———————————————————————————————————————-

Im Gartenblog gibt es ein paar Rosenbilder aus dem Rosarium und das ganz große Krabbeln aus meinem Garten mit Video ;-)  Morgen bringe ich hier dann noch mehr Bilder aus Okriftel.

Zum Gartenblog———————————————————————————————————————

Am Abend gab’s dann zusammen mit der Abendsonne doch noch einen Regenschauer und der brachte einen Regenbogen hervor.

Regenbogen und Abendsonne

Sterne am . . .

. . .  Donnerstag, bei mir mal am Freitag – schließlich war gestern Feiertag ;-)

Die Nostalgische Kerstin will diesmal von uns Folgendes wissen:
WELCHES STERNZEICHEN BIST DU? KENNST DU DEINEN ASZENDENTEN? UND WAS HÄLTST DU VON DER ASTROLOGIE?

Es gab Zeiten, da habe ich mich sehr intensiv mit der Astrologie beschäftigt, so wie mit vielen anderen Dingen auch, die unter die große Überschrift “Esoterik” fallen. Heute denke ich, dass das so ähnlich ist wie mit der Religion: es kann einem einen gewissen Halt geben, wenn man auf der Suche ist – jedenfalls kann man sich das einbilden. Allerdings war ich immer schon von meiner Mutter her vorbelastet, die viel auf die Astrologie gabe und für die ich immer der typische “Widder” war: immer mit dem Kopf durch die Wand usw.  Nur zu dumm, dass sie selbst auch Widder war, viel mehr als ich, die ich mich mit dem 19. April auf der Grenze zum Stier befinde. Stier ist dann auch mein Aszendent, außerdem gibt es in meinem Geburtshoroskop Krebs- und Wassermanneinflüsse. Damals, als ich an diese Dinge glauben wollte, fand ich das auch alles sehr einleuchtend. Ich dachte, es erklärt Vieles in meinem Leben, meinem Charakter etc.  Aber inzwischen denke ich oft, das hat auch was mit der typischen “self fulfilling prophecy” – der sich selbst erfüllenden Prophezeihung zu tun.  Man bekommt etwas eingeredet, man beschäftigt sich damit, findet plötzlich Bestätigung für etwas, worüber man sich Gedanken gemacht  hat usw.

Warum sollten irgendwelche Sterne Einfluss auf meinen Charakter haben, zumal die Sternbilder zu einem Zeitpunkt gedeutet wurden, in dem unser heutiger Kalender noch gar nicht existierte? Ich kann mir vorstellen, dass es vielleicht einen Unterschied macht, ob man ins Frühjahr hineingeboren wird oder in den Winter. Ich bin mir sicher, dass Dinge wie die Anziehungskraft des Vollmondes, Sonnenstürme etc. sich auf die Erde auswirken – aber Sternzeichen? Insofern finde ich heute die Astronomie weitaus interessanter als die Astrologie.

Ich habe auch für meine Söhne mal Geburtshoroskope erstellen lassen. Und ich verrate euch was: die stimmen hinten und vorne nicht. Ich hätte was dafür gegeben, wenn Andi eine ordentliche “Jungfrau” (gewesen) wäre und er selbst vermutlich, wenn er die mathematische Begabung besäße, die man den Jungfrauen nachsagt. Flo hingegen ist als Schütze alles andere als reisefreudig. Ich kenne kaum einen jungen Mann, der derartig bodenständig ist wie unser Großer.

Ich könnte zu dem Thema noch stundenlang was schreiben, aber ich denke, das reicht.

Tour des fenêtres

So langsam sollte die Hochkonjunktur des Blütenstaubs vorbei sein. Jedenfalls habe ich heute mal damit angefangen die großen Fenster zu putzen und Gardinen zu waschen. Das war ist bitter nötig. Aber ich mach es nach und nach, vor allem weil ich im Wohnzimmer immer meinen Schreibtisch komplett verrücken und die ganzen mit dem PC verbundenen Geräte abstöppseln muss. Die Fenster, an denen mein Schreibtisch steht, werden natürlich dann auf einen Schlag geputzt, das ist klar. Aber für die vielen Wintergartenfenster lass ich mir Zeit. Die neuen Vertikaljalousien dort haben doch tatsächlich schon wieder die ersten Mückenschi**flecken drauf – fürchterlich. Aber wenn ich das mit einem leicht feuchten Tuch sofort abreibe, dann krieg ich sie runter. Aber als ob ich nix anderes zu tun hätte .

Gardine und Blick zum GartenIch mag’s, wenn es nach dem Gardinenwaschen so schön frisch duftet.

Eigentlich sind die Gardinen im Sommer überflüssig. Weil ich sowieso nach draußen gucken will, schiebe ich sie immer zusammen. Nur abends, wenn ich noch am PC oder überhaupt im Wohnzimmer sitze, dann zieh ich sie mal vor. Der Blick auf die Rollläden ist dann nicht mehr so erbaulich.

Heute ist es schön, aber richtig, richtig windig um nicht zu sagen stürmisch. [Wieso schreibt es sich eigentlich wind"ig" aber stürm"isch"? ] Was bin ich froh, dass Deutsch meine Muttersprache ist und ich das einfach so aus dem Bauch heraus vermutlich richtig mache.

Draußen bläst es einen fast fort, aber die Sonne scheint sehr angenehm und man kann sich durchaus auf der Terrasse oder im Garten aufhalten.