Von Audible wird das Hörbuch “Das Lächeln der Frauen” derzeit freundlicherweise zum kostenlosen Download bereitgestellt – siehe auch Sidebar rechts im Blog (Code = LIEBE).
Sprecher: Andreas Fröhlich, Stefanie Stappenbeck
Spieldauer: 06 Std. 15 Min. (gekürzt)
Audioinhalt: Hörbuch
Anbieter: HörbucHHamburg HHV GmbH – Veröffentlicht: 2012
Aus dem Inhalt (Beschreibung bei Audible):
“Es gibt keine Zufälle! Davon ist Aurélie überzeugt. An jenem verhängnisvollen Freitag im November, als Aurélie so unglücklich ist wie nie zuvor, fällt ihr in einer Buchhandlung ein Roman ins Auge. Nach der Lektüre der Geschichte will Aurélie plötzlich nicht mehr sterben. Eines aber will sie unbedingt – den Autor dieses Romans kennenlernen, der ihr das Leben gerettet hat, ohne dies auch nur zu ahnen. Alle Versuche, mit dem scheuen Autor über seinen Verlag in Kontakt zu treten, werden jedoch von dem bärbeißigen Lektor André abgeblockt. Doch Aurélie gibt nicht auf, und als eines Tages tatsächlich eine Nachricht des Schriftstellers in ihren Briefkasten flattert, kommt es zu einer ganz anderen Begegnung, als sie es sich vorgestellt hat…”
Es gibt zwei Hauptpersonen in diesem Roman, eine davon ist Aurélie, die andere . . . nein, das verrate ich jetzt nicht. Mir hat dieses Hörbuch so manches Schmunzeln entlockt. Es ist mit lockerer Hand geschrieben, ziemlich witzig, allerdings kein bisschen spannend – muss aber auch nicht. Die Handlung ist vorhersehbar, bedient reichlich Klischees und – ja, hat mir trotzdem irgendwie gefallen. Man fühlt sich nach Paris versetzt, wobei auch dieses Paris wieder ein einziges Klischee ist, nur tut diese Leichtigkeit ohne Tiefgang trotz allem gut. Es erhellte mir diesen vom Wetter her bisher so düsteren Juni, ich kann mir das Hörbuch/Buch aber auch als Strandlektüre vorstellen. Der Autor versteht es gekonnt die Verzweiflung seiner Heldin spürbar zu machen und sie dennoch kapriziös mit ihrem getupften Regenschirm durch das verregnete Paris laufen zu lassen, so dass ich immer eine gewisse Leichtigkeit und Lebenslust verspürte.
Mir gefiel es auch, dass es hier zwei Sprecher gibt, die das Geschehen gliedern. Beide lesen sehr angenehm, wobei allerdings Stefanie Stappenbeck zeitweise etwas daneben liegt. Es gibt Szenen zwischen Ihr und André, in der ihre wütende,weibliche Stimme regelrecht männlich klingt während sie im Dialog den verzagten André mit einer eher weiblichen Stimme versieht. Das wirkt schon etwas seltsam. Andreas Fröhlich als radebrechender englischer Zahnarzt ist einfach nur köstlich.
“Das Lächeln der Frauen” gehört einem Genre an, von dem ich normalerweise sage, dass es nicht meines ist. Aber vielleicht sollte ich sowas mal öfter lesen. Denn irgendwie tut es gut zum Schmunzeln gebracht zu werden, besser jedenfalls als ständig verstümmelte Leichen vorgesetzt zu bekommen.
Fazit: Das Buch bekommt von mir vier (4) Sterne:
. Wer lieber liest – es gibt diese charmante Geschichte auch als gedruckte Ausgabe: Das Lächeln der Frauen.
Das Hörbuch hat den Weg in meine Bücherkiste gefunden – eine Seite, auf der ihr stöbern könnt. Die Titel dort sind mit den Besprechungen im Blog verlinkt. 
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Ganz schnell noch ein paar Worte zu “Abstauber“, dem Fussballkrimi, den Amazon neulich für den Kindle kostenlos zur Verfügung stellte. Damit konnte ich mich nicht anfreunden. Nicht nur, dass ich das Buch langweilig fand – hab’s auch nicht zu Ende gelesen – sondern ich kam mit der Anlage der Story so gar nicht klar. Es ist nagelneu, sozusagen zur EM 2012 geschrieben worden. Nur bekommen wir da eine deutsche Nationalmannschaft mit völlig fremden Namen und Typen präsentiert. Der Plot beruht auf einem angeblichen Mordanschlag auf den Bundestrainer, der im Buch aber Ehlig heißt und ein 61-jähriger, blonder etwas dicklicher Typ ist. Also sowas geht gar nicht
. Selbst Frauen, die so wenig wie ich von Fußball verstehen, kennen zumindest Joachim Löw, vermutlich auch den gegenwärtigen Torwart Manuel Neuer und einige seiner Vorgänger und sicher auch noch einige Spielernamen und -gesichter. Klar kann man einen Krimi rund um eine EM oder WM schreiben aber doch bitte nicht um eine erfundene Nationalmannschaft.
Fazit:
Dieses Machwerk ist reine Zeitverschwendung.
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Mir geht es gesundheitlich seit gestern nicht so berühmt, deshalb hab ich Zeit zum Lesen und Hören. Hier im Netz werde ich dagegen kaum unterwegs sein. Demnächst wieder.

