Vielarmiges Ungeheuer mit Reptilienkopf – seht ihr auch, was ich sehe ;-)

Das war übrigens auf einem ganz spannenden Stück meines Spazierganges durch Bad Soden. Es gibt da eine Ecke, von der aus ein paar unscheinbare Treppenstufen nach oben im Gestrüpp verschwinden. Nicht sehr einladend aber als Fußweg ausgewiesen. Ich bin diesem finsteren und auch etwas matschigen Weg gefolgt, weil ich mich oft gefragt hatte, wo der denn hinführen würde. Der Anfang erinnert schon etwas an Hänsel und Gretel und ich war dann ganz froh, als ich nach einiger Zeit auf einer von der Sonne beschienenen Wiese wieder heraus kam.
Alter Weg – ganz schön finster
Das halb verfallene Haus auf dem Foto ist von einem verwilderten Grundstück umgehen, zu dem auch der rostige Zaun vom ersten Bild mit Mauer und Baum”schlange” gehören. Das alles hat sicher schon bessere Zeiten gesehen. Ich wundere mich nur, dass es solche Grundstücke in Bad Soden überhaupt noch gibt. Die müssten doch zu Höchstpreisen zu verkaufen sein. Auf der anschließenden Wiese weiter oben stehen noch alte Obstbäume und noch ein Stück weiter oben gibt es dann einen gepflasterten Weg der von einem Neubaugebiet wieder steil abwärts nach unten zum Quellenpark verläuft – an der Kirche mit den dunkelroten Rosen im Kirchhof vorbei und tatsächlich an meinem unten geparkten Auto endete.
Zwischendurch hat man einen schönen Blick über die Dächer von Bad Soden Richtung Sulzbach und Frankfurt-Unterliederbach.

Am Auto angekommen habe ich dann doch noch eine Runde durch Quellenpark und Wilhelmpark gedreht, dann
war ich aber wirklich genug gelaufen – erst Weilbach, dann noch Bad Soden – aber am Sonntag war’s halt auch herrlich.

Links oben fließen gleich drei Quellwässer in ein Becken, wovon mir das des “Milchbrunnens” am besten schmeckt.
Links unten sieht man den echten “Champagnerbrunnen”, der leider in einer sehr finsteren Ecke des
Wilhelmparks liegt. Sein Wasser schmeckt auch gut, aber das des Sauerbrunnens ist mir lieber.
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Mathildas Wunsch habe ich im Kommentar erfüllt: Schlangenmakro