. . . haben wir heute den Sommer nach Frankfurt zurück gebracht. Stefan und ich waren heute in Speyer unterwegs. Zunächst mal im dortigen Sea-Life, für das es neulich in der FR einen Ermäßigungsgutschein gab und weil sie groß Werbung für ihre Quallenpräsentation gemacht haben. Um’s schonmal vorweg zu nehmen – das mit den Quallen war ein Reinfall. Ein paar finstere Glaszylinder beherbergten ein paar Miniquallen, die man kaum zu Gesicht bekam. Das war’s schon. Kein Vergleich mit den großen Aquarien in Monterey Bay, aber auch ohne diese Erinnerung wäre ich enttäuscht gewesen. Die Abbildung auf der Webseite ist zum jetzigen Zeitpunkt zumindest eine Mogelpackung. Die Anzahl der dort gezeigten Zylinder beruht auf Spiegelung. Trotzdem – das Sealife an sich fanden wir sehenswert, zumal wir schon lange nicht mehr Tauchen waren ;-) Es gab sowohl Aquarien mit Fischen aus Süß – und Salzwasser und dann auch nochmal welche aus europäischen Gewässern und aus tropischen Gewässern. Die Aquarien und deren Umgebung waren sehr hübsch und durchaus auch für Kinder interessant gestaltet. Ich fand’s nur ziemlich finster. Deshalb ist auch meine Fotoausbeute eher mager.
Aber es gab schöne Lichteffekte, die sich auch gut fotografieren ließen. Stefan hat im Haitunnel auch einen Kopf *gg*.
Der Haitunnel ist verglichen mit anderen Aquarien, die wir kennen, relativ klein aber dennoch interessant.
In der Krümmung am Ende lag von links nach rechts direkt über mir ein großer Ammenhai.
Das ist ein Marmorrochen, denn ich in dem großen Nordsee Rochenbecken fotografiert habe.
Im selben Becken gab es auch die relativ kleinen gefleckten Katzenhaie, die zu den europäischen Haiarten gehören.
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Dieses Becken mit Seepferdchen und Seenadeln – das sind die schlangenähnlichen Gebilde oben rechts – konnte durch
ein stark vergrößerndes “Bullauge” betrachtet werden – für die Kamera ganz schlecht, sonst aber eine tolle Sache.
Seenadeln sind Knochenfische, auch wenn sie eher wie Würmer aussehen und gehören in die gleiche Ordnung wie Seepferdchen. Ein Seepferdchen habe ich auch gesehen, aber leider nur so unscharf fotografieren können, dass ich das Bild hier erst gar nicht zeige.
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Die Muränen schwimmend zu erleben, war klasse. Als Taucher oder Schnorchler sieht man von ihnen ja meist nur
den Kopf, wenn sie ihn mal aus einer Felsspalte herausstrecken. Wobei – ich habe irgendwo ein Maledivenfoto,
wo ich auch mal eine schwimmende Muräne fotografiert habe.
Das ist ein kubanisches Sumpfkrododil, das so ruhig unter seiner Wärmelampe lag, dass ich mir erst nicht sicher war,
ob es überhaupt echt ist. Irgendwann klappte es aber das Maul zu und von einer anderen Seite kam man auch so
nah ran, dass man die Atembewegungen erkennen konnte. Die Sumpflandschaft war toll dargestellt.
Es gibt nur noch zwei wilde Lebensräume der Kuba-Krokodile auf der Welt: Kubas Zapata Sumpf und die Insel ‘Isla de Juventud’!
So – das war’s erstmal. Aber natürlich waren wir auch im Speyrer Dom und sind noch die Maximilianstraße hoch
und runter flaniert. Davon gibt es morgen noch ein paar Bilder. Die Maximilianstraße ist die Hauptgeschäftsstraße von Speyer
und die ehemalige Prachtstraße “Via Triumphalis” der alten Kaiserstadt.




