Archiv für den Tag: 4. Juli 2012

Hörbuch-Rezi

  Da bin ich wieder mit der Besprechung des zweiten Hörbuches aus der Aubrey/Maturin-Reihe mit dem Titel “Feindliche Segel” – aus dem Download von Audible.  Das erste Hörbuch dieser Reihe habe ich hier besprochen: Kurs auf Spaniens Küste.

Autor: Patrick O’BrianSprecher: Johannes Steck – klar, ist ja eine Serie – Spieldauer: 19 Std. 26 Min. (ungekürzt)

Inhalt (übernommen von Audible):

Der Friede zwischen England und Frankreich “bricht aus”: Die Matrosen freuen sich, aber die Offiziere sitzen buchstäblich auf dem Trockenen. Jack Aubrey hat Probleme mit der Admiralität, mit seinem Vermögen und in der Liebe pflegt er eine doppelte Moral. Stephen Maturin entpuppt sich: Er ist nicht nur der weltfremde Wissenschaftler, sondern kann auch entschlossen und effektiv agieren. Auch er hat ein Problem mit der Liebe. So makaber es klingt: Der erneute Kriegsausbruch löst einige Probleme, vertieft die Freundschaft zwischen Jack und Stephen und führt zu neuen Abenteuern.

In der Tat begegnen wir den beiden so ungleichen Freunden zunächst in ungewohnter Umgebung – an Land. Und im ersten Drittel dreht sich Vieles um die Liebe, Vieles aber auch um große Enttäuschungen und den chronischen Geldmangel von Aubrey, der sich schließlich aus Angst vor dem Schuldenturm auf eine abenteuerliche Flucht begibt, bei der man Dr. Maturin plötzlich von einer völlig neuen Seite kennenlernt. Später spielt sich die Geschichte dann doch wieder vorwiegend auf hoher See ab und neben dem ständigen Auf und Ab in der Freundschaft zwischen den beiden Hauptpersonen, kommt es auch zu einem ebenso ständigen Auf und Ab in der Liebe, wobei wir hier tiefe Einblicke in die gesellschaftliche Moral zu Beginn des 19. Jahrhunderts bekommen.

Ich habe es genossen, dass der zweite Band nicht nur auf See spielte und fand die durchaus spannende Geschichte am Ende dann doch etwas nervig, als es dann immer und immer wieder um die Kriegseinsätze ging. Allerdings werden diese Strecken immer wieder wett gemacht von dem Witz, mit dem vor allem Dr. Maturin ausgestattet ist und dem erneut großartigen Sprecher. Ich kann nur staunen, wie es Johannes Steck gelingt selbst den Nebenrollen unglaublich individuelle Stimmen mit einem hohen Wiedererkennungswert zu verleihen.

Tja – nun ist erstmal Pause, denn es gibt noch keinen 3. Band bzw. Hörbuch auf deutsch. Ich hoffe, dass es bald weitergeht und freue mich schon darauf. Zu diesem Hörbuch gibt es auch eine recht ordentliche pdf-Datei, wie ich es mir zum ersten Buch gewünscht hätte. Wobei auch hier die nautischen Begriffe leider nicht erläutert werden – nach wie vor sehr schade – sondern mehr die französischen und lateinischen Redewendungen, die im Roman benutzt werden.

Fazit: Meine Beurteilung ist die selbe wie für den ersten Band: – es gibt vier von fünf Sternen. Für eine Topbewertung reicht es nicht, wobei ich den fünften Stern allerdings liebend gerne an den Sprecher separat vergebe.

Himmelsstück #27

Ein Projekt von Tina

Da haben wir also schon wieder Mittwoch. Ich könnte mich ja auf meinem Vollmond ausruhen, aber das mach ich nicht. Allerdings ist der Himmel heute so sanft und wenig fotogen, dass ich froh bin, in weiser Voraussicht gestern noch ein paar Wolkenbilder gemacht zu haben.

Zweimal Abendstimmung

Abendstimmung

Yesterday evening

Abendwolken

* * *

Heute war ein großartiger Sommertag, ganz so wie er sein soll und ich habe ihn vom Frühstück an praktisch komplett im Garten verbracht, sei es mit Gartenarbeit oder Wäsche aufhängen und einfach nur Relaxen und Hörbuch hören . . . ach ja – und natürlich auch fotografieren ;-)

Junger BluthänflingEin noch recht flaumiger Bluthänfling hat den Teich aufgesucht

Sternenteich

Später glitzerte die Abendsonne mit tausend kleinen Sternchen in den oberen Teichbecken

Julivollmond

Glasklar, kein bisschen romantisch eher schon “klinisch rein” stand der Vollmond letzte Nacht am Himmel. Was immer ich vorher gelesen hatte – von wegen möglicherweise schlecht sichtbar, weil zu tief am Horizont – traf zumindest für die Zeit nach Mitternacht nicht zu. Wenn der Himmel so klar ist und der Mond so hell, dann werden die Fotos zur Routine und das Ergebnis schon fast für’s Schulbuch geeignet – selbst aus der Hand fotografiert kein Problem, allerdings auch inzwischen schon wieder langweilig.

Vollmond im JuliFür größer bitte klicken