Archiv für den Tag: 6. August 2012

Plopp

Schreck lass nach! Eben machte mein Laptop “plopp” und schon war der Bildschirm schwarz. Der Schreck dauerte aber nur ca. drei Sekunden, dann fiel mir ein, dass ich heute Vormittag zum Fensterputzen und Vorhänge abnehmen die Geräte alle ausgestöpselt hatte und der Laptop somit auf Akku lief. Und da ich gestern mit dem guten Stück noch auf der Terrasse gesessen habe, war der Akku wohl nicht mehr sonderlich voll. Eigentlich sollte eine Warnung kommen, aber ich habe vorhin mal telefoniert, vielleicht kam die Warnung da gerade auf den Bildschirm. Also alles paletti – aber man erschrickt halt schon. In Zukunft werde ich für Garten, Terrasse und Urlaub ein Tablet haben – das kleine Spielzeug habe ich gerade bestellt. Bin mal gespannt, wie ich damit zurecht komme. Mein Läppi ist halt schon ziemlich groß und schwer und eher ein richtiger PC für den Schreibtisch. Ich habe ein bisschen gezögert, ob ich mir eher ein Tablet gönnen soll oder doch mal ein Smartphone. Eigentlich brauche ich beides nicht wirklich, aber man gönnt sich ja sonst nix ;-)  Ich habe dann beschlossen, dass es mein Billighandy immer noch tut, ich benutze es ja eh kaum. Es wäre auch nur eine Investion gewesen, um technisch nicht völlig hinterm Mond sitzen zu bleiben. Aber surfen mit dem Smartphone finde ich blöd, da ist mir der Bildschirm einfach zu klein und damit fotografieren ist auch nicht mein Fall, dafür habe ich selbst in der Handtasche einfach eine viel bessere Kamera immer dabei. Allerdings – sag niemals nie, wer weiß, vielleicht werde ich auch da meine Meinung nochmal ändern. Ich habe schon den Ehrgeiz, den Anschluss an die moderne Technik möglichst lange noch zu behalten.

Alles Saft

. . .  oder was? Wir wissen ja seit einigen Jahren vermutlich alle, dass es Fruchtsäfte gibt, Fruchtnektare und Fruchtsaftgetränke, und wie sich die Sorten unterscheiden. Fruchtsaftgetränke sind für die Füß’ – meistens viel Wasser, Zucker, Aromen und kaum Saft – Nektare haben teilweise ihren Sinn, wenn der Saft alleine nicht zu genießen wäre – bei Schwarzer Johannisbeere beispielsweise, aber der 100%ige Fruchtsaft ist doch der Weisheit letzter Schluß – oder nicht?

Heute war ich mal wieder im neuen Gl*busmarkt in Hattersheim einkaufen und der hat für meinen Geschmack leider keine besonders tolle Auswahl an Säften. Ich bemühe mich seit einigen Jahren zunehmend “gesund” und “fair” einzukaufen und habe auch immer die Lesebrille auf der Nase, um die Inhaltsangaben zu studieren. Ich trinke im Sommer gerne mit Wasser verdünnten Fruchtsaft, und da ich stark verdünne, muss es schon ein guter sein. Also schau ich auch darauf möglichst einen Direktsaft zu bekommen.  Nachdem mich das Angebot stark frustiert hat, nahm ich von oben eine Marke aus dem Regal, die ich seit meiner Kindheit (oder so) mit gesundem Saft verbinde. Ihr kennt sie sicher – sie klingt, als wolle man den Stimmumfang einer Opernsängerin beschreiben – alles klar? Ich dachte – okay, es war schon immer etwas teurer einen . . .   usw. habe aber trotzdem auch hier die Zusammensetzung studiert. Und was lese ich dort? An erster Stelle Wasser, dann konzentrierter Mehrfruchtsaft, Bananenmark . . . und dann jede Menge zugesetzter “natürlicher” Vitamine. Auf der Webseite liest sich das aber so: “Unsere Klassiker enthalten 100% Fruchtsaft und werden ohne den Zusatz von Zucker, Farb- oder Konservierungsstoffen hergestellt”.

Leute, wenn ich Fruchtpampe mit Wasser trinken will, dann muss ich keine 1,5l Packungen Tiefes E nach Hause schleppen. Echter Fruchtsaft ist ganz entschieden etwas anderes.

Ich bin ohne Saft nach Hause gefahren und habe mir zum Mittagessen ein Glas sauberes, gefiltertes und gut gekühltes Leitungswasser eingeschänkt – wie ich es meistens mache.  Übrigens hat die Stiftung Warentest vor kurzem mal wieder Stille Wässer getestet. Leitungswasser ist im Allgemeinen mindestens genauso gut, oft sogar besser was Keimfreiheit und den Gehalt an Mineralstoffen angeht. Na und billiger allemal.

KbkM-extra2

Für Alle, die noch was haben und nicht genug bekommen können
(wobei – mir fällt gerade ein, dass Harald dieses Projekt vielleicht weiterführen wollte)

Heute ist so ein Tag, an dem ich wirklich froh bin, dass das Projekt “eigentlich” rum ist *lach*.  Ich habe nämlich kaum was anzubieten. Aber immerhin habe ich gestern am Main einen schönen Balkon fotografiert und dann habe ich bei meinen Bildern aus Aschaffenburg noch eine Holzschnitzerei entdeckt, von der ich nur nicht mehr weiß, wo ich sie genau fotografiert habe.

BalkonEin schöner Zierbalkon an einem alten Haus am Griesheimer Mainufer – Gebrauchskunst sozusagen,
die auch gut zu “Schlösser, Gitter und Verzierungen” gepasst hätte.

Holzschnitzerei

Und das? – nun fällt es mir beim Betrachten der anderen Fotos wieder ein – das ist eine sehr alte Holzdecke
in einem Kreuzgang der Aschaffenburger Stiftskirche.

Kreuzgang der Stiftskirche

Ein Teil des romanischen Kreuzganges der Aschaffenburger Stiftskirche St. Peter und Alexander aus dem
13. Jahrhundert. An der Decke sieht man die Holzschnitzereien aus dem Foto obendrüber.

*

Habt ihr auch noch was an öffentlicher Kunst?