Archiv für den Tag: 21. August 2012

Herdentrieb

Ich versteh’s einfach nicht. Da komme ich gerade auf einen Blog aus meiner Blogroll und finde einen Beitrag unter dem Titel “Flashmob in Bloggersdorf”. Der Beitrag ist offenbar rebloggt von einem anderen Blog und man wird gebeten ihn ebenfalls weiter zu verbreiten, keine Nachfragen zu stellen und die Kommentarfunktion auszuschalten. Und tatsächlich lassen sich reihenweise Blogs darauf ein.

Geht’s noch Leute? Oder hat euch jetzt allen die Hitze das Hirn verdreht? Gut – es steht nichts in diesem Aufruf drin, das augenscheinlich verwerflich oder ehrenrührig ist. Stattdessen ist von trauriger Wahrheit die Rede und von einer, die auszog das Fürchten zu lernen und nun unsere guten Gedanken braucht. Und jeder soll sich dazu denken, was er will. Na großartig!

Für mich gehört das in die Schublade “Kettenbriefe” und Aktionen im Schneeballsystem, wo sich Menschen manipulieren lassen ohne wissen zu wollen, worum es eigentlich geht. Kadavergehorsam ist ein böses Wort dafür.

Wikipedia schreibt zum Begriff Flashmob: “Der Begriff Flashmob (englisch: Flash mob; flash = Blitz; mob [von mobilis beweglich] = aufgewiegelte Volksmenge, Pöbel) bezeichnet einen kurzen, scheinbar spontanen Menschenauflauf auf öffentlichen oder halböffentlichen Plätzen, bei denen sich die Teilnehmer persönlich nicht kennen und ungewöhnliche Dinge tun.”

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Schwül

Es ist schwül, die Luftfeuchtigkeit hat merklich zugenommen. In der Nacht muss es mal geregnet haben, heute Morgen war’s feucht im Garten. Offensichtlich ohne Gewitter, was zwar angenehm ist, aber auch die Luft nicht merklich abgekühlt hat. Die 30°C haben wir schon wieder erreicht. Hier im Garten weht aber immerhin ab und an ein Lüftchen, dafür seh ich auf dem Display vom Läppi nicht allzu viel – es ist zu hell.

Irgendwie will ja auch die Hausarbeit erledigt werden. Ein paar Tage mal was liegen lassen geht schon, aber dann hat man prompt Wäsche- und Bügelberge. Bei der Schwitzerei dreht sich die Waschmaschine ständig. Wenigstens habe ich ab Morgen freie Zeiteinteilung *gg*. Wenn der Göttergatte erstmal mit seinen Tenniskumpels auf Mallorca weilt, werde ich nicht das Gefühl haben auch immer noch zum Einkaufen flitzen und Mittagessen machen zu müssen. Ich selbst esse momentan mittags sowieso kaum was. Hauptsache trinken, trinken, trinken. Der Kühlschrank steht voller gut gekühlter Flaschen mit Leitungswasser. Lieb wär’s mir schon, wenn es wenigstens noch etwas kühler werden würde. So bin ich doch ziemlich träge, keine große Lust irgendwas zu unternehmen. Aber ich sag mir dann immer, dass ich nichts verpasse. Und die kühlen Tage kommen auch wieder – schneller als wir denken vermutlich.