Jahrhunderthalle
Wenn im Frankfurter Westen größere Musikveranstaltungen stattfinden, dann ist meistens von der Jahrhunderthalle Hoechst die Rede. Die befindet sich aber nicht in Höchst sondern irgendwo auf der Grenze zwischen Unterliederbach und Zeilsheim. Der Name stammt noch aus den Hochzeiten der früheren Farbwerke Höchst (später Hoechst AG) und wurde irgendwann in den 1960iger Jahren erbaut, damals auch Winnackers Wirtschaftswunderwarze genannt – man merke: WWWW – man war dem Word Wild Web ein “W” voraus. Das zu erklären würde nun zu weit führen. Ich will sie euch aber mal präsentieren. Denn dort bin ich gestern auch vorbei geradelt.
Sie liegt nicht unbedingt in einem Park, das wäre zuviel gesagt. Aber man hat den Bereich rund um die großzügigen Parkplätze recht schön gestaltet, unter anderem mit einem großen Teich.
Was sagt ihr eigentlich zum Wetter? Ich fürchte, wir werden auch in diesem Jahr noch durch die Eisheiligen durch müssen. Heute morgen war es schon ziemlich kühl und es soll noch schlimmer kommen. Vielleicht liegt es am zu erwartenden Vollmond, wenn zum Wochenende wieder Regen und Kälte vorhergesagt werden. Der Mond ist uns – also der Erde – jetzt im Mai so nah wie sonst nie, und das wirkt sich zumindest auf das Magnetfeld der Erde aus. Sollte der Himmel nicht total bedeckt sein, was zu befürchten steht, wird der Vollmond groß und wunderschön aussehen. Ich genieße schon jetzt allabendlich den Blick zum Himmel. Auch heute ist er schon in frühen Abendstunden gut zu sehen, am Vollmondtag (6.5.) dann aber erst gegen 22 Uhr.
Im Garten sind heute die Gärtner zugange und legen mir ein weiteres großes Beet an, das sich teilweise entlang des Zaunes auf der Straßenseite zieht und dann in einem gerundeten rechten Winkel quer zum Garten verläuft. Diese Idee hatte ich schon vor drei Jahren, als der Teich gebaut wurde. Nur musste ich damals aus finanziellen Gründen erstmal drauf verzichten. Eigentlich wollte ich das auch selbst machen, aber für unseren steinharten Boden reichen meine Kräfte nicht. Wenn ich sehe, wie flott das zwei kräftige Männer mit ihren Muskeln und Maschinen erledigen, dann ist das schon was Anderes. Mir bleibt dann das Bepflanzen, das Hegen und Pflegen. Heute ist das Wetter zwar wechselhaft aber doch ganz schön. Da habe ich mich schon parallel zu den Gärtnern auf der anderen Gartenseite getummelt.
Radltour zum GEO-Z
. . . aber erst mal einen Blick auf “Ein Stück Himmel”:
Ein Projekt von Tina- immer mittwochs ab 18 Uhr
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Heute habe ich gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen und morgen tut mir sicher der Allerwerteste weh *lol*. Ich bin euch und der lieben Quizzy ja immer noch das GEO-Z schuldig, außerdem ist wieder das Stückchen Himmel dran und dann will ich auch schon seit Urzeiten für die Mainzauber Homepage ein bisschen was über Zeilsheim zusammen tragen. Nachdem ich gestern endlich mal mein Fahrrad startklar gemacht habe, bin ich heute am späten Nachmittag losgeradelt (der Göttergatte ist mit den Frequenzen der Fernsehprogramme auf seinem PC beschäftigt). Zwei Stunden war ich am Ende unterwegs und das war eigentlich gar nicht eingeplant.
Ein Projekt von Quizzy – nachgereicht das “Z”
Zeilsheim ist der westlichste Stadtteil von Frankfurt und grenzt an Höchst und Unterliederbach. Mit beiden Stadtteilen ist Zeilsheim durch die Pfaffenwiese verbunden. Eine an sich nicht sehr schöne Straße, die aber – soweit ich das beurteilen kann – im deutschen Westen die längste fast lückenlos bepflanzte Kastanienallee ist. Und das ist natürlich jetzt eine Radltour wert.
Bevor die Allee beginnt, ziehen sich im Nordwesten die Unterliederbacher bzw. Zeilsheimer Felder entlang.
Die Pfaffenwiese – Blick zurück, also von Zeilsheim Richtung Höchst/Unterliederbach
Kastanienblüten – auf die Nähe wunderschön
Zeilsheim steht nicht unbedingt für moderne Architektur, aber das neue Gebäude
des Evangelischen Gemeindezentrums kann sich wirklich sehen lassen.
Viele Häuser in Alt-Zeilsheim ähneln unserem Vogelviertel bzw. dem alten “Heimchen” – kein Wunder,
denn die sog. “Kolonie” wurde wie das Heimchen ab 1899 vor den damaligen Farbwerken Höchst
für die Arbeiter und Angestellten und ihre Familien erbaut.
Eines der wenigen imposanten Gebäude ist die Käthe-Kollwitz-Schule/Paul-Hindemith-Schule
Zum guten Schluß noch ein paar Zeilsheimer Clematisblüten:
KbkM #18
Woche 18 – immer von Montag bis Sonntag
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Darmstadt ist neben Bad Nauheim das in Hessen bekannteste Jugendstilzentrum. Die Mathildenhöhe ist in der ganzen Welt bekannt. Aber nicht nur auf der Mathildenhöhe selbst sondern auch in der Umgebung gibt es schöne Schmuckelemente im Jugendstil zu sehen. Oft sind es die Haustüren der prachtvollen Villen, die man sich unbedingt näher betrachten sollte.
Fast so rund wie bei den Hobbits im Auenland ;-)
Von den grünen Fliesen gibt es am Haus noch mehr zu sehen.
Etwas zurückhaltender aber immer noch erkennbar Jugendstil
Und eine prachtvolle Nische mit Mosaik – fast schon orientalisch anmutend
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Ich freue mich auf eure Beiträge!
Bevor
. . . der Tag dann auch schon wieder vorbei ist:
Heute ehrte Google den Architekten Mies van der Rohe mit einem sehr schönen Google Doodle:
Google Logo zum 126. Geburtstag von Mies van der Rohe
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Und nach der Frankfurter Oberbürgermeisterwahl vom Sonntag gibt es für die Medien in Hessen ein neues Lieblingswort: “Rhein-Gau”. Keine Ahnung, wie Frankfurt mit dem neuen OB – wie heißt er gleich? – ach ja Peter Feldmann – zurecht kommt oder er mit der Stadt und der schwarz-grünen Koalition im Römer, aber ich denke, dass sich Frau Roth und Boris Rhein gewaltig verschätzt hatten. Eigentlich war mir das Ergebnis schon klar, als vor der Stichwahl plötzlich nicht mehr das Konterfei von Boris Rhein auf den Plakaten prangte sondern Petra Roth für ihn in die Bresche sprang: “Meine Wahl – Boris Rhein”. Wie peinlich war das denn? Mal schaun, wie lange er sich nun noch als Innenminister im Rheingau – pardon – in Hessen halten kann. So – nun ist ja doch schon der 28. März – egal. Gute Nacht erstmal.
Fachwerkschönheiten
Was für ein Wetter! Da muss man ja was unternehmen. Also habe ich mich mal wieder ganz meinem Autochen anvertraut, das sich für den Rheingau-Taunus Kreis entschieden hat und in Idstein gelandet ist. Das war nun das zweite Mal Idstein für mich und ich war wieder total begeistert. Ein Fotomotiv reiht sich an das Andere – Fachwerk vom Feinsten. Das älteste erhaltene Wohnhaus stammt von 1410. Die meisten tragen allerdings Jahreszahl zwischen 16oo und 17oo, also wurden viele dieser Häuser schon vor dem Dreißigjährigen Krieg erbaut. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
Hier kommen nun ein paar Eindrücke, andere Bilder zeige ich dann wieder demnächst bei einigen Projekten.
Marktplatz, im Hintergrund der Hexenturm
Hier rund um den Markt ist ganz viel Fußgängerzone. Ich habe irgendwo um die Ecke geparkt und weiß nach wie vor nicht, ob ich da überhaupt parken durfte. Strafzettel gab’s jedenfalls keinen. Ich finde das manchmal sehr verwirrend. Auch neulich am Zoo habe ich mich in eine eingezeichnete Parkbucht gestellt, wo trotzdem ein halbes Dutzend Schilder standen, die eigentlich das Parken zu verbieten schienen. Auf alle Fälle versichere ich mich dann immer dreimal, dass ich zumindest nicht so parke, dass ich irgendjemanden behindern könnte.
Blick von der Burganlage Richtung Altstadt
Das beeindruckende Torbogengebäude der Burganlage wird gerade restauriert und ist mit Tüchern verhängt. Da war diesmal mit Fotos nichts zu machen. Aber dafür konnte ich im Bereich des Hexenturmes Turmfalken beobachten – naja, was man so beobachten nennen kann. Ich hätte ein Fernglas gebrauchen können. Ich habe schon eine feines, kleines als Geburtstagswunsch angemeldet ;-) Unser altes Fernglas, das ich zu Hause benutze, ist von guter Qualität, mir aber zum Mitnehmen zu groß und zu schwer.
Hexenturm mit Turmfalke – seht ihr ihn? Das Stille Örtchen wird vermutlich nicht mehr benutzt ;-)
Eines der bekanntesten Idsteiner Motive: das “Schiefe Haus”
(Zu diesem Gebäude gibt es bei Wikipedia eine eigene Seite)
Der prächtige Höerhof steht am südlichen Ortsausgang, dem früheren Obertor. Höerhof ist übrigens kein Tippfehler, es schreibt sich wirklich mit einem zusätzlichen “e” hinter dem Umlaut. Es handelt sich um einen Fachwerkbau im Stil der Renaissance – um Vieles prächtiger als die sonstigen hessisch-fränkischen Fachwerkhäuser (die aber auch überaus sehenswert sind). Direkt neben dem imposanten Höerhof steht übrigens ein winziges windschiefes Häuschen. Das Fachwerk ist hübsch angemalt, bildet aber trotzdem einen ausgesprochen auffälligen Kontrast.
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