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Projekte 2012

Ab 2.1.2012 neu:



Ein Projekt von Paleica


Projekt Frau Waldspecht






Ein Projekt von Barbara

Bücher usw.

Ich lese:

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Ich höre:
* * *
Fertig:

Rezension vorhanden


Rezension vorhanden

Tagesticker

08.02.2012 :Tolles Wetter, aber ich spiele mal wieder Blindekuh-

KbkM #6

Bitte eure Verlinkungen in die Kommentare unter KBKM #6 - danke!

Ausflüge

Der Berg ruft

. . . oder besser gesagt, er rief und wir folgten seinem Ruf. Gut eingepackt ging es heute zum Vogelsberg, Stefan zum Langlaufen, Barbara und ich auf Schusters Rappen durch den verschneiten Winterwald. Die Landschaft sah wie verzaubert aus. Es war bitterkalt, aber immerhin schien die Sonne.

Die Bilder passen prima zu
Katinkas Projekt “Schöne Momente”

*

Der Hoherodskopf im Vogelsberg (Hessisches Mittelgebirge, Vulkangebirge)

Am Taufstein – Einsteig in die Loipen und den Rundwanderweg

Es war perfekt. Nach einem gemeinsamen Spaziergang auf dem Hoherodskopf fuhren wir zum Taufstein weiter. Dort waren wir ziemlich exakt eine Stunde unterwegs, Stefan auf der Loipe, Barbara und ich auf dem Rundwanderweg. Am Ende trafen wir uns  zur selben Zeit wieder am Ausgangspunkt. Danach ging’s zum Aufwärmen und Mittagessen wieder zum Hoherodskopf zurück. Dort gibt es eine hübsche Wirtschaft mit leckerem und zudem recht preiswertem Essen. Stefan und ich aßen  Vogelsberger Kartoffelbratwurst – sehr lecker – mit Krautsalat und Pommes, Barbara einen großen Germknödel.

Auf der Rückfahrt hielten wir nochmals zu einem kurzen Spaziergang am Niddastausee. Da blies der Wind aber noch eisiger als oben im Wald. Trotzdem konnte ich es mir nicht verkneifen, mich mal kurz im Strandkorb ablichten zu lassen.

Das erste Mal im Strandkorb – nicht sehr bequem, es fehlte eindeutig die Sitzfläche ;-)

Ich hatte übrigens wieder meine Walkmaxx Winterstiefel an, die finde ich wirklich große Klasse. Die Stiefel sind leicht, wasserfest, wunderbar warm, haben Profil und ich gehe darin sehr gut.

Blick über die Talsperre

Eistropfen auf dem Wasser

*

Und zum Schluß noch ein Gruß ins Erzgebirge ;-)

Auf einem Verkehrskreisel

Das Ende eines schönen Tages

Kulane

Dass ich gestern mal wieder in Weilbach unterwegs war, habe ich ja erwähnt. Und ich wollte doch endlich mal die Kulane sehen. Kulane sind Wildesel. Sie werden auch als Asiatische Esel (Equus hemionus) bezeichnet und gehören mehr zu den Pferden als zu den Eseln. Sie sind etwas größer als Hausesel. Die Oberseite des Fells ist graubraun, fahlgelb oder rotbraun gefärbt; die Unterseite ist weiß. Über den Rücken zieht sich ein schwarzer Aalstrich. Halbesel haben breitere Hufe und kürzere Ohren als echte Esel; außerdem sind Schwanzquaste und Mähne weniger ausgeprägt.

Die Kulane im Weilbacher Naturschutzgebiet stammen aus europäischen Zoos und werden im renaturierten Weilbacher Kiesgrubengebiet ausgewildert. Sie leben in einem umzäunten Gebiet, werden aber nicht gefüttert, sondern sollen – indem sie ihr Futter abweiden – Biotoppflege betreiben.

Und so sehen sie aus.

Ich bin auf der Suche nach ihnen, seitdem die ersten beiden Kulane im Juni 2010 hier ankamen. Inzwischen sind andere dazu gekommen. Bislang hatte ich nie Glück, denn sie sind in einem riesigen Gebiet unterwegs, das zudem im Sommer kaum einsehbar ist – trotz insgesamt 5 Beobachtungstürmen. Mein Mann hatte sie im letzten Herbst gesehen, als er dort mit dem Rad unterwegs war – zufällig. Aber der fällt ja auch vom Tauchboot ins Wasser und zufällig neben einen Walhai! Andere Taucher träumen ihr Leben lang davon mal einem Walhai zu begegnen. Ich war damals natürlich auf der anderen Seite ins Wasser gesprungen und habe nichts davon mitbekommen :-(  Egal – hier geht’s um Kulane. Normalerweise habe ich so meine Runde im Kiesgrubengebiet, bin heute aber mal von einer anderen Ecke aus gestartet. Irgendwo mussten sie doch sein! Zunächst ging es wieder runter in meinen Lieblingsabschnitt, wo derzeit die Teiche wohl gefüllt sind, aber ansonsten regte sich dort wenig.


*
Am großen Teich

Einige größere Vögel fielen mir auf – das könnten Stare gewesen sein, bin aber nicht sicher.

Sind das nicht Zugvögel? Aber in diesem Frühlingswinter ist alles möglich.

Andere Zugvögel:

Die Flughafennähe ist unübersehbar, aber sehr laut war es gestern glücklicherweise nicht.

*

Diesen Beobachtungsturm kannte ich bislang noch nicht – toller Rundumblick – - – aber keine Kulane.

Blick bis hinter zum Silbersee – - – aber keine Kulane :-(

Um es nun kurz zu machen: ich sah sie dann auf den allerletzten Drücker. Und zwar am anderen Ende, also dort, wo ich sonst immer meinen Rundgang anfange – arrgh! Es war nun kurz vor Sonnenuntergang – siehe Bilder von gestern – und ich legte einen Spurt ein. Und ich konnte sie tatsächlich noch ein paar Minuten beobachten und Fotos machen. Dann musste ich aber wirklich los, denn ich hatte nun einen ziemlich weiten Weg zum Auto zurück. Ich sollte mir in dieser Jahreszeit wohl auch mal eine Taschenlampe mitnehmen. Aber auch wenn die Sonne untergegangen ist, ist es ja nicht gleich finster wie am Äquator. Trotzdem – Straßenbeleuchtung gibt es dort natürlich keine.

*

Ach ja – Allergiker aufgepasst! -  die Haselblüte hat auch bereits eingesetzt:

Was mir noch einfällt: Als ich gestern die Sonnenuntergänge fotografiert habe, habe ich mir teilweise versucht einen guten Fotografierstandpunkt am Rand eines Feldes zu suchen, das von Büschen umgeben war. Nun weiß ich auch, warum eine Hecke (=Hag) wirklich schon vor Jahrhunderten ein guter Schutz war. Die Dornen von Weißdorn, Rotdorn & Co sind wirklich heftig. Ich habe an mehreren Fingerkuppen geblutet wie verrückt, nachdem ich meine Jacke von solch einen Strauch befreit hatte. Ich bin natürlich nicht durch eine dicke Hecke hindurch, aber da es teilweise schon recht dunkel war, habe ich nicht gesehen, dass die dünnen Zweige, die ich nur beiseite schieben wollte, große Dornen hatten. Das mach ich so schnell nicht wieder.

Wet Pictures 6

 Ein Projekt von Barbara

Wet Picture?  Zugegeben auf dem ersten Foto sieht man eigentlich nichts vom Main.

Und das war auch mein Vorurteil mit dem ich nach Rüsselsheim kam:
Industrie, Öltanks, Lastschiffe, Verkehr, Dreck …

Dass Rüsselsheim auch ganz anders ist, habe ich euch schon am Wochenende gezeigt.
Unter den folgenden Links findet ihr mehr Fotos vom Samstag und vom Sonntag:
Rüsselsheim 1 (Schöne Momente) & Rüsselsheim 2 (Wie üblich)

Ein Schwan . . .

. . .  eine Ente . . .

. . . und Möwen – alles was mich am Wasser glücklich macht.

*

Und ein kleines Video:

Wie üblich

. . .  mache ich gerade wieder sämtliche Stadien der Erkältung hintereinander durch. Das Kopfweh ist weniger, dafür gab’s in der Nacht dann Magenkrämpfe und  heute Morgen dachte ich erstmal, ich bleib am besten liegen. Das Wetter war/ist auch nicht gerade motivierend, aber im Bett ist es langweilig. Inzwischen geht’s wieder besser und ich kann sogar die Küchendüfte ganz gut ab. Die Rouladen schmurgeln und allmählich krieg ich sogar Hunger. Das Frühstück habe ich mir noch verkniffen. Jetzt kann ich zwischen den Wolken sogar ein paar blaue Flecken erkennen, na also – geht doch. Der Regen wird wohl erneut an uns vorüber ziehen. Soll ich nochmal nach ein paar Fotos von gestern gucken?

Im Rüsselsheimer Stadtpark (Verna Park)

Der Musikpavillon mit Blick auf die “Hörl-Familie

Das “Familientreffen”, auch nach ihrem Gestalter Ottmar Hörl die „Hörl-Familie” genannt, findet man in verschiedenen Farben über das ganze Stadtgebiet verteilt. Sie ist eines der identitätsstiftenden Merkmale des neuen Rüsselsheim. Insgesamt sind im Stadtgebiet sieben „Familien” installiert. Der Pavillon selbst ist ziemlich genau 100 Jahre jünger als der übrige Park, er wurde 1951 erbaut.

So, weiter geht’s. Die Rouladen waren lecker und mir scheint, der Magen hat’s vertragen. Mit der Sonne wird’s aber irgendwie doch nichts mehr.

Große Ruine mit Bogen und Trompe-l’oeil

Das ist die künstliche Ruine, die man auf dem Foto, das ich gestern schon gezeigt habe, von der anderen, der Deichseite aus sieht. Am Ende einer Sichtachse befindet sich eine Landschaftsmalerei als optische Täuschung (Trompe-l’oeil) , die früher noch durch einen Laubengang verstärkt wurde. Das heutige Bild ist eine Computergrafik von Uwe Wenzel und ersetzt die ursprüngliche fotorealistische Malerei. Das habe ich jetzt erst gegoogelt. Gestern fiel mir nur auf, wie sich das Landschaftsbild aus der Nähe dann in Pixel auflöste. Da habe ich mich schon etwas gewundert.

Nochmal Möwen . . .

. . .  und der Blick auf die Ruine und die Häuser hinterm Deich

Dieser sehr moderne Bau verbindet zwei alte Villen (Opelvillen) zu einem Museum für moderne Kunst

Die Stiftung Opelvillen betreibt in den idyllisch am Rüsselsheimer Mainufer gelegenen denkmalgeschützten Villen seit 2001 ein Kunstzentrum, . . . zum Begleitprogramm gehören Lesungen, Konzerte und Vorträge . . . (Quelle: Opelvillen)

Nicht ganz passend habe ich in das Bild oben den Hinweis auf die Route der Industriekultur eingeblendet. Aber in Rüsselsheim findet man gerade aufgrund des Opelwerkes etliche Stellen, die zur Route der Industriekultur gehören. Schon deshalb ist Rüsselsheim ganz interessant, weil man sich hier gleichzeit auf der (grünen) Regionalparkroute (zu der das Leinreiterdenkmal gehört) und eben auf der Route der Industriekultur bewegt.

Die beiden eigentlichen Opelvillen rechts und links des Neubaus wurden im klassizistischen Stil mit Jugendstilementen erbaut. Das zeige ich später mal einige Details beim Projekt “Schlösser, Gitter & Verzierungen“.

Ginkgo-Gold

Die erotischen Darstellungen in den Lustgärten unserer Altvorderen waren
auch nicht von schlechten Eltern. Die gestrickten Wadenwärmer sind aber
irgendwie eher von heute ;-)

Schöne Momente

. . .  contra Schnupfen und Kopfschmerzen – es war ein Versuch, er hat nicht funktioniert, aber schöne Momente hatte ich trotzdem ;-)  Zum Kaffee habe ich mir nun doch eine ASS+C eingesprudelt und allmählich wird’s besser. Trotzdem gibt es erstmal nur ein paar von zahlreichen Fotos, die ich heute in Rüsselsheim gemacht habe.

Ein Projekt von Katinka

Rüsselsheim liegt von uns aus gesehen auf der anderen Mainseite, den Städten Flörsheim und Hochheim am Main in etwa gegenüber. Bekannt geworden ist die Stadt auch außerhalb unserer Region durch eine Automarke, die mit O anfängt und mit “pel” aufhört. Ich war praktisch noch nie dort, wenn man mal von Stefans Krankenhausaufenthalt vor ein paar Jahren absieht, als man ihm dort wieder zu einem vernünftigen Hüftgelenk verhalf. Auch heute wollte ich dort nur an den Main, einfach mal sehen, wie das jenseitige Mainufer aussieht. Aber es kam ganz anders.

Nicht im Frühling, nicht im Sommer – das ist von heute. Ich schätze, dass es sich mal wieder um eine Sonderform
der Schwebfliegen handelt. Es könnte Eristalis tenax, die “Mistbiene” sein

Fotografiert habe ich diese Schwebfliegen und noch viel, viel mehr im Rüsselsheimer Stadtpark (Verna Park). Und der bietet selbst um diese Jahreszeit noch reichlich Fotomotive. Der Park wurde von 1850 – 1865 als spätromantischer Landschaftspark angelegt und gehörte zum Palais des Freiherrn von Verna. Ich habe noch nie einen Park gesehen, der derart viel romantischen “Kitsch” enthält, künstliche Ruinen noch und nöcher, aber halt dem damaligen Zeitgeist entsprechend und heute noch ausgesprochen fotogen. Gefühlsbetont, schwärmerisch und geheimnisvoll sollten im 19. Jahrhundert die Installationen auf den Beschauer wirken.

Die “Kleine Ruine” direkt hinter der eindrucksvollen Parkschule

Es gibt einen sehr schönen Teich, der momentan dafür entschädigt, dass die Brunnen auch alle bereits abgestellt sind.

*

Das ist ein Blick von hinter dem Deich auf die “Große Ruine” bzw. den Bergfried derselben. Hier habe ich den Park
bereits hinter mir gelassen, um endlich an den Main zu kommen.

Das Leinreiter Denkmal erinnert an die Zeit, in der die Schiffe auf dem Main noch per Pferd und Leinen
flussaufwärts gezogen (getreidelt) wurden.

“Maritime” Momente – hach! – Möwen sind für mich Sehnsuchtsvögel

*

Ich habe aber auch Ratten im Angebot ;-)

Die wirkt hier gar nicht mal so groß, das waren aber teilweise ganz schöne Brummer.

Zurück an Land: Es gibt sogar eine Festung in Rüsselsheim. Bei Gelegenheit mehr . . .

*

Ach halt – für Falk habe ich noch was halbwegs Marodes anzubieten:

Man könnte das Häuschen aber auch “wildromantisch” nennen – die sog. “Alte Mühle” – auch so ein
romantisches Etwas aus dem Verna Park. Aber es ist wirklich sehr verfallen.

Meine Kommentare bei Falk verschwinden übrigens mit schöner Regelmässigkeit.

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