Schöne Momente
. . . sind in diesem Januar vor allem die Momente, in denen es draußen mal nicht regnet oder stürmt. Heute war ein richtig guter Tag mit ganz viel Sonne. Das bisschen Nieseln zwischendurch war ganz erträglich. Im Grunde ein Wetter wie im frühen Frühling.
Ein Projekt von Katinka
Im Grunde poste ich “schöne Momente” immer tagesaktuell, aber weil Katinka sie einmal pro Woche haben möchte, gibt es hier noch ein paar Bilder von meinen Spaziergängen gestern und heute.
Solche Samenkapseln machen sich im abendlichen Licht besonders gut.
Nochmal Schwäne am Mainufer von gestern
Heute mal wieder am inzwischen wirklich reißenden Liederbach unterwegs
Solange sich das nicht über mir abregnet, finde ich auch solche Wolken sehr interessant.
Weiden in der Abendsonne am Liederbach
Und auch heute wieder ein kurzer aber schöner Sonnenuntergang
* * *
Ich habe heute noch ein bisschen was Anderes fotografiert, aber das hebe ich mir für morgen auf, wenn es wieder heißt: Kunst braucht kein Museum oder KBKM.

Schöne Momente
. . . hatte dieser Tag auch noch zu bieten, als endlich mal der Regen nachgelassen hat.
Ein Projekt von Katinka
Den Spaziergang hatte ich mir ja so oder so vorgenommen, aber ohne Regenschirm war er mir lieber. Also hab ich mir wieder die tollen Fitnessstiefel angezogen und bin losgestapft. Die Profilsohlen konnte ich gut gebrauchen, denn ich bin immer am Liederbach entlang und hinter der Kneiselsmühle wurde es extrem matschig. Aber ich hatte vom Sommer eine Stelle mit viel Geröll im Hinterkopf, wo ich mir dachte, dass es toll rauschen könnte, wenn der Bach mal ordentlich Wasser führt. Und das tut er im Moment.
So sah es Ende Oktober am Liederbach aus (Bild war für’s GEO “L”)
Wenn ich das richtig sehe, ist das nächste “Wet Picture” erst am 11.1. dran, da kann ich ja in Vollen gehn ;-) Also – etwa an der selben Stelle wie oben habe ich heute dieses Bild fotografiert, nur eine andere Perspektive gewählt, weil mir der Efeu im Vordergrund grad so gut gefallen hat:
Aber das war auch noch gar nicht die Stelle, die ich meinte. Die liegt schon fast außerhalb von Unterliederbach Richtung Oberliederbach, wo ich bisher immer dachte, da ging es dann sowieso nicht weiter. Jedenfalls hatte ich im Herbst keine Lust mich durch meterhohe Brennnesseln zu wurschteln. Heute habe ich den Trampelpfad entdeckt, aber bei dem Matsch ist es dort auch nicht gut zu gehen.
Im günstigsten Fall sah der Bodenbelag so aus – nett anzusehen, wenn man die Farben betrachtet,
aber rutschig.
Da ist doch endlich mal was los – fast schon “Stromschnellen” ;-)
Noch mehr Naturbuntes am Wegesrand: Brombeerblätter . . .
. . . und Efeu, der noch am frisch gefällten Baumstumpf klammert.
Ich habe auch noch ein kurzes Video, das ich dummerweise im High Definition Video Format aufgenommen habe. Die kleine Lumix, mit der ich fotografiert habe, war darauf werksseitig eingestellt. Meine Sony habe ich längst auf ein webgängiges Format umgestellt. You Tube läd zwar offenbar auch das .MTS-Format, aber ich habe keine Ahnung, wie lange das dann zur Darstellung auf dem Blog braucht. Ich probiere es mal aus. Ein bisschen Wasserrauschen wäre ja nicht schlecht.
GEO – “O”
. . . und schöne Momente. Heute versuche ich mal wieder zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, sprich: mit den selben Bildern zwei Projekte zu bedienen. Mit dem GEO – Projekt hinke ich ja auch gewaltig hinterher, Quizzy möge es mir verzeihen. Aber heute bringe ich endlich meinen Beitrag zum Buchstaben “O”, und der ausgiebige Spaziergang brachte dann auch die “Schönen Momente” für Katinka. Wobei Weihnachten mit der Familie an sich ja schon viele schöne Momente lieferte, die aber nicht alle mit der Kamera festgehalten wurden und auch nicht unbedingt bloggeeignet sind.
Beitrag für den Buchstaben “O” & Schöne Momente
Heute war ich also in “Orschel” unterwegs, will auf hochdeutsch heißen Oberursel. Oberursel ist die zweitgrößte Stadt im Hochtaunuskreis, war in diesem Jahr Austragungsort des Hessentages und besitzt eine zauberhafte Altstadt. Oberursel ist bekannt für seine vielen Brunnen und den Mühlenwanderweg. Wenn man auf die kanalisierten Wasserläufe trifft, so ist das keine moderne Sünde sondern man bediente sich dadurch bereits im Mittelalter der Wasserkraft. Diese Kanäle heißen auch Werkgräben. 1444 besaß Oberursel aufgrund seiner vielen Mühlen und der damit für den Landesherren bedeutenden Steuerabgaben bereits das Stadtrecht und konnte gegen Ende des 15. Jahrhunderts dreizehn Mühlen benennen. Ebenso gab es Schmiede- und Sensenhammer, also reichlich Handwerksbetriebe, die die Wasserkraft nutzten.
Der Marktplatz mit St. Ursula im Hintergrund
In Oberursel geht man stetig bergan (oder bergab – je nachdem), aber es sind sanfte Anstiege. Überragt wird die Stadt von der katholischen Kirche St. Ursula.
Ausstellungsstück “Sensenhammer” – wo sich 1850 noch eine Ölmühle befand, entstand ein Betrieb (Hammerwerk)
der Sensen herstellte. Die Herstellung wird hier dokumentiert.
Blick auf ein Stück Stadtmauer mit St. Ursula – ganz links das große Fachwerkhaus ist die frühere Herrenmühle
Die Herrenmühle aus dem 15. Jahrhundert war eine sog. Bannmühle. Der von Friedrich Barbarossa erlassene Mühlenzwang sicherte den Grundherren das alleinige Recht zum Bau und Betreiben einer Mühle zu. Er verpflichtete alle Untertanen eines Grundherrn, ihr Getreide ausschließlich dort (in der Kameralmühle oder Bannmühle) mahlen zu lassen und sicherte somit dem Müller über Jahrhunderte gleichbleibende Einkünfte.
Einer der markantesten Brunnen an einer inzwischen eher unattraktiven Stelle (Parkplatz) ist der Waschfrauenbrunnen. Hier war früher die Oberurseler Bleiche. Wegen des sauberen Wassers kamen im Mittelalter angeblich sogar Frankfurter Wäscherinnen hierher, um ihre Wäsche zu waschen. Das halte ich allerdings für ein Gerücht. Wie hätten die denn damals von Frankfurt nach Oberursel kommen sollen?
Noch eins von vielen idyllischen Eckchen . . .
. . . und einen Blick in das Innere von St. Ursula
Interessant fand ich, dass sich der Altarraum in dieser Kirche nicht in gerader Linie mit dem Mittelgang der Kirche befindet sondern ein bisschen nach links ausgerichtet ist. Warum das so ist, weiß ich nicht, aber man hat ihn direkt im Blick, wenn man die Kirche, wie ich es getan habe, durch den seitlichen Eingang betritt. Es ist allerdings bekannt, dass sich auf dem Boden der Kirche bereits eine ältere Kirche befunden hat, die man aus Kostengründen im 15. Jahrhundert in die neue Kirche integrierte. Das soll zu bestimmten Unregelmässigkeiten im Grundriss geführt haben. Für die Bürger von Oberursel war damals (1479) der hohe Wacht- und Glockenturm das Wichtigste am Neubau.
So, ich denke, das sollte für das “O” mal reichen, obwohl ich trotz des trüben Wetters reichlich Fotos gemacht habe. Aber am Mittwoch ist ja auch noch – zum letzten Mal – Schmiedekunstmittwoch, da gibt es auch noch ein paar Bilder. Solltet ihr mal in den Taunus kommen, lasst euch die hübsche Altstadt von Oberursel nicht entgehen. Und nun werde ich euch heimleuchten ;-)
Leere
. . . Versprechungen waren das heute Morgen – jawohl! Inzwischen hat sich der Himmel wieder komplett zugezogen, kein bisschen Sonne mehr. Also doch berechenbar, ich hätte es mir ja denken können.
Nun habe ich mich durch’s Archiv gebohrt, aber ich finde einfach nichts Hässliches oder Marodes. Und auch gerade mal mit der Digi losziehen, geht nicht. Bei uns ist eigentlich in den letzten 2-3 Jahren alles, was noch irgendwie marode war, in Ordnung gebracht worden. Selbst der hässliche Brunnen auf dem Marktplatz, die Fassade vom Haus Landsberg – alles wieder ansehnlich. Und solche Fassadenverkleidungen, die Falk selbst als hässlich bezeichnet, kann ich jetzt nicht so empfinden, obwohl es davon in Frankfurt drin reichlich hat. Klar, schön sind sie nicht, ärgerlich für die Touristen, die fotografieren wollen, aber sie sind halt notwendig. Was ich fotografieren könnte, das wären Straßen mit Schlaglöchern. Aber darauf habe ich grad keine Lust. Ein bisschen wilden Müll im Wald hätte ich anzubieten – das war neulich in Kriftel. Ist aber weniger spektakulär – gottseidank sollte man wohl sagen – als mein erster Beitrag zum Projekt aus Las Vegas.
Ein Projekt von Falk
Im Wald beim Ziegeleipark/Kriftel
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Da setze ich doch lieber noch was Nettes von gestern dagegen ;-) Wie wäre es mit dieser toll bewachsenen Mauer?
Oder der Blick über den Teich im Woogtal:

Und hier kommt die bewußte Stelle, an welcher der Liederbach entsteht:
GEO “L”
. . . und andere Projekte.
Ein Projekt von Quizzy
Für das GEO ABC-Projekt – inzwischen beim Buchstaben “L” angekommen, bin ich heute mal ein bisschen an unserem Liederbach entlang marschiert bzw. nach (Ober-) Liederbach gefahren. Ihr wisst ja, dass ich im nordwestlichsten Stadtteil Frankfurts in Unterliederbach wohne (auch wenn ich oft von Höchst rede). Direkt an unseren Stadtteil grenzt die Gemeinde Liederbach, bestehend aus dem alten Oberliederbach und Niederhofheim. Sowohl der Frankfurter Stadtteil als auch die Main Taunus Gemeinde haben ihren Namen vom Liederbach, der bei Königstein im Taunus entspringt oder sich bildet oder Beides ;-) Eine echte Quelle gibt es wohl nicht. Es sind die beiden am Gr. Feldberg entspringenden Bäche “Rombach” und “Reichenbach”, die sich schon bald zum Liederbach vereinigen.
Wo Weiden stehen, findet man gemeinhin Wasser, beim Liederbach ist das meistens Glückssache.
Auch wenn das Schild der Regionalparkroute davon erzählt, dass der Liederbach in kürzester Zeit zum reißenden Fluß werden kann, so ist das meistens Wunschdenken. Den größten Teil des Jahres liegt er eher trocken, zumindest bei uns in Unterliederbach. Früher war das mal anders, davon zeugen Hinweise auf ehemalige Mühlen entlang seines Laufes.
Hinweisschild auf die Untermühle in Oberliederbach
Noch immer recht idyllisch gelegen: die renovierten Gebäude der Untermühle.
Ich kann euch aber ein Winterbild mit Wasser (und Eis und Schnee) vom Liederbach anbieten:
Soviel erstmal für’s GEO “L”. Der Liederbach und die Gemeinde Liederbach bekommen noch ausführlich Platz auf der neuen Homepage, eine Seite über Unterliederbach gibt es bereits. Übrischens!- bei dene ganz aale Leut heißt der Liederbach ganz einfach “die Bach” un ferdisch.
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Ein Projekt von Falk
Und wie es der Zufall so will, bin ich auf meinem Spaziergang auch noch für Falks Projekt fündig geworden:
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Theoretisch hätte ich auch noch reichlich Motive für Katinkas “Schöne Momente” anzubieten, aber das Wochenende ist ja noch nicht rum. Also zum Abschluß erst nur mal zwei Bilder zum Thema:
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