GEO – “T”
Ein Projekt von Quizzy – diesmal mit dem “T”
*
“Theater, Theater, der Vorhang geht auf . . . ” so sang von Jahren Katja Epstein (ich glaube für einen Grand Prix). Theater in Frankfurt – aber sicher doch. Und trotzdem gibt es in Frankfurt nicht einen Bau, der einfach Theater heißt. Wir haben natürlich unsere Alte Oper, in der Theater gespielt wird, wobei die “Städtischen Bühnen” – was für eine fantasielose Bezeichnung! - noch am ehesten dem typischen Theater entsprechen. Sogar der frühere Theaterplatz trägt seit 1992 den Namen Willy-Brandt-Platz. Auch das TaT = das Theater am Turm ist inzwischen Geschichte. Das Theater am Turm war ein städtisches Theater in der Nähe des Eschenheimer Turmes, einem Teil der früheren Stadtbefestigung. Ach ja, Türme haben wir reichlich – die der ehemaligen Stadtbefestigung, Wassertürme, Hochhaustürme – neudeutsch Tower genannt. Nicht zu vergessen die echten “Tower” vom Rhein Main Flughafen oder das Tower Café in Bonames am Alten Flugplatz. Vieles was sich Theater nennt, ist eigentlich eher Varieté, wie der berühmte Tigerpalast oder das “Neue Theater” bei uns im Stadtteil Höchst. Vier große Privattheater bereichern Frankfurts Theaterleben: das von Liesel Christ 1971 gegründete Volkstheater als Frankfurter Mundartbühne, das Fritz Rémond Theater und die Komödie, beide unter der Intendanz des Schauspielers und Regisseurs Prof. Claus Helmer sowie das English Theatre unter der künstlerischen Leitung von Daniel Nicolai.
So – genug Theater gemacht. Wo sind die Fotos dazu?
Kann als Theater durchgehn – Frankfurts Alte Oper
Was völlig anderes: das Towercafé vom Alten Flugplatz – Naturschutzprojekt
(wen das interessiert, einfach mal in diesem Blog nach “Alter Flugplatz” suchen oder hier: Wildnis)
Zwei typische Frankfurter Türme: der alte Eschenheimer Turm, Teil der früheren Stadtbefestigung
und das letzte Monstrum der Skyline, das Jumeirah Hotel im alten Palais Quartier
Das Palais Quartier – wie es heute heißt – wäre für ein weiteres “T” gut. Hier befand/befindet sich der frühere Palast der Familie Thurn und Taxis. Heute sieht man nicht mehr viel als die restaurierte Fassade.
Ja – und dann haben wir Frankfurter natürlich noch den schönen Taunus direkt vor der Haustür – noch ein “T”. Hier findet man eigentlich alles, was das Herz begehrt: Felder, Wälder, Burgen, Kurorte, Quellen, Bäche, Berge – mal gibt er sich nobel, mal sehr naturnah.
Der Gr. Feldberg mit Fernmeldeturm – unser Hausberg im Taunus (881,5 m ü. NN)
So, ich hoffe, das war genug GEO – T. Mir würde ja noch mehr einfallen, aber für Vieles fehlen mir die Fotos. Es gibt in Frankfurt noch den Stadtteil Heddernheim, wo früher die Römer hausten. Dort gibt es reihenweise Straßennamen, die mit “T” anfangen und sich auf römische Kaiser beziehen: Titus, Trajan, Tiberius, Tacitus . . .
Tutto completto
. . . tiefgefroren bin ich jetzt, aber schön war’s draußen. Ich war ca. 2 Stunden unterwegs, erst im Höchster Stadtpark, anschließend an der Wörthspitze, also an Main und Nidda in Frankfurt-Höchst. Die Weiher im Stadtpark sind komplett gefroren, aber es war erstaunlich wenig los. Die Jugendlichen hatten kaum Schlittschuhe an den Füßen, aber ein älterer Herr zog dort seine Kreise.
*
An der Wörthspitze habe ich reichlich Entchen, Schwäne, Möwen und anderes Wassergetier fotografiert. Das werde ich jetzt gleich noch sichten und dann für Barbaras Projekt “Einfach tierisch – Enten” in den Gartenblog stellen. Ich verlinke das dann hier, wenn der Beitrag fertig ist. Beitrag ist fertig!
Winterstarre
Nun hat sich das Frühlingsahnen erstmal wieder zurück gezogen. Wäre ja auch unnatürlich gewesen, wenn es so mild weitergegangen wäre. Ich habe heute mal wieder einen kleinen Rundgang um die Schwanheimer Düne gemacht, aber dort war es schon fast unheimlich leblos. Ab und an hörte ich zwar Vogelstimmen und konnte auch mal einen Turmfalken und einen Graureiher fliegen sehen, aber sonst verharrte alles in totaler Kältestarre, wie mir schien.
Still und starr ruht der See . . . (obwohl – es kräuselt sich was im Wasser)
. . . und es glänzt grad gar nichts – im letzen Januar sah die selbe Stelle
mit Schnee bedeckt einfach herrlich aus.
Ein paar sanfte Farben gibt es trotzdem zu entdecken . . .
. . . und hier war wohl ein eifriger Specht am Werk – ein sehr akkurates Eingangsloch.
*
Wir haben diese Woche Besuch. Vermutlich werde ich etwas weniger im Netz unterwegs sein. – Für Donnerstag habe ich mir nochmal einen Termin beim Augenarzt geben lassen. Ich denke, ich will kein halbes Jahr mehr warten. Heute beim Laufen hat mich das verschleierte Sehen und die Blendung durch die tiefstehende Sonne total genervt. Entweder verschlechtert sich der Graue Star jetzt rapide oder es nervt mich jetzt einfach tierisch, nachdem ich weiß, was es ist. Ich habe mir eine Liste mit Fragen gemacht, die ich am Freitag noch nicht hatte und die ich noch abklären will, aber dann . . . möglichst bald, denke ich mal.
KBKM #5
*
Einige von euch werden sicher unser Frankfurter Grüngürteltier aus vorherigen Beiträgen von mir schon kennen. Gezeigt habe ich meistens das Exemplar aus Bronzeguss, das sich auf einer Niddabrücke am Alten Flugplatz bei Frankfurt-Bonames herumlümmelt. Auch auf den Stelen im Grüngürtel, die etwas über die Umgebung zu berichten haben, kann man es als Zeichnung immer wieder finden.
Als ich nun neulich in Schwanheim unterwegs war, warf ich auch noch einen kurzen Blick in den im Winter meist verwaisten Waldspielpark . . . und siehe da, ich traf auch dort auf das Grüngürteltier, das den Spielplatz ganz für sich alleine hatte:
Und wie man sieht, fühlt es sich sa*wohl.
Hier ist es Teil einer Holzstele – auch sehr schön, wie ich finde.
Und dann nochmal das Grüngürteltier an der Nidda:
Schöpfer des Grüngürteltieres (Dasipus frankonia) war Robert Gernhardt, Zeichner und Dichter. Er sagte über sein Geschöpf, es sei so rar wie “das Kreuzungsergebnis aus Wutz, Molch und Star”. Seit Gernhardts Tod im Jahr 2006 werden offizielle Darstellungen des Grüngürteltieres vom Frankfurter Künstler Philip Waechter ausgeführt.
Das war’s von mir – ich freue mich auf eure Beiträge zum Projekt.
Appetithäppchen
. . . für meinen morgigen Beitrag zum GEO – “S”. Ich war heute im Frankfurter Stadtteil Schwanheim unterwegs. Für das GEO – “S” hatte ich nun wirklich die Qual der Wahl. Infrage gekommen wären auch Sachsenhausen, Seckbach und Sossenheim- nur um drei weitere Frankfurter Stadtteile zu nennen oder die “Stadtmitte” selbst. Aber bei dem derzeit nicht berauschenden Wetter habe ich mich für das naheliegende Schwanheim entschieden – muss man schließlich von Höchst aus nur gerade eben mal durch den Main auf die andere Seite rüber schwimmen *gg*.
Da drüben am anderen Ufer – da liegt irgendwo Schwanheim
Denjenigen, die hier schon länger mitlesen, wird Schwanheim bekannt vorkommen – genau, es ist der Stadtteil zu dem das Naturschutzgebiet “Schwanheimer Düne” gehört, diese einzigartige Binnendüne, die vom Main gebildet wurde. Dort war ich heute ausnahmsweise mal nicht, aber ich habe ein Bild hervorgekramt für alle diejenigen, die die Düne noch nicht kennen.
Das war im vergangenen November
Meinen Spaziergang durch Schwanheim habe ich heute bei der katholischen Kirche St. Mauritius begonnen, die für einen Stadtteil, der noch heute dörflichen Charakter hat, ein wahrhaft imposanter Bau ist. Morgen zeige ich davon mehr, heute nur eine der vielen äußeren Verzierungen, die tatsächlich an mittelalterliche Dome erinnern:
Ziemlich abschreckend – oder? Was der dort wohl für eine Bedeutung hatte?
Nun ja – eigentlich will ich euch auch nur neugierig machen und leuchte euch erstmal wieder heim:
Straßenbeleuchtung im Stil alter Gaslaternen – das Bild ist mit dem “Ortoneffekt” bearbeitet.
Der sogenannte „Orton-Effekt“ (benannt nach Michael Orton), ist ursprünglich eine Überlagerung von einem scharfen überbelichteten Negativ-Foto auf ein unscharf überbelichtetes Negativ-Foto vom selben Motiv. Quelle: http://www.digital-workshop.at/der-orton-effekt Photoshop Elements 10 hat die Erstellung solcher Bilder so wie einiger anderer Schmankerl im Programm.
So – das war’s für heute. ich mach mich jetzt an den eigentlichen Beitrag für’s GEO – “S”.






















Eure Kommentare