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Ab 2.1.2012 neu:


Projekt Frau Waldspecht




Ein Projekt von Barbara

KbkM #21

Bitte eure Beiträge wie immer in den Kommentaren unter meinem Beitrag Nr.21 ab dem 21.5.2012

Dringende Bitte

Hat bei mir jemand aus dem Kommentarfeld heraus Probleme mit unerwünschten Mails? Dann bitte melden!

Frankfurt

Jahrhunderthalle

Wenn im Frankfurter Westen größere Musikveranstaltungen stattfinden, dann ist meistens von der Jahrhunderthalle Hoechst die Rede. Die befindet sich aber nicht in Höchst sondern irgendwo auf der Grenze zwischen Unterliederbach und Zeilsheim. Der Name stammt noch aus den Hochzeiten der früheren Farbwerke Höchst (später Hoechst AG) und wurde irgendwann in den 1960iger Jahren erbaut, damals auch Winnackers Wirtschaftswunderwarze genannt – man merke: WWWW – man war dem Word Wild Web ein “W” voraus. Das zu erklären würde nun zu weit führen. Ich will sie euch aber mal präsentieren. Denn dort bin ich gestern auch vorbei geradelt.

Sie liegt nicht unbedingt in einem Park, das wäre zuviel gesagt. Aber man hat den Bereich rund um die großzügigen Parkplätze recht schön gestaltet, unter anderem mit einem großen Teich.

Was sagt ihr eigentlich zum Wetter? Ich fürchte, wir werden auch in diesem Jahr noch durch die Eisheiligen durch müssen. Heute morgen war es schon ziemlich kühl und es soll noch schlimmer kommen. Vielleicht liegt es am zu erwartenden Vollmond, wenn zum Wochenende wieder Regen und Kälte vorhergesagt werden. Der Mond ist uns – also der Erde – jetzt im Mai so nah wie sonst nie, und das wirkt sich zumindest auf das Magnetfeld der Erde aus. Sollte der Himmel nicht total bedeckt sein, was zu befürchten steht, wird der Vollmond groß und wunderschön aussehen. Ich genieße schon jetzt allabendlich den Blick zum Himmel. Auch heute ist er schon in frühen Abendstunden gut zu sehen, am Vollmondtag (6.5.) dann aber erst gegen 22 Uhr.

Im Garten sind heute die Gärtner zugange und legen mir ein weiteres großes Beet an, das sich teilweise entlang des Zaunes auf der Straßenseite zieht und dann in einem gerundeten rechten Winkel quer zum Garten verläuft. Diese Idee hatte ich schon vor drei Jahren, als der Teich gebaut wurde. Nur musste ich damals aus finanziellen Gründen erstmal drauf verzichten. Eigentlich wollte ich das auch selbst machen, aber für unseren steinharten Boden reichen meine Kräfte nicht. Wenn ich sehe, wie flott das zwei kräftige Männer mit ihren Muskeln und Maschinen erledigen, dann ist das schon was Anderes. Mir bleibt dann das Bepflanzen, das Hegen und Pflegen. Heute ist das Wetter zwar wechselhaft aber doch ganz schön. Da habe ich mich schon parallel zu den Gärtnern auf der anderen Gartenseite getummelt.

Mal von oben betrachtet . . .

. . . und von der Terrasse aus über den Teich hinweg.

Radltour zum GEO-Z

. . . aber erst mal einen Blick auf “Ein Stück Himmel”:

Ein Projekt von Tina- immer mittwochs ab 18 Uhr

*

Heute habe ich gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen und morgen tut mir sicher der Allerwerteste weh *lol*. Ich bin euch und der lieben Quizzy ja immer noch das GEO-Z schuldig, außerdem ist wieder das Stückchen Himmel dran und dann will ich auch schon seit Urzeiten für die Mainzauber Homepage ein bisschen was über Zeilsheim zusammen tragen. Nachdem ich gestern endlich mal mein Fahrrad startklar gemacht habe, bin ich heute am späten Nachmittag losgeradelt (der Göttergatte ist mit den Frequenzen der Fernsehprogramme auf seinem PC beschäftigt). Zwei Stunden war ich am Ende unterwegs und das war eigentlich gar nicht eingeplant.

Ein Projekt von Quizzy – nachgereicht das “Z”

Zeilsheim ist der westlichste Stadtteil von Frankfurt und grenzt an Höchst und Unterliederbach. Mit beiden Stadtteilen ist Zeilsheim durch die Pfaffenwiese verbunden. Eine an sich nicht sehr schöne Straße,  die aber – soweit ich das beurteilen kann – im deutschen Westen die längste fast lückenlos bepflanzte Kastanienallee ist. Und das ist natürlich jetzt eine Radltour wert.

Bevor die Allee beginnt, ziehen sich im Nordwesten die Unterliederbacher bzw. Zeilsheimer Felder entlang.

Die Pfaffenwiese – Blick zurück, also von Zeilsheim Richtung Höchst/Unterliederbach

Kastanienblüten – auf die Nähe wunderschön

Zeilsheim steht nicht unbedingt für moderne Architektur, aber das neue Gebäude
des Evangelischen Gemeindezentrums kann sich wirklich sehen lassen.

Viele Häuser in Alt-Zeilsheim ähneln unserem Vogelviertel bzw. dem alten “Heimchen” – kein Wunder,
denn die sog. “Kolonie”  wurde wie das Heimchen ab 1899 vor den damaligen Farbwerken Höchst
für die Arbeiter und Angestellten und ihre Familien erbaut.

Eines der wenigen imposanten Gebäude ist die Käthe-Kollwitz-Schule/Paul-Hindemith-Schule

Zum guten Schluß noch ein paar Zeilsheimer Clematisblüten:

Wet pictures

Ein Projekt von Barbara

*

Ich bin schon überfällig mit meinem Beitrag vom 11. April und nun haben wir schon den nächsten Termin. Frankfurts Brunnen sprudeln ja inzwischen, aber durch den Infekt komm ich überhaupt nicht mehr zum Fotografieren. Also kommt nochmal was aus dem Archiv:

Bild Nr. 15

Diese schöne Brunnenanlage habe ich in Berlin-Marzahn, in den “Gärten der Welt” fotografiert,
wohin Jutta uns im letzten August entführt hat.

*

Bild Nr. 16

Auch diesen eher klein und bescheiden wirkenden Brunnen habe ich in Berlin fotografiert und zwar -
man will’s kaum glauben – auf der Nobelmeile Kurfürstendamm.

*

Bonusbild :-)

Am Höchster Stadtparkweiher

KbkM #17

KbkM in der 17. Woche

Ich habe mal etwas vorgebloggt, weil ich nicht annehme, dass ich heute noch um Mitternacht am PC sitzen werde. Es geht mir schon wieder etwas besser, das aber besonders solange ich mich in der Horizontalen befinde ;-)

Heute mal was zum Thema Roter Mainsandstein. Der rote Mainsandstein kommt am südlichen Mainviereck vor und erstreckt sich vom Spessart im Norden bis zum Odenwald im Westen. Seine Lagerstätten erstrecken sich über die Bundesländern Bayern, Hessen und Baden Württemberg und sind mit zahlreichen Steinbrüchen erschlossen worden. Entsprechend dieser Vorkommen findet man hier überall sowohl ganz Gebäude aus diesem Gestein als auch viele Skulpturen – so auch in Frankfurt und Umgebung.

Ehre wem Ehre gebührt – auch wenn der große Herr derzeit ins Exil gewandert ist. Durch den Abriss des Historischen Museums auf dem Römerberg musste auch Karl der Große eingelagert werden. Ich bin mal gespannt, wo er seinen Platz findet, wenn die Neubebauung von Frankfurts Altstadtzentrum  einmal vorbei ist.

Carolus Magnus – Karl der Große

Da stand er noch vor dem inzwischen abgerissenen Historischen Museum.

Für Nichtfrankfurter: Keine Bange, hier wird keine historische Substanz vernichtet. Das hat Frankfurt schon lange erledigt und ist nun im Gegenteil bemüht wieder ein bisschen Flair in die Altstadt zu bringen. Das Historische Museum war ein hässlicher Betonklotz, der sich direkt an die mittelalterlichen Gebäude der früheren Kaiserpfalz anschloss. Das kann eigentlich nur schöner werden.

Minerva(-brunnen)

Die Statue der Göttin Minerva ziert einen unauffälligen Brunnen direkt vor der Ostzeile des Römerberges und geht bei den Touristen ziemlich unter, die alle nur in die andere Richtung, also zum Justitia (Gerechtigkeits-)brunnen und der Römerfassade, gucken und fotografieren. Das Witzige daran ist ja, dass nicht alles Römerberg ist, was wie Römerberg aussieht. Ich zitiere mal aus Wikipedia: “Der östliche Teil des Römerbergs wird auch Samstagsberg genannt. Dieser Name rührt möglicherweise davon her, dass hier schon während der Karolingerzeit, als sich östlich des Platzes die Königspfalz Frankfurt befand, jeden Samstag unter freiem Himmel öffentlich Gericht gehalten wurde. Die Frankfurter Juden durften nur zur Messezeit den Römerberg betreten, sonst mussten sie über den Samstagsmarkt gehen . . .  In alten Zeiten soll an diesem Minerva-Brunnen das gemeine Volk in der Nacht zum ersten Mai die Walpurgisnacht gefeiert haben, während der Rat der Stadt ein Gelage gegenüber im Römer veranstaltete.”

Man kann sich das heute kaum vorstellen, denn es gibt keine wie auch immer geartete Trennung zwischen Samstagsberg und Römerberg.

Bei uns in Höchst findet man den Roten Mainsandstein in der Altstadt ebenfalls sehr häufig. Natürlich am Alten Schloss und auch sehr auffällig am Bologaropalast mit seinen vielen Skulpturen und schließlich im Bereich der historischen Justinuskirche.

Bolongaropalast Südseite mit der großen Veranda zum Garten

Hier warten noch Skulpturen und Vasen in einem Gärtchen zwischen Zollturm und Schlossgraben
auf die Erweckung aus dem Dornröschenschlaf. Ganz vorne – auch ohne Kopf gut erkennbar -
einer der “Mohren” oder “Türken”, die als Musikanten vor allem den barocken Garten zieren.

Ganz ähnliche Darstellung findet man in vielen Barockgärten.
Hier ein kleiner “Tambour” aus dem Park von Schloss Wolfsgarten

Hier mal ein Blick auf einige dieser Figuren rund um einen Brunnen und auch hinter der Hecke.
Schloss Wolfsgarten ist ein ehemaliges Jagdschloss in Langen, unweit von Frankfurt.

Auch die Erbauer der Villa Meister in Frankfurt-Sindlingen haben viel
roten Mainsandstein verarbeitet.

* * *

Ich freue mich auf eure Beiträge. Ob ich sie zeitnah kommentieren kann, kann ich noch nicht versprechen.

 

KBKM #16

Auf geht’s in die 16. Woche bei KbkM

*

Als ich Blechi im letzten März zur Bahn nach Bad Nauheim brachte, kamen wir im U-Bahnbereich an einer beeindruckenden Wand aus bunten Kacheln vorbei. Da ich ja – ich muss es zugeben – ein eingefleischter Autofahrer bin, komme ich normalerweise selten in die U-Bahnstationen. Aber ich weiß, dass es an einigen Stellen ganz originelle Kunstwerke geben soll. Die Kachelwand habe ich nur im Vorübergehen fotografiert, aber es lohnt sich davor stehen zu bleiben und sich die Details anzugucken. Ich finde alleine schon die Farben in einer sonst recht kalten Umgebung wunderschön. Die Wand zeigt viele Details aus Frankfurts Geschichte, die man gar nicht unbedingt auf Anhieb erkennt. Einiges Andere – wie den Herrn Goethe oder den Fernsehturm – schon eher.

Die Wand erstmal im Ganzen

Hier sieht man die Spitze des Fernsehturms, so wie sie praktisch überall im
Stadtgebiet irgendwo zu sehen ist.

Reichsapfel, Kaiserkrone und das Stadtwappen, der Adler

Und natürlich darf auch einer der bekanntesten Söhne unserer Stadt nicht fehlen: Johann Wolfgang von Goethe,
rechts darüber angedeutet die Treppengiebel des Frankfurter Rathauses “Römer”.

* * *

Und nun bin ich schon auf eure Beiträge gespannt.

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