Kategorie-Archiv: Stadtteile

Wasser marsch!

 

Erinnert ihr euch an den Frankfurter Stadtteil Schwanheim – sicher doch. Ich habe schon sooft Bilder aus Schwanheim gezeigt. Nur der Waldspielpark ist bisher zu kurz gekommen, denn den habe ich erst einmal im Winter (für’s GEO-S)  besucht und da war damals grad gar nichts los. Das ist jetzt im Sommer ganz anders. Da verwandelt sich der sowieso schon tolle Spielpark in einen Wald- und Wasserspielpark. Seit Jahren gibt es dort eine riesige Eulenspiegelfigur die aus Dutzenden von Düsen Wasser versprüht, zum Entzücken von kleinen und großen Kindern, die sich im angrenzenden flachen Wasserbecken tummeln.

 

Schwanheim - Wasser marsch!

Ich hatte mein Auto am Rande von Schwanheim abgestellt und bin durch den Schwanheimer Wald zum Waldspielpark gelaufen. Ich weiß nicht, ob man die Geräusche des Spielparks eher hört oder die Gerüche des vorgelagerten großen Grillplatzes eher wahrnimmt. Der ist nämlich auch absolut genial und war heute entsprechend gut besucht. Es gibt große Grillhütten, kleinere Standgrills, aber viele Leute bringen sich auch den eigenen Grill mit. Ehrlich – ich habe sofort Hunger bekommen, obwohl ich vorher keinen hatte.

Grillplatz

Bei einem Wetter, wie wir es derzeit haben, ist das einfach eine perfekte Kombination. Im Park gibt es auch Toiletten und ein Büdchen mit Getränken, Eis und anderen Kleinigkeiten. Der Grillplatz liegt direkt am Wald und jenseits von Park und Wald breiten sich die Schwanheimer Wiesen aus – das eiszeitliche Bett des Mains.

Schwanheimer Wiesen

Man hat hier das Gefühl einer fast endlosen Weite, was natürlich nicht stimmt. In dem alten Mainbett wurden Steinwerkzeuge gefunden, die Neanderthaler hier vor  ca. 60.000 Jahren benutzten.

Hügel mit RutscheHügel mit Rutsche

Die Angebote im Waldspielpark sind wirklich enorm. Da findet jeder was – vom Kleinkind bis zum Erwachsenen. Man kann hier auch Tischtennis spielen, Fußball, Volleyball, Minigolf – alles da.

Volleyball

Ich bin noch eine Weile am Wald entlang gelaufen, immer mal zwischen Waldweg und Wiesenweg gependelt und dann schließlich wieder durch den Wald zurück. Der Schwanheimer Wald gefällt mir gut. Er ist klein und eher licht, hat aber was von Urwald – er ist nicht aufgeräumt. Überall liegen Baumstümpfe herum, die die Fantasie anregen oder man guckt neugierig in hohle Bäume hinein. Es gibt hier auch viele Vögel, aber um sie zu beobachten war heute definitiv zuviel Betrieb. Nur diesen Burschen habe ich mitgebracht:

Adler oder Eule?Adler? oder Eule? – Adler – oder?

StammVon Weitem erinnerte mich dieser Stamm an ein großes Elchgeweih oder eine urzeitliche Kragenechse.

Waldweg

Ich wünsche euch weiterhin ein

Unser Gehör

. . .  ist doch ein seltsam unzuverlässiges Sinnesorgan. Ich höre sehr gut, manche behaupten, ich höre das Gras wachsen ;-)  Aber heute Nachmittag/Abend habe ich wieder einmal festgestellt, dass es mir öfter mal nicht möglich ist, eine Schallquelle genau zu orten. Ab dem späteren Nachmittag bis eben gegen 21 Uhr wurden wir von irgendwoher mit Rockmusik beschallt – mal lauter, mal leiser – wohl je nachdem, wie der Wind den Schall verblies. Aber ich konnte definitiv nicht sagen, wo es her kam. Mal schien es mir von irgendwoher den Heimchenweg aufwärts, mal im Gegenteil den Heimchenweg abwärts zu kommen. Stefan meinte, es könne auch von der Ballsporthalle kommen – wieder eine andere Richtung. Früher hätte ich gesagt, dass Riesenhubers ihr Sommerfest feiern, aber ich glaube, für diese Art von Musik sind sie nicht mehr jung und der Herr Riesenhuber auch nicht mehr prominent genug. Egal – aber es ist schon so: wenn ich etwas sehe, dann ist die Richtung klar, wenn ich etwas höre, noch lange nicht.

Weg zum Main

Der Tag heute war richtig schön – vor allem nicht zu heiss. Am frühen Nachmittag bin ich ausgiebig am Mainufer zwischen FF-Griesheim und dem Gutleutviertel spazieren gegangen. Erinnert ihr euch an die krachenden Eisschollen im Winter? Heute sah es dort ganz anders aus – jede Menge Yachten lagen am Ufer, einige Angler waren zu sehen und sogar zwei Leute, die verbotenerweise dort im Main schwimmen waren. Das heißt, ich weiß nicht, ob es definitiv verboten ist, aber es wird immer wieder vor gefährlichen Unterströmungen gewarnt. Man kann im Main baden, aber nicht unbedingt hier.

Yacht Martinique

Am Main - Collage

Die Grünanlagen hier sind nicht unbedingt der letzte Schrei verglichen mit denen der Innenstadt oder dem Flair das FF-Höchst mit Schloß und Stadtmauer zu bieten hat, aber trotzdem zum Laufen ganz schön.

Am Main mit GrillplatzImmerhin gibt es reichlich Spielplätze, Grillplätze und Bänke.

Yachten am Griesheimer Ufer

Altes Haus am Main

FF-Griesheim gilt nicht unbedingt als schicke Wohngegend, eher ganz im Gegeneil, aber da unten am Main gibt es doch ein paar schöne alte Häuser. Und da “Wohnen am Fluß” auch wieder ganz “in” ist, werden jetzt auch immer wieder ein paar ganz schöne neue Häuser gebaut, aber keine Villen mehr. Das ist nicht mehr zu bezahlen.

Getrocknete Blüte (Angelicawurz?)

Am Wasser

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Am Abend war ich dann noch bis zur Dämmerung im Garten am Werkeln. Es gibt nichts Neues, was man fotografieren könnte, nur viel Arbeit und auch reichlich Ideen, was ich verändern möchte. So manches, was ich z.B. rund um den Teich gepflanzt habe, um ihn schnell zu begrünen, muss wieder weichen, weil es nicht wirklich zusammen passt. Und im Vorgarten ist inzwischen alles viel zu dicht. Ich sehe viel Arbeit auf mich zu kommen. Und meine Idee mit dem “Ort der Sinne” lebt wieder auf – ein Platz mit Duftpflanzen und einer kleinen Feuerstelle. Mal sehn – irgendwann wird auch das noch.

KbkM #24

‘Tschuldigung, ihr Lieben, vor lauter Hörbuch hören habe ich gestern Abend doch glatt vergessen diesen Beitrag rechtzeitig frei zu schalten.

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Was ich euch mitgebracht habe, stammt auch von gestern aus der Berger Straße oder dem Bethmannpark. Zunächst mal ein Fassadenmotiv, auf das ich mir keinen Reim machen kann, aber ich fand’s originell:

ReissverschlusshausOb da mal ein Schneider gewohnt hat?

Pflaster im Chinesischen GartenMal ein Blick auf das kunstvolle Steinpflaster im Chinesischen Garten -
man weiß dort wirklich nicht, wo man zuerst hinsehen soll.

Löwe ohne KugelUnd hier noch der zweite Löwe am Haupttor zum Chinesischen Garten.

Ich glaube, es ist der männliche Löwe – anders als der weibliche hat dieser keine bewegliche Kugel im Maul.

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Danke für’s Anschaun.  Ich bin gespannt auf eure Beiträge.

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