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Ab 2.1.2012 neu:


Projekt Frau Waldspecht




Ein Projekt von Barbara

KbkM #21

Bitte eure Beiträge wie immer in den Kommentaren unter meinem Beitrag Nr.21 ab dem 21.5.2012

Dringende Bitte

Hat bei mir jemand aus dem Kommentarfeld heraus Probleme mit unerwünschten Mails? Dann bitte melden!

Nachgedachtes

Moderne Zeiten

Eben im Radio (HR3) gehört: “Wir liegen gerade am Strand von Koh Samui und hören mit dem iPhone HR3 über Livestream” – offenbar ein Pärchen per SMS an den Radiosender. Mal davon abgesehen, dass ich kein iPhone besitze, glaube ich kaum, dass ich auf Koh Samui auf so eine Idee käme. Andererseits – vielleicht ist das heutzutage wirklich nicht so abwegig. Zumindest könnte ich mir vorstellen am Strand von Koh Samui zu liegen und mir ein Hörbuch auf dem iPod anzuhören. Mir sind bloß diese Smartphones total fremd, ich benutze ja mein Handy kaum. Würde das nicht ziemlich teuer kommen, wenn man in Thailand ins Internet geht um Radio zu hören?

Textlastig

. . .  ist bei mir heute der Donnerstag – muss auch mal sein *lach*. Mir geht nämlich gerade auf, dass bei der nostalgischen Kerstin heute ja auch wieder neugieriger Donnerstag ist. Also dann:    Und die Frage laute: FLUCHEN & SCHIMPFEN oder COOL BLEIBEN??  Und es geht dabei ums Autofahren.

Also ein Choleriker bin ich nicht, deshalb fluche und schimpfe ich auch äußerst selten. Aber Kopfschütteln ist schon drin und manchmal – ja manchmal entfährt mir auch ein “so ein Vollidiot” oder Ähnliches. Das bezieht sich sich dann meistens auf die Slalom fahrenden Raser, die rechts und links gleichzeitig überholen oder einem fast auf der Stoßstange hängen, nur um dann einen halben Kilometer weiter von ganz links über drei Spuren hemmungslos die Ausfahrt rechts ansteuern. Kein Autofahrer fährt vermutlich ausschließlich vorbildlich und ich denke, dass man auch schon über mich mal den Kopf geschüttelt hat. Vermutlich allerdings eher wegen meiner defensiven Fahrweise. Ich bremse halt schon vor einer gelben Ampel statt bei “gerade erst Rot” noch drüber zu fahren und ich lasse auch Fußgänger bei Regen ruhig über den Zebrastreifen laufen statt noch eben schnell an ihnen vorbei zu rasen und sie nass zu spritzen. Klar, der Hintermann ärgert sich dann vielleicht, dass er ebenfalls bremsen muss ;-(  Aber Leute, was ist los auf Deutschlands Straßen? Immer öfter habe ich den Eindruck, dass Verkehrsregeln nur noch als fakultative Empfehlungen angesehen werden. Vor ein paar Wochen wurde bei uns auf der Königsteiner Straße ein fünfjähriger Junge überfahren, der bei Fußgängergrün an der Ampel über den Zebrastreifen lief – tot! An dieser Stelle gab es schon immer zwei durchgezogene Streifen, die das Überfahren aus einer Seitenstraße verboten haben. Was glaubt ihr wohl, wie oft Autos dort den Verkehr blockiert haben, weil sie eben doch mal schnell rüber wollten. Und wie oft wurden die Ampeln dort bei Rot überfahren! Selbst nach dem Unfall – an der Stelle lagen tagelang Kerzen und Blumen – ging das so weiter. Inzwischen gibt es eine Mittelinsel und Radarblitzer. Die Straße sieht aus wie der Eingang zu einem Hochsicherheitstrakt. Muss das eigentlich sein? Vor zwei Jahren wurde in Höchst an einer ähnlich unfallträchtigen Stelle eine hochschwangere Frau überfahren – Kind und Mutter tot! Nun wird überlegt, wie man diese Stelle entschärfen kann. Ich kann dazu nur sagen, dass man Unmengen an Steuergeldern im Straßenverkehr sparen könnte, wenn die Autofahrer sich einfach nur an die Verkehrsregeln halten würden.

Ihr seht also, im Auto fluche ich nicht sehr viel und nicht sehr laut, aber über so manches kann ich mich gewaltig aufregen – zu Hause, am PC.

 

 

Unwort

Am Jahresanfang weiß man ja nie, was sich noch alles ergibt, aber mein Unwort des Jahres 2012 hab ich schon: “Schleckerfrauen” – einfach toll :-(     Man muss sich mal überlegen, was da im Grunde alles dahinter steckt. Es ist schließlich nicht nur die aktuelle Situation sondern auch die Tatsache, dass Männer so gut wie nie so einen unterbezahlten Sc he*ßjob machen würden. Dass bei Schlecker Vieles schief lief, ist ja seit Jahren bekannt. Dass der Verein nun aber trotz der mageren Gehälter und der Billigausstattung seiner Läden in Konkurs gegangen ist, lässt wahrhaftig tief blicken. Entweder haben da die Betreiber privat abgesahnt ohne Ende und keine Rücklagen gebildet oder da hatte aber auch gar keiner Ahnung von kaufmännischem Denken und Handeln. Es ist eine Schande, was heutzutage so Alles akzeptiert wird.

Bevor

. . . der Tag dann auch schon wieder vorbei ist:

Heute ehrte Google den Architekten Mies van der Rohe mit einem sehr schönen Google Doodle:

Google Logo zum 126. Geburtstag von Mies van der Rohe

*

Und nach der Frankfurter Oberbürgermeisterwahl vom Sonntag gibt es für die Medien in Hessen ein neues Lieblingswort:  “Rhein-Gau”. Keine Ahnung, wie Frankfurt mit dem neuen OB – wie heißt er gleich? – ach ja Peter Feldmann – zurecht kommt oder er mit der Stadt und der schwarz-grünen Koalition im Römer, aber ich denke, dass sich Frau Roth und Boris Rhein gewaltig verschätzt hatten. Eigentlich war mir das Ergebnis schon klar, als vor der Stichwahl plötzlich nicht mehr das Konterfei von Boris Rhein auf den Plakaten prangte sondern Petra Roth für ihn in die Bresche sprang: “Meine Wahl – Boris Rhein”. Wie peinlich war das denn? Mal schaun, wie lange er sich nun noch als Innenminister im Rheingau – pardon – in Hessen halten kann. So – nun ist ja doch schon der 28. März – egal. Gute Nacht erstmal.

Schwanzmeisen

. . . haben mir den ganzen Winter über gefehlt. In den beiden letzten Jahren sind sie immer in ganzen Schwärmen aufgetaucht und diesmal nicht eine Einzige. Aber heute  – heute höre ich sie im Nachbargarten irgendwo und zu uns hat sich immerhin mal eine verirrt.

Im Ofen schmoren meine Rouladen mit Schafskäse und Gemüsefüllung – ich krieg langsam Hunger. Und wie es scheint, kommt sogar allmählich die Sonne durch – wow!  Dann werde ich nach dem Mittagessen meinen Gang zur Wahlurne – OberbürgermeisterIN-Wahl – mit einem anschließenden Spaziergang verbinden. Komischer Gedanke, dass es nicht mehr Petra Roth sein wird, die siebzehn Jahre lang als OB auch ein bisschen Frankfurts Aushängeschild war – eine optisch kühle, elegante und dennoch sehr sympathische Hanseatin, die längst zur Frankfurterin geworden ist. Ich mag und mochte sie sehr. Und nun? Die Alternativen sagen mir wenig. Am bekanntesten ist noch Boris Rhein, der hessische Innenminister. Aber der ist doch gerade erst Innenminister geworden. Mir widerstrebt es ihn nun zum OB zu wählen. Der sollte sich doch erstmal in dem Amt bewähren, dass er inne hat. Peter Feldmann von der SPD ist für mich ein total unbeschriebenes Blatt. Das gilt im Grunde auch für alle anderen Kandidaten. Kommt noch Rosemarie Heilig vom Bündnis 90/Die Grünen in Frage. Sie wäre tatsächlich eine brauchbare Alternative. Es wird sicher sowieso bei der schwarz-grünen Koalition in Frankfurt bleiben, wobei das heute nicht zur Debatte steht. Es ist immer das Gleiche, jedenfalls für mich, ob Landtagswahl, Bundestagswahl, OB-Wahl . . . unabhängig von den Parteien gibt es eigentlich schon lange keine Politiker mehr, von denen ich sagen kann: Jawohl, er oder sie ist es.

Womit hatte ich angefangen? Ach – mit Schwanzmeisen *gg*. Da bin ich aber ganz schön vom Thema abgekommen. Na, ich geh mal gucken, was meine Rouladen machen.

Der Winzling sieht ziemlich erschöpft aus.

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