KbkM #19
Immer wenn ich in die Stadtteilbücherei gehe, die sich im selben Gebäude befindet wie das Friedrich Dessauer Gymnasium, fällt mir im Foyer die Seiltänzerin auf. Hoch oben balanciert sie über meinem Kopf und das seit ungefähr 3 Jahren. Eigentlich sollten weitere Figuren dazu kommen, hatte man mir am Anfang gesagt. Aber dazu ist es nie gekommen. Das Objekt wurde im Kunstunterricht gefertigt, soviel ich weiß. Das Dessauer Gymnasium ist unser Oberstufengymnasium für die beiden Höchster Gymnasien “Helene Lange Schule” – die ich früher bis zum Abi besucht habe – und die “Leibniz-Schule” – früher ein reines Jungengymnasium. Aber hierher kommen auch viele Oberstufenschüler aus dem übrigen Frankfurt und dem Main Taunus Kreis.
Im Gebäude dachte ich immer, es sei eine androgyne Figur . . .
. . . aber auf den Fotos wirkt sie doch ziemlich weiblich, finde ich.
Wer war denn überhaupt dieser Friedrich Dessauer? Dessauer (* 19. Juli 1881 in Aschaffenburg; † 16. Februar 1963 in Frankfurt am Main) war Radiologe, Physiker, Reichstagsabgeordneter des Zentrums, sozial engagierter Unternehmer und Publizist.Er begann um die Jahrhundertwende ein Physikstudium an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main, das er erst 1917 abschloss. Zuvor hatte er zunächst ein Labor, dann eine Fabrik mit bis zu 500 Angestellten für Röntgenapparate und andere medizinische Geräte aufgebaut. 1921 wurde Dessauer Leiter des neu gegründeten Instituts für physikalische Grundlagen der Medizin in Frankfurt. Quelle: Wikipedia
Helene Lange kennt man vermutlich eher. Sie war eine Pädagogin und Frauenrechtlerin (* 9. April 1848 in Oldenburg; † 13. Mai 1930 in Berlin). Sie ist eine Symbolfigur der deutschen Frauenbewegung.
Die Leibnizschule ist eines der ältesten Gymnasien Frankfurts. Sie kann auf eine 150jährige Tradition zurückblicken.
Gottfried Wilhelm Leibniz (* im Juni oder Juli 1646 in Leipzig; † 14. November 1716 in Hannover) war ein deutscher Philosoph und Wissenschaftler, Mathematiker, Diplomat, Physiker, Historiker, Politiker, Bibliothekar und Doktor des weltlichen und des Kirchenrechts in der frühen Aufklärung. Das mit dem Geburtsdatum ist eine interessante Sache: Leibniz wurde nach heutigem (dem Gregorianischen Kalender)am 1. Juli 1646 in Leipzig geboren, aber durch die Umstellung des Julianischen Kalenders auf den Gregorianischen Kalender Ende des 16. Jahrhunderts bzw. noch Anfang des 17. Jahrhunderts werden unterschiedliche Daten genannt.
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Ich freu mich auf eure Beiträge!
Radltour zum GEO-Z
. . . aber erst mal einen Blick auf “Ein Stück Himmel”:
Ein Projekt von Tina- immer mittwochs ab 18 Uhr
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Heute habe ich gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen und morgen tut mir sicher der Allerwerteste weh *lol*. Ich bin euch und der lieben Quizzy ja immer noch das GEO-Z schuldig, außerdem ist wieder das Stückchen Himmel dran und dann will ich auch schon seit Urzeiten für die Mainzauber Homepage ein bisschen was über Zeilsheim zusammen tragen. Nachdem ich gestern endlich mal mein Fahrrad startklar gemacht habe, bin ich heute am späten Nachmittag losgeradelt (der Göttergatte ist mit den Frequenzen der Fernsehprogramme auf seinem PC beschäftigt). Zwei Stunden war ich am Ende unterwegs und das war eigentlich gar nicht eingeplant.
Ein Projekt von Quizzy – nachgereicht das “Z”
Zeilsheim ist der westlichste Stadtteil von Frankfurt und grenzt an Höchst und Unterliederbach. Mit beiden Stadtteilen ist Zeilsheim durch die Pfaffenwiese verbunden. Eine an sich nicht sehr schöne Straße, die aber – soweit ich das beurteilen kann – im deutschen Westen die längste fast lückenlos bepflanzte Kastanienallee ist. Und das ist natürlich jetzt eine Radltour wert.
Bevor die Allee beginnt, ziehen sich im Nordwesten die Unterliederbacher bzw. Zeilsheimer Felder entlang.
Die Pfaffenwiese – Blick zurück, also von Zeilsheim Richtung Höchst/Unterliederbach
Kastanienblüten – auf die Nähe wunderschön
Zeilsheim steht nicht unbedingt für moderne Architektur, aber das neue Gebäude
des Evangelischen Gemeindezentrums kann sich wirklich sehen lassen.
Viele Häuser in Alt-Zeilsheim ähneln unserem Vogelviertel bzw. dem alten “Heimchen” – kein Wunder,
denn die sog. “Kolonie” wurde wie das Heimchen ab 1899 vor den damaligen Farbwerken Höchst
für die Arbeiter und Angestellten und ihre Familien erbaut.
Eines der wenigen imposanten Gebäude ist die Käthe-Kollwitz-Schule/Paul-Hindemith-Schule
Zum guten Schluß noch ein paar Zeilsheimer Clematisblüten:
ABC-Farben “I”
Heute das “I” – ein Projekt von Frau Waldspecht
Für das heutige “I” habe ich mich ganz spontan für “Irischgrün” oder “Irishgreen” entschieden und erstmal überlegt, was ich dafür fotografieren könnte. Klar, dass mir dazu das grüne Kleeblatt einfiel, das Shamrock, ein inoffizielles aber uns allen wohlbekanntes Symbol Irlands. Da bei uns im Rasen Klee zuhauf existiert, war der auch schnell fotografiert. Erst danach habe ich mal geguckt, ob es diese Farbe eigentlich offiziell gibt. Und siehe da: unter den RAL-Farben ist Irischgrün nicht zu finden. Aber Porsche hatte es mal als Lackfarbe im Programm, und ich glaube, so ganz eindeutig ist dieser Farbton auch gar nicht.
Weiß-Klee (Trifolium repens) und ein Farbmuster, das als Irischgrün bezeichnet wird.
Auch in der irischen Nationalflagge kommt ein Grün vor, aber je nach Druck fällt das auch unterschiedlich aus. Möglich, dass man in Irland dieses Grün aber mal irgendwie festgelegt hat. Kennt ihr die irische Flagge?
Von links nach rechts zeigt sie die Farben Grün, Weiß und Orange. Das Grün der Flagge symbolisiert die ältere gälische Mehrheit Irlands, die hauptsächlich aus Römischen Katholiken besteht. Grün wird zudem immer mit Irland als einer Nation und deren revolutionären Gruppen assoziiert. Das Orange repräsentiert hauptsächlich die protestantische Minderheit, Anhänger des Williams von Oranien. Dieser hatte 1690 König James II. und dessen hauptsächlich irisch-katholische Armee im „Battle of Boyne” besiegt. Dieser Aspekt wurde mit der Intention in die irische Flagge integriert, die protestantische Bevölkerung für die irische Freiheitsbewegung zu gewinnen. Die Flagge und ihre Farben sind Ausdruck der Hoffnung, die verschiedenen Traditionen auf der irischen Insel zu vereinen. Der weiße Streifen steht für den anhaltenden Frieden der lange zerstrittenen Konfessionen.
KbkM #18
Woche 18 – immer von Montag bis Sonntag
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Darmstadt ist neben Bad Nauheim das in Hessen bekannteste Jugendstilzentrum. Die Mathildenhöhe ist in der ganzen Welt bekannt. Aber nicht nur auf der Mathildenhöhe selbst sondern auch in der Umgebung gibt es schöne Schmuckelemente im Jugendstil zu sehen. Oft sind es die Haustüren der prachtvollen Villen, die man sich unbedingt näher betrachten sollte.
Fast so rund wie bei den Hobbits im Auenland ;-)
Von den grünen Fliesen gibt es am Haus noch mehr zu sehen.
Etwas zurückhaltender aber immer noch erkennbar Jugendstil
Und eine prachtvolle Nische mit Mosaik – fast schon orientalisch anmutend
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Ich freue mich auf eure Beiträge!
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