. . . ist das heute wieder. Ich hatte ja eigentlich mit Wärmegewittern und leichter Abkühlung gerechnet, aber von wegen. Die Sonne brummelt noch heftiger als gestern, der Schweiß fließt in Strömen. Ich war froh, als ich heute Vormittag meinen Wochenendeinkauf hinter mir hatte. Die Klimaanlage im Auto war zwar ein feine Sache, aber die Supermärkte kühlen ihre Frischeabteilungen jetzt soweit runter, dass man sich dort bald Frostbeulen holt – unglaublich!
Ich habe noch von neulich eine Freitagsuhr – aus Sulzbach. Sie saß auf einer Litfaßsäule. Sowas habe ich auch noch nie gesehen.
Freitagsuhr
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So – ich werde mal gucken, ob ich im Garten ein schattiges Plätzchen finde. Vielleicht schaffe ich heute Abend dann wieder mal eine ausgiebigere Blogrunde, sofern ich bis dahin nicht zerflossen bin.
Da fällt mir ein: Braucht ihr noch ein spannendes Buch, bei dem es euch eiskalt den Rücken runterläuft? Neulich gab es doch bei Amazon 5 kostenlose Bücher für den Kindle, von denen ich mir zwei herunter geladen habe. Das erste “Ohne Grund” von einem israelischen Schriftsteller (in)? war nicht schlecht, aber etwas holprig zu lesen, wenn man weder besonders gut mit der jüdischen Kultur vertraut noch des Hebräischen mächtig ist. Ich fand es trotzdem ganz interessant aber nicht unbedingt weiter empfehlenswert.
Buchbesprechung: Mutterliebst
Gestern habe ich hingegen das andere Buch “Mutterliebst” von Antoinette van Heugten ausgelesen, und das ist ein Psychothriller vom Feinsten. Zunächst habe ich es eigentlich für eine packende Autobiographie einer Mutter gehalten, die über die Behandlung ihres autistischen Sohnes schreibt. Dann aber wurde mir klar, das ich etwas ganz anderes lese, und das entwickelte sich zu einem Thriller, der mich nicht mehr los ließ. Zwar mag mancher vielleicht denken, dass am Ende ein bisschen dick aufgetragen wurde, aber das lasse ich nur insofern gelten, als man dem Leser in gewisser Weise zwei Täter präsentiert, von denen der eine eher eine Nebenrolle spielt. Die Geschichte nimmt verschiedene unvorhersehbare Wendungen, die aber immer logisch bleiben. So beschlich mich irgendwann das Gefühl, dass tatsächlich die Protagonistin verrückt sein könnte und ich empfand das als unangenehmes Gefühl, weil ich mit ihr litt, bis ich dann merkte – hoppla – da stimmt etwas ganz und gar nicht. Wer sich mit psychischen Erkrankungen auskennt, wird am Ende einen AHA-Effekt erleben. Der Leser lernt ein psychisches Syndrom kennen, das zwar bekannt aber in der Öffentlichkeit dennoch nicht allzu bekannt ist.
Also – mir hat dieser Psychothriller sehr gut gefallen und wenn ich euch neugierig gemacht habe, dann lest euch vorher nicht zuviele Rezensionen bei amazon oder wo auch immer durch. Ich habe mich extra vage ausgedrückt, denn sonst ist die Spannung weg und das wäre schade. Es gibt “Mutterliebst” nicht nur für den Kindle sondern auch als Taschenbuch. Es ist seinen Preis wert, auch wenn man es nicht wie ich umsonst bekommt.











