. . . und die Maximilianstraße.
Der Dom zu Speyer war für mich ein Erlebnis. Ich habe ja so gar nichts übrig für diese mit Gold und Putten, Gemälden und Kunstwerken überladenen Kathedralen. Der Speyerer Dom ist das ganze Gegenteil: riesig, erhaben aber fast karg in der Ausgestaltung – ein Prachtstück romanischer Dombaukunst. 1981 erklärte die UNESCO den Dom zum „Kulturerbe der Welt“. Der Kaiserdom (St. Maria und St. Stephan) ist Kathedrale des Bistums Speyer.
Blick auf den Dom von der Maximilianstraße aus . . .
. . . und hier vom Hafenbecken aus gesehen, also rheinseits.
Der salische König und spätere Kaiser Konrad II. ließ 1025 den Bau mit dem Ziel beginnen, die größte Kirche des Abendlandes zu errichten. Heute ist der Dom die größte erhaltene romanische Kirche (trotzdem möchte ich an dieser Stelle mal wieder auf unsere karolingische Justinuskirche von 840 in Frankfurt-Höchst hinweisen). Um die für den Bau benötigte Menge von Stein und Holz nach Speyer zu bringen, wurde extra ein Kanal vom Pfälzerwald zum Rhein gebaut. Wenn man in diesen Kathedralen steht und den Blick nach oben richtet, fragt man sich immer, wie das früher möglich war.
Das Domportal von innen – wirkt eigentlich in natura viel imposanter.
Ein Seitenschiff
So ziemlich das Einzige, was in diesem Dom farbig ist – außer einer Marienstatue im Altarraum – ,
sind die 1846–1853 von den Malern Johann von Schraudolph und Joseph Schwarzmann
im Auftrag Ludwig I. von Bayern geschaffenen Fresken im Nazarener Stil.
Blick durch das Mittelschiff auf Altarraum und Chor
Ich kann hier nicht alle Bilder zeigen, die ich gemacht habe und auch nicht alle Informationen geben, die man über den Dom zusammentragen könnte. Wer sich dafür interessiert, dem empfehle ich beispielsweise die Wikipediaseite: Speyerer Dom. Dort gibt es auch ein schönes Panorama. Wir haben auch bei Weitem nicht Alles gesehen, vor allem auch nicht um den Dom herum. Aber so weit weg ist Speyer ja nicht und ich bin sicher, dass ich nochmal hinfahren werde.
Blick vom Königschor durch das Mittelschiff zum Portal.
Über dem Königschor hängt eine Nachbildung der Grabkrone Kaiser Konrads II.
Blick in die St. Katharinenkapelle, in der Reliquien aufbewahrt werden. Sie befindet sich direkt über
der Taufkapelle St. Emmeran. Durch den Mittelschacht sind die beiden Kapellen verbunden.
* * *
Ich glaube, ich werde mir die Bilder von der Maximilianstraße noch ein bisschen aufheben, sonst wird es zuviel. Außerdem sind da eine paar hübsche Sachen für das KbkM-Projekt drunter ;-)














