Kategorie-Archiv: Technik

On the road

. . . geht zumindest zu Fuß noch ohne Elektronik. Das sollte man sooft wie möglich machen, denn was inzwischen an Unterhaltungs- und sonstiger Elektronik in unser Leben drängt, ist ganz schön kompliziert. Wobei es auch schon Fußgängernavis geben soll. Nachdem die Kraniche nun durch waren, wollte ich mal die Online Ausleihe der Frankfurter Stadtbücherei ausprobieren (von wegen Wetter und so). Geht ja über den ganz normalen Ausweis bzw. über die Mitgliedsnummer. Da ich meinen Kindle gerade an Andi ausgeliehen habe – das ist eine weitere Story – dachte ich mir, lade ich mir das Buch als pdf-Datei auf mein Tablet. Gesagt, getan – Download funktioniert auch, aber lesen kann ich das Buch auf dem Tablet nicht, weder mit dem dort eingebauten Reader noch über die Adobe App. Kommt immer ein kryptischer Hinweis, dass irgendein Remoteserver das Teil blockiert. Also habe ich die Datei mal versuchsweise auf mein Laptop gezogen – et voilà – null problemo. Scheint also wieder ein Androidproblem zu sein. Vielleicht hätte ich mit dem Tablet doch auf die ersten Windows Tablets warten sollen.

Dann zum Kindle. Den hat mir ja der Göttergatte letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt. Feines Teil, aber damals noch ohne Touchscreen. Wozu auch? Damals hatte ich aber auch noch kein einziges anderes Gerät mit Touchscreen *gg*. Inzwischen bin ich stolze Besitzerin eines Tablet PCs und eines Smartpones und liebe alle Touchscreens. Als ich also heute Andi in den Gebrauch meines Kindles einweihen wollte, habe ich ständig versucht auf dem Display rumzutippen ;-) Man gewöhnt sich so schnell daran! Später habe ich dann das Tablet mit dem Laptop verbunden, um Verschiedenes hin und her zu transportieren, und was mache ich? Statt das Läppi mit der Maus zu bedienen, bin ich auch schon wieder mit den Fingern auf dem Bildschirm – unglaublich. Nun ja – Windows 8 lässt grüßen, nur wird noch kaum jemand einen Laptop oder PC Monitor mit Touchscreen haben. Aber ich denke schon, dass das die Zukunft ist. Ich hätte erst auch nicht für möglich gehalten, aber die Bedienung mit den Fingern direkt auf dem Bildschirm ist einfach so intuitiv, dass man das eigentlich immer machen möchte.

Das eigentliche Problem ist für mich, dass die Veränderungen so schnell gehen. Und wenn man versucht Schritt zu halten, muss man erstens nicht nur ständig umlernen, was das kleinere Problem ist, sondern müsste sich theoretisch auch ständig die neueste Hardware zulegen. Das geht ins Geld und ist im Grunde auch eine ziemliche Ressourcenverschwendung. Dieses Jahr habe ich bei diesem Affentheater mitgemacht, aber nun ist mal wieder gut. Hab ich mir jedenfalls fest vorgenommen. Ärgerlich ist nur, wenn die Dinge nicht kompatibel sind. Warum kann ich auf dem Kindle keine ebooks in epub lesen und umgekehrt auf den anderen Readern nicht die Amazonbücher? Das ist alles nur blöde Geschäftemacherei, genauso wie mit den verschiedenen Betriebssystemen bei den Computern, Tablets und Smartphones.

Es soll ja Menschen geben, die sich all dem grundsätzlich verweigern. Die kommen ohne Kreditkarten, Smartphones, Laptops, Ebook-Reader etc. auch ganz wunderbar aus. Leute – ihr habt meinen Respekt. Ihr solltet dabei bleiben.

Hydraulischer Widder

Schnell mal die Auflösung, denn zu den restlichen Fotos vom Sonntag komme ich heute vermutlich nicht mehr (war fast den ganzen Tag im Garten). Bild zum Text siehe gestern unter Wambacher Mühle.

Also dieses Teil schafft es ganz ohne elektrischen Strom als Pumpe Wasser auf ein höher gelegenes Niveau zu pumpen. Am besten zitiere ich mal Wikipedia: “Ein hydraulischer Widder, Stoßheber, Staudruck-Wasserheber oder „Wasserwidder”, ist eine wassergetriebene, zyklisch arbeitende Pumpe. Der Widder nutzt den Druckstoß oder Staudruck-Effekt, um einen Teil des Wassers, mit dem die Pumpe angetrieben wird, auf ein höheres Niveau zu heben. Er eignet sich besonders für Pumpaufgaben in der Nähe von Fließgewässern mit zum Betrieb ausreichendem Gefälle.  . . . Für Landwirtschaft, Berghütten und Ferienhäuser, die in der Nähe von fließenden Gewässern liegen, werden zur Wasserversorgung gerne Widder benutzt. Meist handelt es sich um Anwesen in abgelegenen Gegenden, die weder an die öffentliche Wasserversorgung noch an das öffentliche Stromnetz angeschlossen sind, oder aus anderen Gründen nur zeitweilig genutzt werden.

Und anderenorts noch gefunden: “Seinen Namen hat der hydraulische Widder von seinem Erfinder Michel Joseph Montgolfier (1796). Ihn erinnerte die Kraft, die das Wasser entwickelt, an die Stöße eines Widders.“  Naja – sehr romantisch. Aber man muss diese Sachen immer im Geist der entsprechenden Zeit verstehen. Wobei die Idee des hydraulische Widders auf einen Engländer names John Whitehurst (1772) zurückgeht.

KlosterrosenZur Zierde, damit es hier heute nicht nur Technik gibt ;-)

Android

… ist so ganz anders. Will sagen, ich beschaeftige mich nunschon seit Stunden mit demneuen Tablet und weiss noch immer nicht, ob ic. ? Bl, h das Teil gut finde – - – -

Ja, und so sieht das dann aus, wenn ich versuche mit dem Tablet zu bloggen! Also mal lieber fix zurück an den Läppi. Weil gestern schon die Frage aufkam, was ich mir da bestellt habe, schnell erstmal die Antwort. Es ist der neueste Tablet von Prestigio, einer mir bisher völlig unbekannten Marke, den es am Wochenende bei meinen Lieblingsshoppingsender als Tagesangebot zu einem sehr günstigen Preis gab. Der Vorteil bei QVC ist wie immer der: ich kann das Teil 30 Tage lang in Ruhe ausprobieren und dann immer noch zurück schicken – ohne “wenn und aber”.  Zunächst mal muss ich mich mit dem Betriebssystem Android anfreunden, das mir noch völlig fremd ist. Was mich als erstes Nerven gekostet hat, war aber die Tatsache, dass sich das Teil nicht mit unserem Funknetz verbinden wollte. Wir haben ein elend langes Passwort aus großen und kleinen Buchstaben und dazu noch Zahlen, immer bunt gemixt und ich kenn das schon vom Kindle, dass es furchtbar nervig ist, das einzutippen. Ich habe es zwar gespeichert, aber copy & paste geht nur am PC bzw. Laptop. Nun hat Stefan gerade erst einen Routerverstärker installiert (oder irgendwas in der Art – keine Ahnung), weil er mit seinem Tablet im Garten auch schon Schwierigkeiten hatte (während mein Kindle dort noch ohne Probleme läuft). So haben wir nun zwei Funknetze und tatsächlich – mit dem Zweiten sieht man  – äh, mit dem Zweiten bekam ich dann auch mein WLAN auf’s Tablet.

Im Internet surfen ist okay, aber Schreiben ist blöd. Zwar öffnet das Programm sofort eine virtuelle Tastatur, wenn man in eine Zeile hineinklickt, in die man schreiben will und an das Umschalten in die Zahlen habe ich mich auch schnell gewöhnt, aber es gibt selbst bei der sog. deutschen Tastatur kein Umlaute. Oder ich habe sie bislang noch nicht gefunden.

Ein anständiges Handbuch fehlt völlig, gibt es auch im Internet nicht – das ist echt ätzend. Nun ja, brauche ich also so ein Teil wirklich, macht es einen Sinn oder nicht? Ich werde es einfach eine Weile ausprobieren. Heute bin ich erstmal eher genervt und habe mich deshalb auch zunächst mal wieder für’s Ausschalten entschieden, aber 29 Tage habe ich ja noch ;-)

Wer von euch benutzt ein Tablet und ist davon wirklich begeistert? Und vor allem, warum? Schreibt ihr/ bloggt ihr gerne darauf und was für eine Tastatur bietet euer Tablet?

Das Teil besitzt übrigens zweiFoto1-Tablet Kameras, deren Sinn und Zweck sich mir aber kaum erschließt. Okay, für die Videotelefonie kann man die Frontkamera ganz gut nutzen. Das kleine S/W Foto oben habe ich damit gemacht. Ist aber nur mit viel Weichzeichner zu benutzen *gg*. Allerdings habe ich allen Ernstes mal im Opelzoo ein Mädel mit einem Tablet vor dem Gepardengehege rumlaufen sehen, die tatsächlich versucht hat, damit zu fotografieren. Dann schon eher ein Smartphone!

Also Freunde, wenn ihr Tableterfahrungen habt, dann erzählt mal was, bitte.