Eisiges, Zackiges
. . . und Anderes habe ich heute am Main entdeckt und euch ein paar Eindrücke davon mitgebracht. Die Sonne lachte herrlich vom blauen Himmel und wo sie die Luft erwärmte, ließ es sich auch ganz gut aushalten. Aber sobald man dann im Schatten unterwegs ist oder gar oben auf der Brücke – brrrrr – da wurde es unangenehm.
Das ist doch was für Katinkas Projekt!
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Diese Ansicht habe ich schon öfter mal gezeigt – die Brücke über den Main im Bereich des Industrieparks
von den Wiesen am Sindlinger Mainufer aus gesehen.
Die Kälte lässt am Mainufer interessante Skulpturen wachsen
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Ein fischender Kormoran hielt sich ziemlich exakt in der Flussmitte, es sei denn, dass ein Schiff unterwegs war.
Nicht wirklich für Barbaras Projekt, aber Enten fotografiere ich immer, wenn ich sie sehe ;-)
Fast maritim wirkt das weiße Silo gegen den blauen Himmel.
Überhaupt sind die Anlagen im Industriepark farblich sehr schön gestaltet.
Ich habe neulich mal gelesen oder im TV gesehen, dass es Firmen gibt, die sich ganz darauf spezialisiert haben Farbkonzepte für Firmen, Industrieanlagen oder öffentliche Bauten zu entwerfen. Diese Idee finde ich wirklich gut, denn dadurch bekommen dann auch Mauern und Industriebauten wenigstens ein bisschen was Attraktives.
Blick von der Brücke über den Main nach Westen – hier war’s dann doch etwas ungemütlich.
. . . und ein Kamm aus Eis.
So – das war’s. Ich hoffe, ihr habt es warm und gemütlich.
Katzenglück
Ob Garfield oder Jeanie – die Herrschaften wissen schon, wie man katz es sich bei dieser Kälte drinnen gemütlich macht.
Aus dieser Perspektive kann man die Beiden nur an den Nasen unterscheiden. Garfield ist der mit den
brauen Flecken, Jeanies Gesicht ist bis auf die Schläfen rein weiß.
Im Moment beobachten sie wieder die Vögel draußen im Garten und gurren teilweise wie die Tauben selbst. Besonders Jeanie ist da immer sehr gesprächig.
Zum Piepen
. . . geht es derzeit im Garten zu – ich habe ja sooo lange darauf gewartet, dass sich endlich wieder Wintergäste sehen lassen.
Aber nicht nur die Vögel finde ich zum Piepen – wobei die eher selbst piepen -
sondern auch über Garfield habe ich mich in der Früh amüsiert:
Erst hat der Herr Kater das Eis nur vorsichtig getestet, dann wurde er richtig wütend und trommelte mit den Pfoten darauf rum, weil er nicht zum Trinken ans Wasser kam. Als mir endlich einfiel, dass ich davon auch ein Video drehen könnte, war es leider schon zu spät. Er hatte mich entdeckt und raste zum Haus zurück.
Ich habe einige Vögel fotografiert und habe die Bilder nun in den Gartenblog gestellt.
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Draußen ist es eisig, hier drinnen im Wintergarten tropisch warm. Die vielen großen Glasfenster heizen uns gründlich ein. Da braucht man tagsüber keine Heizung und kann trotzdem im T-Shirt am PC sitzen. Für meinen Tulpenstrauß ist die starke Sonneneinstrahlung nicht so gut, aber egal – macht Frühlingsgefühle trotz sibirischer Kälte.
Geflügeltes
Von gestern noch ein paar Fotos vom lieben Federvieh – eins aus dem Garten, der Rest vom Main kurz vor seiner Mündung in den Rhein bei MZ-Kostheim.
In diesem Winter bislang immer noch ein seltener Besucher: Blaumeine am Meisenknödel
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Erscheint zwar leider kopflos, war aber gestern am Main doch die Überraschung:
ein Halsbandsittich
Von Wiesbaden-Biebrich und aus dem Wiesbadener Kurpark bin ich Sittiche ja gewöhnt, aber dass die jetzt auch schon am Main zu finden sind, dachte ich nicht. Da bin ich ja mal gespannt, wie lange es noch dauert, bis wir die auch bei uns in Frankfurt begrüßen können.
An Rhein und Main trifft man fast immer auf Leute, die Enten und Schwäne füttern, auch wenn das meistens nicht gerne gesehen wird. Für die Möwen ist das im Moment aber vielleicht lebensrettend. Ich habe im Fernsehen einen Bericht gesehen, wonach sich die Rheinmöwen im Wiesbadener/Mainzer Bereich offenbar von irgendetwas ernähren, mit dem sie sich Tenside ins Gefieder holen. Diese waschaktiven Substanzen waschen dann das notwendige Fett aus dem Gefieder, das die Möwen wie andere Wasservögel auch vor dem Durchnässen und vor der Kälte schützt. Die Tiere erfrieren dann in den Nächten. Tagsüber erkennt man sie an struppigem Gefieder. Die Möwen am Main gestern sahen aber alle gesund aus.
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Die Tafelenten sind Wintergäste am Main, im Sommer sieht man sie nicht oder kaum. Es sind typische Tauchenten. Daran kann man sie auch bei so vielen Enten, wie ich sie gestern gesehen habe, sofort aus der Menge herausfinden.
Wacholderdrossel
Neue Erkenntnisse zum unbekannten Vogel von gestern – danke an den NABU und an Jutta – lassen mich nun annehmen, dass es sich um die Wacholderdrossel handelt. Jutta hat in ihrem Blog ein sehr viel besseres Bild von einer Wacholderdrossel: Guckst du hier
Ich habe nun doch noch meine Gartenvogelbeobachtungen beim NABU eingegeben und dabei festgestellt, dass sich die Ergebnisse dort ziemlich mit meinen Erfahrungen in diesem Winter decken. Es gibt weniger Amseln und Rotkehlchen, dafür mehr Spatzen, Tauben, Rabenkrähen und Elstern und kaum Zugvögel aus dem Norden, von denen ich im letzten Winter sehr viele beobachten konnte. Und auf der NABU-Seite kann man eben auch nachlesen, dass gerade die Wacholderdrossel in diesem Winter hier sehr viel häufiger als sonst gesichtet wird.
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Draußen stürmt es schon wieder – pfuiteufel!


























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