Insektenzoo
Wir können uns auch im Sommer nie über zu wenige Insekten im Wintergarten beschweren, da meistens alle Türen und Fenster offen stehen, aber nun suchen sie eindeutig die Wärme des Hauses auf. Heute Morgen habe ich gleich mal eine Biene, eine Hummel und zum Schluß auch noch eine Libelle vorsichtig nach draußen befördert. Wenn sie erstmal warm geworden sind, saußen sie immer orientierungslos von Glasscheibe zu Glasscheibe. Denn jetzt haben wir nicht mehr ganztätig “open house”.
Ein weibliches Exemplar einer Heidelibelle, nehme ich an.
Ich bin mal gespannt, ob wir nachher draußen auf der Terrasse Kaffee trinken können oder ob das doch zu kalt wird. Wir haben die Sonne ja nachmittags auf unserer nach Südwesten ausgerichteten Terrasse. Gestern haben Stefan und ich nach dem Mittagessen unseren Kaffee dort getrunken und ich habe anschließend eine Weile im T-Shirt im Garten gewerkelt. Aber sobald man in den Schatten kommt, wird es kalt. Und ich meine, heute wäre es insgesamt noch kühler, auch wenn’s wunderschön ist.
Eine Insel
. . . Rosenzauber und ein Admiral – dazu Sonne und blauer Himmel >>> Herz, was begehrst du mehr?
Okay, das hört sich jetzt vielleicht nach Südseeinsel oder Märchen an, aber alles das hatte ich heute Nachmittag in der Tat und zwar in Frankfurt-Rödelheim. Ich habe mich mal wieder auf den Weg gemacht, um den Goethe Ginkgo am Petriehäuschen in Rödelheim zu fotografieren. So in gelb-goldener Herbstpracht hatte ich ihn mir vorgestellt, aber das war mal wieder nix – der Baum ziert sich noch. Das war aber die einzige Enttäuschung. Die drei oder vier Stunden, – ich habe nicht auf die Uhr geguckt – die ich im Brentano- und im Solmspark verbracht habe, waren wunderschön. Und um das mit der Insel noch zu erklären, die beiden Parks liegen auf einer Niddainsel im Frankfurter Stadtteil Rödelheim. Den Rest erklären jetzt die Fotos.
Das Sommerhaus der Familie Brentano (Petriehaus) mit noch ziemlich grünem Ginkgobaum links
Das war heute alles an gelbgoldener Pracht – aber ich komme wieder!!!
Im barocken Rosengarten am Musikpavillon blühten sogar noch Rosen . . .
. . . derweil die Sphinxen Alles im Blick hatten . . .
. . . egal ob ich mich im Schatten verborgenen Treppen an einem Nidda-Altarm näherte . . .
. . . oder im Sonnenschein einem prächtigen Admiral (Vanessa atalanta).
Es war ein herrlicher Nachmittag! Und eben höre ich die ersten Kraniche, auf die schon die ganze Zeit warte. Aber gegen die tiefstehende Sonne im Westen kann ich leider nichts erkennen. Sie fliegen von uns aus gesehen immer in Höhe der Bahnlinie nach Südwesten.
Das Wetter soll die nächsten Tage so bleiben – goldener Oktober. Find ich gut.
Eins noch für heute (ich habe noch jede Menge):
R.I.P.
Nein, noch haben wir kein Halloween, aber unsere oder andere Katzen sorgen durchaus auch mal für unangenehme Überraschungsmomente. Vorhin beobachtete ich eine Elster, die hartnäckig versuchte, etwas aus dem Rasen zu picken. Schließlich hielt sie das “Etwas” im Schnabel: eindeutig eine Maus – mausetot. Und offenbar zu schwer, um damit wegzufliegen. Schade – es wäre mir recht gewesen. Nun musste ich mich als Bestatter betätigen :-(
Ich mach sie mal klein, für die Sensibelchen.
Für Hartgesottene: Einfach anklicken!
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Ansonsten wieder ein toller Tag. Am frühen Nachmittag war ich zwei Stunden im Botanischen Garten unterwegs, wo ich mir im Frühling eigentlich vorgenommen hatte, mindestens einmal im Monat hinzufahren (jahaaaa!). Gut wär’s schon, nur so könnte man die Entwicklung der Pflanzen verfolgen.
Und eben zu Hause konnte ich mit Muße einen schönen Kleinen Fuchs und andere Insekten fotografieren, die sich an den Astern gütlich taten. Also wirklich besser als im Sommer. Die Bilder vom Botanischen Gaten muss ich erstmal sortieren und bearbeiten, dann kommen sie gleich auf die neue Homepage. Wenn ich dort habe, gibt es hier im Blog einen verlinkten Hinweis.
Für die Eichhörnchenfans: Eichhörnchen gab’s im Botanischen Garten auch:
Beitrag inhaltsgleich auch im Gartenblog.
Boah – nee
Das auf einmal wieder brühheiße Wetter war heute nichts für mich. Am Morgen ging’s noch, dann wurde es saunamäßig und später einfach nur heiß. Wir hatten wiedermal über 31°C. Ich konnte mich weder zu Gartenarbeiten aufraffen noch mit der neuen Digi wie geplant eine Radtour unternehmen. Der Schweiß lief in Strömen und ich hatte zudem drückende Kopfschmerzen. Also habe ich bloß im Garten ein bisschen mit der Kamera rumprobiert. Das Zoom ist schon der Hammer. Da kann man vom Kaffeetisch aus Libellen im Teich fotografieren oder die Hummeln an den Astern in Nachbars Garten. Allerdings brenne ich schon darauf, die Sony mal mit auf Tour zu nehmen. Im Moment erwarte ich aber eher ein Gewitter und wer weiß, wie das Wetter morgen wird. Leider entwickelt sich auch kein schöner Sonnenuntergang – sehr schade.
Rechts unten – das könnte eine Steinhummel sein (Bombus lapidarius)
Hier bin ich mir nicht sicher, ob es überhaupt eine Hummel ist oder mal wieder eine Mimikry-Schwebfliege
*
Libelle von vorn:
. . . und von hinten:
Sympetrum sanguineum – Blutrote Heidelibelle
Eigentlich wäre das ja ein Beitrag für den Gartenblog. Aber dort habe ich schon soviele Insekten und Blümchen gezeigt – also bleibt das jetzt mal hier.






















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