Klassischer April
. . . was das Wetter angeht, scheint mir. Inzwischen ist aber auch die Erde gut durchnässt. Es könnte mit Regen und Kälte mal wieder aufhören. Meine Erkältung, die wieder aufgeflammt ist, hat mich auch voll im Griff. Gefällt mir überhaupt nicht. Ich hasse es, wenn ich mich so schlapp und völlig lustlos fühle. Draußen sprießt das Grün, das ist immerhin schön. Wenn es jetzt wärmer werden sollte, kriegen wir einen tropischen Regenwald *lach*. Das ist immerhin erfreulicher als vertrocknete Erde. Wer im Gartenblog mitliest, weiß, dass ich fleißig unsere Singvögel beobachte. Den selbstgefertigten Energiekuchen nehmen sie gut an, gebrütet wird auch – alles bestens. Gerade badet im Teich eine Elster und schlägt dabei kräftig Wellen.
Mondflug
Nach der Enttäuschung am Morgen über die Kälte und einige Schäden im Garten konnte ich über den Rest des Tages nicht klagen. Es blüht und wächst noch genug und am Nachmittag war’s immerhin so schön, dass ich mich sogar mit Gummistiefeln in den Teich gewagt habe, um mal wieder Dutzende von Ahörnchen und vor allem auch Algen zu entfernen. Anschließend hab ich mich in die Sonne gesetzt und in den Himmel geguckt. Der Mond steht heute schon seit Stunden im Südosten am Himmel und außerdem herrscht reger Flugverkehr – weit genug oben, Krach macht er bei uns keinen. Lange habe ich auf die perfekte Konstellation zwischen Flieger und Mond gewartet, letztendlich habe ich sie mir dann am PC gezaubert.
“Commander McLane an Raumschiff Orion : wir starten Richtung Mond – 5,4,3,2,1, 0 . . . ”
Habt ihr auch die passende Musik im Ohr? Wenn nicht, dann HIER klicken.
Es ist bei klarem blauem Himmel immer wieder faszinierend die Flugzeuge durchs Fernglas zu beobachten und manchmal kann sie auch mit Tele ganz nah ranholen und fotografieren. Und wenn dann noch der Himmel von so einheitlichem Blau ist, klappt’s auch mit der Fotomontage.
Das hier ist eine echte Aufnahme – nicht ganz so imposant, hat aber auch was.
Grün und gelb – österlicher geht’s kaum
Ich glaube, ich werde morgen doch nochmal für Nachschub sorgen.
Am Teich – die Sumpfdotterblumen blühen nun auch.
Reichlich Blüten gibt es auch im Gartenblog!
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Und morgen ist uns das Wetter egal, zumindest für das Projekt:

KbkM in der 14. Woche – bitte wie immer eure Beiträge im Kommentar unter meinem Beitrag verlinken.
Ich freue mich auf eure Fotos.
Nilgansweg
Wenn man bei uns im Vogelviertel mal wieder einen neuen Straßennamen suchen sollte, könnte ich Nilgansweg anbieten.
Das wird immer bunter bei uns. Bussarde brüten in den Tannen, Graureiher landen auf unserer Terrasse und nun Nilgänse auf den Dächern der Nachbarschaft. Hoffentlich fliegen die weiter zum Main und suchen sich nicht noch unseren Gartenteich als Domizil aus.
Himmlisch Vermischtes
Heute war ich im Zoo und habe ein paar Bilder und zwei Videos mitgebracht. Zunächst ging’s mir um die Affen für das Projekt “Einfach tierisch” von Barbara. Das findet ihr aber nicht hier sondern im Gartenblog!!!
Zum Projekt und zum Gartenblog bitte anklicken!
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Dafür gibt’s hier ein kleines Sammelsurium von Eindrücken aus dem dem Zoo und zum Schluß das heutige “Stück Himmel” für Tina. Ich hätte als Titel auch “Heavenly creatures” nehmen können, aber den hat mir irgendwann schon Peter Jackson weggeschnappt.
Am Wasser sitzen und den Seelöwen zuschaun, dass war fast wie Urlaub am Meer
Der grinst sich doch eins – oder?
Zebras (und auch Giraffen, Gnus etc.) haben es in der großen Savanne im Opelzoo entschieden besser.
Der Bongo (Tragelaphus eurycerus) ist eine afrikanische Antilope. Er wird auch “Waldgeist” genannt,weil er im Dickicht kaum zu erkennen ist. Diesen Effekt sieht man selbst hier auf den Foto schon gut.
Einheimische Vögel wie diesen Star im Prachtkleid sieht man überall in den Gehegen
Erdmännchen – meine Lieblinge fehlen auch im Frankfurter Zoo nicht.
Rosa Pelikane – Spieglein, Spieglein im tiefen See . . .
Dem Tele sei Dank – auch einer, der sich gerne versteckt
Die Woche 12
Mein “Stück Himmel” für Tina kommt heute direkt durchs Autofenster, als ich in Frankfurts Straßenschluchten an einer Ampel halten musste:
Wirklich nur ein Stückchen Himmel
It’s really only a piece of sky among a lot of skyscrapers
Frau Nachbarin
. . . und ich – so würde ich dieses Foto am liebsten überschreiben. Die beiden Nilgänse habe ich ebenfalls am Bächlein im Homburger Kurpark entdeckt und sie erinnerten mich an meinen Schwatz mit meiner Nachbarin heute Nachmitag im Garten *lach*. Auch das ist irgendwie Frühling: im Garten arbeiten, über den Zaun ratschen, die Zeit vergessen . . .
Es wurde am Nachmittag doch wieder richtig schön und sogar so warm, dass ich im T-Shirt arbeiten konnte: ich habe gelockert, gedüngt, Kompost aufgetragen bis – tja, bis ich die Nachbarin auf der anderen Seite des Zaunes entdeckt habe. Das geht jetzt im Frühling noch besonders gut, später sind die Büsche so dicht belaubt, dass man sich kaum noch sieht. Danach war an Opelzoo nicht mehr zu denken, aber einen Spaziergang wollte ich noch machen. Und da mir gestern bei einem KbkM-Beitrag der Bad Homburger Kurpark wieder in den Sinn kam, bin ich dorthin gefahren. Ich wollte vor allem wissen, ob der große Teich wieder angelegt ist. Er ist fertig – sieht zwar jetzt noch sehr “aufgeräumt” aus und natürlich ist auch die große Fontäne noch nicht wieder angeschaltet, aber es sieht schon ganz gut aus. Vom Teich fällt ein kleiner Wasserfall über Steine hinunter in den tieferliegenden Bereich und speist einen kleinen Bach, der sich durch den ganzen Kurpark schlängelt.
Im Teich schwammen ein paar Enten und eine Nilgans. Eine schwimmende Nilgans hat Seltenheitswert. Meistens spazieren sie nur durch die Pampa oder sie fliegen irgendwo hin. Schwimmende Nilgänse habe ich noch kaum gesehen.
Auf den Rasenflächen blühten noch viele Krokusse, vor allem Blaue. Das sah schön aus. Und unter den Bäumen konnte man auch schon Buschwindröschen entdecken. Obwohl sie auch zu den Anemonen gehören, sehen sie doch anders aus als die weißen und blauen Frühlingsanemonen in den Gärten.
Rechts und links vom Wasserfall wurden die Hänge zunächst mit Lenzrosen bepflanzt. Das muss aber
Alles erst noch werden. Da kommt bestimmt noch eine andere Bepflanzung dazu.
Der “Auguste Viktoria Brunnen” – angeblich von Kaiser Wilhelm II. selbst entworfen
Letztes Jahr im Frühsommer konnte ich dort einen kleinen Vogel beobachten, der direkt oben auf dem Brunnenschacht saß und dort von der Heilquelle trank.
Die Damen meinen, es reicht jetzt – okay, ich hör ja schon auf.
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