Kategorie-Archiv: TV & Kino

TV Tipp im HR

Für mich ist heute Abend mal wieder Hessenfernsehn angesagt. Gespannt bin ich auf die Sendung “Wildes Frankfurt am Main” gleich um 20:15 Uhr.  Da werde ich wohl einiges sehen, was ich selbst schon erkundet habe (ich rechne mal mit dem Alten Flugplatz in Bonames), aber hoffentlich auch noch ein bisschen was Neues – so als Geheimtipp ;-)  Im Anschluss gibt es eine weitere Natursendung, in der es um die ehemaligen Bergbaugebiete in der Lausitz geht. Auch dort scheint sich die Natur einen Teil der geschundenen Landschaft zurück zu erobern. Klingt doch gut: Ein nebeliger Sommermorgen in einem Vogelschutzgebiet im Osten Deutschlands. Hinter fernen Dünenzügen geht die Sonne auf und taucht Nebel, See und Sandberge in ein warmes Licht. Vereinzelt Vogelgezwitscher, ansonsten Stille und Einsamkeit.

Grad wird’s richtig stürmisch. Ich werde mal meinen Gartenkram zusammenpacken und mich nach drinnen verziehen. Heute war bei mir erneut ein fast kompletter Gartentag angesagt. Das Wetter war perfekt dafür.

Dokumentarfilme

Es ist schon beeindruckend, was wir heutzutage an Dokumentarfilmen im Fernsehn zu sehen bekommen. Habt ihr zufällig Montagabend im Ersten den Film über die Dülmener Wildpferde gesehen? Oder gestern Abend im WDR den über das Kornfeld? Die stammen beide wohl aus der selben Dokumentarreihe – großartig. Ich wusste gar nicht, dass die Dülmener Wildpferde so einzigartig sind, denn sie haben die Gene echter Wildpferde, während sogar die Camarguepferde nur verwilderte Pferde sind, die amerikanischen Mustangs sowieso. Die Dülmener Wildpferde sind falbfarben und weisen, so wie auch die Kulane bei uns in Weilbach, den typischen dunklen “Aalstrich” auf dem Rücken auf. Der Bursche oben links im Header ist übrigens ein Kulan. Die Sendung hieß: „Die letzten Europas – Wildpferde im Münsterland“.

Der Film über das tierische und pflanzliche Leben in einem Kornfeld, bei dem keine Pestizide oder Kunstdünger eingesetzt werden, also in einem Feld, das nachhaltig bewirtschaftet wird, wie man das nennt, war auch sehr beeindruckend. Ich frag mich immer, wie die Dokumentarfilmer ihre Kameras so unterbringen, dass sie z.B. in Hamsterbauten filmen können. Das können eigentlich nur endoskopische Kameras sein. Aber auch Aufnahmen, auf denen man sehen konnte, wie Ameisen nach einem Starkregen sich auf ein Mohnblatt retten und das als Floß benutzen, waren einfach nur genial. Für solche Bilder lass ich jeden Krimi links liegen. Der Film hieß: “Das Kornfeld – Dschungel für einen Sommer”.

Positiv

. . . überrascht hat mich gestern der zweite “Game of Thrones”-Abend. Diesmal haben mir die Folgen besser gefallen. Es ist ähnlich wie bei den (Hör-)Büchern, die Story kommt nur langsam in die Gänge. Allerdings hat die Verfilmung einen Vorteil, der Regisseur muss sich zeitlich beschränken, was der Sache durchaus gut tut.

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Haben wir nicht einen unglaublich schönen Frühlingsanfang? Im Garten entdecke ich täglich Neues. Es ist schon toll. Nun gehen tatsächlich die – leider – nur wenigen Magnolienblüten schon auf, neben den vielen Narzissen blühen schon die ersten Tulpen, die Forsythien blühen, die Bergenien stehen in den Startlöchern.

Nicht aus unserem Garten: Sternmagnolie, gestern in Idstein fotografiert

Aber das habe ich gerade im eigenen Garten fotografiert!