Kategorie-Archiv: Wetter

Schnee!

Unglaublich aber wahr – die Wettervorhersage hat Recht behalten . . . es schneit! Als ich in der Früh aufgestanden bin, kamen dicke feuchte Flocken vom Himmel und im Radio erzählten sie was von geschlossenen Schneedecken in Nord – und Osthessen. Im Taunus kann’s kaum anders sein. Als ich eben zum Einkaufen unterwegs war, kam mir ein Auto mit einer Schneedecke auf der Kühlerhaube entgegen. Ich muss doch mal auf die Webcam gucken.

Erster SchneeErster Schnee auf dem Gr. Feldberg im Taunus / 27.10.2012

Bibber – das sieht nicht freundlich aus. Nein, ich bin froh, dass ich meine Einkäufe getätigt habe und nun erstmal zu Hause bleiben kann. Unser Großer muss mir eh noch die Winterreifen aufs Auto montieren. Der Göttergatte ist immer noch ziemlich immobil. Aber Flo hat nächste Woche Urlaub, da wird er sicher mal ein bisschen Zeit erübrigen können. Spaß macht das bei diesem Wetter natürlich nicht. Aber es soll ab morgen wieder trockener und freundlicher werden. In Frankfurt ist morgen auch noch Marathon. Den Läufern und Zuschauern wünsche ich wenigstens trockenes Wetter. Warm wird’s wohl nicht mehr werden.

SchneeflockenDie feinen Schneeflocken, die hier im Garten durch die Luft wuseln,
kann man auf dem Bild kaum erkennen.

* * *

Ich habe gerade mal im alten Blog nachgeguckt, wie es im letzten Jahr war. Da war ich am 28. Oktober oben im Woogtal und die Bäume waren alle noch bunt belaubt und in einem Vorgarten eines Seniorenheims blühten noch jede Menge Blumen. Die habe ich am letzten Wochenende vergeblich gesucht.

28.10.2011 in Königstein im Taunus

Und im Garten hatten wir damals eine Marienkäferinvasion. Schon interessant, was man in seinen Blogs alles nachlesen kann. Schaut mal – so hat es sich Jeanie am 30.November 2011 in der Sonne gemütlich gemacht:

Erinnert ihr euch noch an den November im vergangenen Jahr? Der war einfach großartig, die Fortsetzung des goldenen Oktobers 2011.

Auch Kraniche sind heute wieder unterwegs – aber das ist ja schon fast nichts besonders mehr ;-) Ich habe mir überlegt, dass ich sie in diesem Jahr deshalb zum ersten Mal so schön beobachten kann, weil es so früh kalt geworden ist. Heute wird die Zeit umgestellt und wenn sie später im Jahr fliegen, dann ist vermutlich wirklich immer schon oder noch dunkel.

Kraniche am 27.10.2012

Buchbesprechung

 

Mal schnell eine Besprechung des BuchesIm Labyrinth der Fugger” von Rebecca Abe, das ich mir vor ein paar Tagen auf den Kindle geladen habe.

Ganz ehrlich: Ich fand es enttäuschend. Ich kann immer wieder nur feststellen, dass ich doch irgendwie andere Maßstäbe an einen guten (historischen) Roman lege, als viele andere Amazon Rezensenten. Dort ist diese Buch fast durchweg gut beurteilt worden. Die Kaufmannsfamilie Fugger aus Augsburg hat mich spätestens seit den 1980er Jahren interessiert, als ich zum ersten Mal in Augsburg war.

Bei Amazon heißt es zum Buch: “Ein Renaissance-Thriller auf den Spuren von Anna Jakobäa Fugger, die sich von einer künstlerisch begabten Träumerin zu einer eigenwilligen, starken Frau entwickelt und ein verbrecherisches Komplott innerhalb der eigenen Familiendynastie aufdeckt. Beste Unterhaltung für Fans spannender Historienromane!”

Zunächst hat mir der Schreibstil überhaupt nicht gefallen, dem Roman fehlt eine Struktur. Häppchenweise bekommt man in extrem kurzen Kapiteln, die von einem Schauplatz zum anderen hüpfen, Personen und sicher historisch gut recherchierte Scheußlichkeiten des ausgehenden Mittelalters (oder besser der beginnenden Neuzeit) präsentiert. Die wenigstens Personen wurden mit einem wirklich nachvollziehbaren Charakter ausgestattet, als dass sie für mich als Gestalten lebendig werden konnten. Der historisch verbürgte Pater Canisius stellt da eine der wenigen Ausnahmen dar. Selbst die weibliche Protagonistin Anna bleibt für mich eher blass. Ein echtes Format bekommt sie allenfalls ganz am Ende. Am besten gelingt es der Autorin noch dem Leser den Schmutz und Gestank dieser Zeit zu vermitteln. Aber schon seit Anne Golon und ihren Angeliqueromanen wissen wir, dass sich die feinen Herrschaften in Schlössern hinter Spiegeln und in sämtlichen Ecken erleichterten.

Obwohl ich “gut recherchiert” geschrieben habe, bin ich mir was die Sprache der handelnden Personen angeht, da alles andere als sicher. Es gibt zwar reichlich altertümliche Begriffe, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass eine gut erzogene Tochter der Fuggerfamilie (16. Jahrhundert!) Ausdrücke benutzt, die man vielleicht in unserem Jahrhundert suchen würde: da ist von einem “Breitarsch” der Nonne die Rede, von “verrecken” oder “katholischem Gesülze” und anderem mehr. Dann – völlig unvermittelt – fällt der selben Person ein, einen Fuhrknecht wie einen höher gestellten Adeligen anzusprechen:”Vollbringe ER es! Töte Er mich!” (So oder ähnlich, ich habe das Buch aus lauter Enttäuschung schon wieder gelöscht.)

Nur weil ich aufgrund der großen Hitze dieser Tage zu wenig anderem fähig war, habe ich das Buch überhaupt zu Ende gelesen. Ich empfand es als zäh wie Kaugummi, kein Vergleich mit den gerade gelesenen Hebammenromanen von Sabine Ebert.

Fazit: Ich vergebe hier Punkte höchstens für die historische Recherche: – eher weniger. Ich würde von diesem Buch abraten. Der Download bei Kindle kostet immerhin 9,99 Euro.  Das ist für dieses Buch eindeutig zuviel, zumal es auch schlecht lektoriert wurde. Grammatik- und Rechtschreibefehler sind mir ebenfalls aufgefallen.

Noch eine Überlegung, die sich mir aufdrängte, aber natürlich völlig haltlos sein kann: Rebecca Abe – klingelt es bei euch? Ich weiß inzwischen, dass diese noch recht unbekannte Autorin unter verschiedenen Pseudonymen schreibt, aber ich weiß nicht, ob das ihr richtiger Name ist. Da gibt es aber eine sehr bekannte und erfolgreiche Autorin von historischen Romanen: Rebecca Gablé . . .   ein Schelm, der Böses dabei denkt.

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✿˙·٠•●♥ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ♥●✿ Regen erwünscht ! ✿●♥ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ♥●•٠·˙✿

Mittlerweile verdichten sich bei uns die Wolken. Einige wenige Regentropfen sind schonmal runtergekommen, aber da kommt sicher noch was nach – wäre auch dringend nötig. Da ich seit Mittag auch drückende Kopfschmerzen habe und schwitze wie verrückt, warte ich nun auf ein reinigendes und abkühlendes Gewitter. Bei der gegenwärtigen der Qualität unserer Gewitter bin ich mir allerdings nicht so sicher, wie sehr ich mir ein solches wünschen soll.

Trugschluss

Ich hatte mich schon richtig daran gewöhnt, dass ich mich mittlerweile praktisch zu 99,9% auf die Wettervorhersage verlassen kann. Momentan allerdings stimmt das Gedruckte und Gehörte mit der Wirklichkeit nicht überein. Die Sonne sollte theoretisch bei 31°C von einem strahlend blauen Himmel lachen – und was haben wir? Keine Sonne, der Himmel seit gestern Nachmittag von Wolken bedeckt und inzwischen eine Temperatur von um die 22°C.  Aber ich will mich nicht beklagen. Das ist immerhin eine Temperatur, die mir sehr viel mehr liegt als 31°C und drüber. Für’s Wochenende sind ja sogar Temperaturen bis 37°C angesagt. Hoffen wir mal, dass sich der Wetterbericht da auch eher irrt.

Immerhin – mein Wettermodul hier im Blog zeigt die Situation genauer an als mir das Radio weismachen will.

Heute Nacht hat es kaum abgekühlt und im Bad unterm Dach hatten wir heute Morgen immer noch 27°C.  Da gefallen mir die 23°C im Freien schon besser.

Aber was red ich? Ich glaube, die Wolken reißen auf, ich sehe die ersten Sonnenstrahlen. Wieviel Uhr? 10:45 Uhr – na, dann kann’s ja doch noch heiß werden. Zumindest ist wohl kein Regen in Sicht. Ich geh mal Wäsche aufhängen .