Verrückt! Per Zufall bin ich eben über einen alten Blog von Blechi auf einen ebenso alten von mir selbst gestoßen, an den ich mich schon gar nicht mehr erinnert habe: Elkes Elbenhain. Das Internet hat vermutlich irgendwann ein längeres Gedächtnis als wir alle.
. . . und hier noch was vom Juni 2005:
Damals habe ich noch reichlich Gedichte geschrieben, stell ich gerade fest – und das Wetter war besser ;-)
Mittsommer
Gelb leuchten die Blüten des Mittsommerkrauts,
wie die Strahlen der Sonne breitet Farbe sich aus.
Gelb ist der Sommer, die Wärme, das Licht,
kein Platz mehr für Schatten, Kälte, Verzicht.
Im Wald filtern Blätter den Sonnenschein
und laden die Elfen zum Tanzen ein.
Licht zaubert Punkte wie Kristalle ins Gras,
die Wellen des Baches schimmern wie Glas.
Das ist der Zauber der Mittsommerzeit,
nur Sinnlichkeit, Leichtigkeit weit und breit.
Genießen wir diese Zeit der Magie –
wenn du jetzt nicht lebst, dann lebst du nie!
© Elke Heinze
* * *
Und irgendwie dazu passend schau ich gerade nach einem Regenguss aus dem Fenster, denke noch “was für eine eigenartige Beleuchtung” und eine Minute später beim Blick durchs Küchenfenster spannt sich ein Regenbogen über’s Nachbarhaus.




Wahnsinn! Manche Regenbögen sehen schon großartig aus, besonders, wenn man den gesamten Bogen sehen und auch noch aufs Bild bannen kann.
Ein Blog von 2005 … wahrlich lange her … meine Blogs von damals existieren gar nicht mehr, hab’ ich alle gelöscht. Aber das mit dem Gedächtnis stimmt, dafür gibts ja Archive.org – die sog. Wayback Machine.
Liebe Grüße in den Tag
Sara
Was man nicht alles manchmal so per Zufall findet, ist ja witzig.
Regenbogen – schön wie immer. Leider gehört da auch immer Regen dazu. Hier ist alles grau und kühl. Gestern hab ich Kornfelder fotografiert, aber die Bilder kann ich in die Tonne kloppen. Alles viel zu duster, da hilft auch kein Aufhellen. Also demnächst auf ein Neues.
Liebe Grüße von Kerstin.
HIhi, das ist ja lustig. Wusste gar nicht, dass das noch on ist. Ich dachte, das hätt ich schon gelöscht. Muss ich heute abend mal kramen gehen.
Tschüssi Brigitte