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Heute bin ich nicht so recht zufrieden mit dem, was ich euch zeigen kann. Es ist ein bisschen “zusammengestoppelt”, wie man bei uns sagt. An sich wollte ich ja am Samstag zwischen Hattersheim und Weilbach auf der Regionalparkroute mehrere Kunstwerke fotografieren, die es dort zu bestaunen gibt. Und stattdessen bin ich stundenlang in der Wildblumenwiese herumgestapft (siehe Gartenblog). Dort in der Wiese habe ich – erst auf dem Rückweg übrigens – ein altes Wegekreuz entdeckt, dessen Zustand mich – obwohl gar nicht religiös veranlagt – irgendwie betrübt hat. Es stand vom Weg her völlig unsichtbar, weil von einer dichten Hecke verborgen, mitten im Unkraut. Ich sag jetzt mal absichtlich Unkraut, weil das, was mich an Wildblumen begeistert hat, im Grunde unter anderen Gesichtspunkten ein brachliegendes, verunkrautetes Baugrundstück ist. Da führt ein nagelneuer Weg der nagelneuen Regionalparkroute wie mit dem Lineal gezogen durch die Landschaft, da werden moderne “Kunstwerke” aufgestellt, die sicher auch viel Geld gekostet haben, aber so ein Kreuz fällt dem Vergessen anheim. Ich find’s echt eine Schande.
Überhaupt sehe ich die ganze Regionalparkgeschichte immer mit etwas gemischten Gefühlen. Ich glaube, das habe ich schon mehrfach angemerkt. Da wurden ja viele vorher naturbelassene Gebiete nun für viele Menschen zur Freizeitgestaltung umfunktioniert. Das hat sicher auch etwas Gutes, aber mit echtem Naturschutz hat das nichts zu tun. Ich laufe nach wie vor lieber auf ungebahnten Wegen und versuche die Natur zu entdecken, aber im Moment ist wohl die “Barrierefreiheit” das am höchsten anzustrebende Gut. Okay, wer zum Beispiel im Rollstuhl sitzt, wird es zu schätzen wissen. Das ist die andere Seite der Medaille, die ich durchaus auch sehe. Was mir gut gefallen hat, ist eine Zwischenlösung wie im Kronthal. Da gibt es auf unterschiedlichen Wegen beides – gebahnte Wege, Grillplätze und eine Kneippanlage und dann wieder wilde Natur.
Bis zu diesem Denkmal bin ich gestern gerade noch gekommen. Es erinnert an die frühere Hoechst AG bzw. Farbwerke Hoechst, die ja schon lange vor ihrer Zerschlagung nicht mehr nur Farben hergestellt hat. Auf vielen der Felder, an denen die Reginalparkroute vorbei führt, hat die Hoechst AG früher ihre Versuche mit Pflanzendünger etc. durchgeführt.
Da kommt doch kein Kunstwerk mit – oder?
Der Eisenbaum bei Flörsheim
Weil ich von vorgestern her nicht viel zu bieten habe, habe ich aus dem Archiv noch den Eisenbaum heraus geholt, der sich etwas weiter westlich bei Flörsheim befindet. Dort war ich im letzten Sommer und habe auch darüber berichtet. Dieses Kunstwerk hat mir gut gefallen, auch weil es dem Besucher etwas zu erzählen hat. Ich zitiere mich: “Betritt man die ersten Treppenstufen hört man plötzlich relativ leise Vogelstimmen, auch mal das Gurren von Tauben oder das Zirpen von Grillen. Das wirkt so verblüffend echt, dass ich zunächst wirklich überlegen musste, ob die Geräusche aus der Natur kommen oder nicht. Nein, sie kommen nicht. Ist man nämlich oben angelangt, sieht man einen Lautsprecher im “Stamm”, der die Geschichte des Eisenbaumes erzählt . . . “ hier weiterlesen.
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So, ich hoffe mal, dass ich in diesem “Sommer” ??? noch dazu komme, auch die anderen Kunstwerke zu entdecken und zu fotografieren (es regnet übrigens schon seit Sonntagnachmittag wieder!)
Jetzt freu ich mich auf eure Beiträge.





Liebe Elke,
wie ich gestern in meinem Post geschrieben habe, war ich heute unterwegs und so kann ich für letzten Montag noch einen Beitrag nachliefern: http://amwegesrand-jutta.blogspot.de/2012/06/kunst-braucht-kein-museum-21.html
Du hast aber Recht – die Natur ist wohl der beste Künstler und solch ein Kornfeld mit Mohnblumen ist einfach ein Traum. Aber solche Wegekreuze gefallen mir auch und der Metallbaum ist ein interessantes Objekt, auch das, was Du über die Vogelstimmen schreibst.
Liebe Grüße
Jutta
Da denke ich so wie Du, liebe Elke. Die “wilde” Natur ist mir am liebsten. Allerdings, wenn sie ganz wild bliebe, würde man durch das sich schnell entwickelnde Dickicht gar nicht mehr durchkommen. Insofern muß der Mensch da immer einmal eingreifen. Aber so manche Denkmale oder Kunstobjekte finde ich einfach deplaciert in der so schönen Natur! Doch manchmal gibt es auch ganz interessante oder sogar wirklich schöne Objekte darunter, wie “Deinen” Metallbaum oder wie ich finde, auch diesen Bilderrahmen in unserer Stadt – ein übrigens beliebtes Fotoobjekt … den ich schon ab und zu in meinem Blog zeigte.
http://herz-und-leben.blogspot.de/2011/04/sonnentee-und-flower-label.html
Nun nochmals einen schönen Tag
und alles Liebe
Sara
So, ich bin jetzt auch endlich soweit http://gazelle74.wordpress.com/2012/06/25/kbkm-26/
Grüßle
Hallo Elke,
das Kreuz am Wegrand sieht wirklich sehr verwittert aus. Das Geld, das die komischen Farbrührer gekostet haben, hätte man besser in die Renovierung des Kreuzes gesteckt. Die Natur ist doch die größte Künstlerin, wie man am Mohn im Getreidefeld sehen kann.
Den Eisenbaum finde ich cool und was Du über ihn erzählst klingt spannend.
Auch ich habe heute mehrere Kunstwerke in meinem Beitrag. Ich habe sie alle an der Rheinpromenade von Emmerich gefunden…..
http://rosix1955.wordpress.com/2012/06/25/bummel-durch-emmerich-und-kunst-braucht-kein-museum/
Liebe Grüße Rosi
.. hier kommt der Link zu meinem Beitrag:
http://bellana-privat.blogspot.de/2012/06/kbkm-26.html
Meine Blogrunde mache ich heute Abend.
Grüßle
Bellana
@Alle: Danke für eure Kommentare und Beiträge
@Birgitt: Ich kann zwar nicht behaupten, dass ich Ettlingen “kenne”, aber die Familie meiner Mutter stammt zum Teil von dort, überhaupt aus dem Großraum Karlsruhe. Als Kind muss ich in Ettlingen gewesen sein und auch in Neureuth.
Das sind aber schöne Kunstwerke, mir gefallen alle, denn jedes hat etwas spezielles,ganz besonders der Eisenbaum, der schaut interessant aus.
Heute ein Beitrag von mir und nächste Montag wohl auch, da noch viel Kunst bei mir lagert
http://einfachtilda.wordpress.com/2012/06/25/kbkm-2/
Liebe Grüße zum Wochenstart und auch bei uns ist es April geworden.
Mathilda
Auf den Eisenbaum würde ich gerne rauf steigen ~ das Mohnbild gefällt mir sehr gut
ich hatte garkeine Zeit für schöne Mohnbilder
Liebe Grüße
Frau Herzlich
Tja, das Kreuz steht immer noch und macht echt Eindruck.
Die Farbrührer sind ja super! So ein Denkmal hat was.
Aber der Eisenbaum ist der Hit!
Den würde ich auch gern mal raufklettern.
Hier ist mein Beitrag:
http://minibares.wordpress.com/2012/06/25/kunst-braucht-kein-museum-27/
…hier bei uns gibt es noch viele Wegkreuze, liebe Elke,
und es ist meist (immer?) Privatinitiative oder von einer Gruppe, einem Verein, wenn das Kreuz in Ordnung und gepflegt ist…
mit dem Mohn-Getreide-Bild gebe ich dir völlig recht, die Natur ist die größte Künstlerin…
…bei mir gibt es heute einiges aus Ettlingen, wirklich eine schöne kleine Stadt…gar nicht soweit von uns und doch so selten kommt man mal hin…
wünsch dir einen guten Montag,
lieber Gruß von Birgitt
Liebe Elke!
Diesen Eisenbaum würde ich sehr gerne besteigen und hören, was er alles zu bieten hat.
Es gibt so viele interessante Dinge in den einzelnen Ländern zu besuchen, dass man dazu mehrere Leben benötigen würde.
Lieben Gruß
Lemmie