KbkM #28

Und schon wieder geht es nach Eschborn. Während ich euch gestern Abend noch Natur gezeigt habe, gibt es heute die Kunst dazu. “Kunst aus dem Museum holen, sie dahin bringen, wo die Menschen sind” , das war das Anliegen der Stadt Eschborn, als man die Skulpturenachse schuf, zu der auch der Skulpturenpark im Ortsteil Niederhöchstadt gehört (ihr erinnert euch vermutlich).

Phönix heißt die erste Skulptur aus Bronze, die ich euch zeigen will. Sie steht auf einem Kreisel, an dem es zu einem neuen Gewerbegebiet aber auch zum Arboretum geht. In Eschborn dachte ich noch, dass es schade ist, dass die Skulptur auf so einem hässlichen Kreisel steht. Aber manchmal bin ich halt schwer von Begriff. Die schwarzen Steine und der Staub – eben ist es mir gedämmert – gehören zum Kunstwerk. Schließlich entstieg der mythologische Phönix ja auch aus der Asche *pling*. Fotos der spektakulären Feuerenthüllung habe ich auch im Internet gefunden. Guckst du HIER.

Phönixskulptur EschbornDie Skulptur stammt von Oliver Ritter, einem Künstler aus Düsseldorf und
wurde hier 2008 aufgestellt.

Vom Kreisel aus gelangt man zu den Wiesen rund um ein noch neues Büro- und Gewerbegebiet, das lt. Ortsschild eigentlich zu Schwalbach / Ts. gehört. Aber hier läuft die Skulpturenachse weiter. Eines der ersten Kunstwerke war 2003 “Travel a head” ein überdimensionaler Kopf, der durch die ganze Welt gereist ist. Ich habe ihn vor ein paar Jahren in einem älteren Blog schonmal gezeigt.

Travel a head, EschbornDer Kopf wurde von Florian Borkenhagen aus Frankfurt am Main 2001 geschaffen und steht seit 2003 in Eschborn.

Versatzstück, Eschborn

Ganz in der Nähe und mitten auf der grünen Wiese steht eine Pappel in einem überdimensionalen Blumentopf. Das Kunstwerk nennt sich “Versatzstück” – was auch immer damit gemeint ist. Geschaffen wurde diese Werk von Timm Ulrichs aus Berlin.

„Fulcrum“, das Kunstwerk des amerikanischen Bildhauers John Raymond Henry, ist der Angelpunkt der Skulpturachse Eschborn.“ So beschreibt das Volksbildungswerk Eschborn die Skulptur, die seit 2002 im Kreisverkehr Frankfurter Straße, Ecke Mergenthalerallee zu finden ist – direkt vor der neuen Deutschen Börse. Diese Kreiselfigur befindet sich in einem der großen Gewerbegebiete von Eschborn, wo sich ein Glaspalast neben dem anderen in die Höhe schraubt. Obwohl ich mit diesem Kunstwerk nichts anfangen kann, denke ich schon, dass es dorthin passt. Wobei ich außerdem sagen kann, dass mir einige dieser Hochhäuser von ihrer Architektur wirklich gut gefallen.

Vor einem der Glaspaläste fand ich noch diesen Mann, der es offenbar sehr eilig hat:

Mann, laufend - EschbornDiese Figur gehört nicht zur Skulpturenachse sondern vermutlich eher zum Gebäude selbst.
Mir ist auch nichts weiter darüber bekannt.

So, das war’s dann mal wieder von meiner Seite. Ich freue mich auf eure Beiträge! Ach ja – und das Wetter hat auch nicht gehalten. Kaum war ich wieder zu Hause, fing es auch wieder an zu schütten.

15 Gedanken zu „KbkM #28

  1. Gedankenkruemel

    Was für interessanten Skulpturen du wieder zeigst.
    Der Kopf gefällt mir am allerbesten. Und der Blumentopf hat was.
    Das moderne mag ich nicht immer aber diese gefallen mir.

    Liebe Elke, ich habe ja lange nicht mitgemacht, aus persönlichen Gründen.
    Aber ab Gestern mache ich wieder mit. Ich hoffe das ist OK für dich.
    Alles nachhohlen ist unmöglich, deshalb mache ich weiter mit # 28

    Hier also mein Beitrag für diese Woche.

    http://promocia.wordpress.com/2012/07/10/kbkm-28/

    Liebe Grüsse, Elke

  2. Rosi

    Hallo Elke, bin gestern gar nicht mehr dazu gekommen mich zu verlinken oder Deinen Beitrag anzuschauen. Das hole ich nun nach. Interessante Objekte hast du wieder dabei. Das Erste sieht aus wie ein riesiger Knochen aus. Den Kopf finde ich toll! Dieser Baum im Blumentopf…. ist das Kunst? Auch das sogenannte Fulcrum entzieht sich meinem Verständnis. Die eilende Figur gefällt mir dagegen ganz gut, aber man muss ja nicht alle Kunst mögen, die im Projekt so vorgestellt wird.
    Meinen Beitrag findest Du hier: http://rosix1955.wordpress.com/2012/07/09/kunst-braucht-kein-museum-28/
    Liebe Grüße Rosi

  3. Elke Artikelautor

    @Birgitt: Rein optisch wächst der Baum im Topf. Aber sicher hat der Topf keinen Boden. Und in geschätzten 100 Jahren spätestens wird dann wohl der Stamm den Topf sprengen.

  4. Birgitt

    …das mit dem Blumentopf interessiert mich, liebe Elke,
    ist der um den Baum gepflanzt oder wächst der Baum tatsächlich in dem Topf?
    Phönix aus der Asche und der Riesenkopf gefallen mir auch noch…aber mit fulcrum kann ich mal gar nichts anfangen…

    bei mir gibt es heute mal wieder Wirtshausschilder

    lieber Gruß von Birgitt

  5. Elke Artikelautor

    @Minibar: Ich habe das tolle Pferd gerade gesehen. Ich würde das gerne mal am Abend beleuchtet sehen. Das muss ein toller Anblick sein.

  6. Elke Artikelautor

    @Brigitte-Blogoma: Kann ich nachvollziehen – sieht ein bisschen aus wie Chaos, wie etwas, das gleich aus dem Gleichgewicht gerät. Ein Fulcrum, also einen Dreh- und Angelpunkt stelle ich mir irgendwie auch anders vor.

  7. Elke Artikelautor

    @tina: Ja, das habe ich doch neulich schon bei dir gesehen und kommentiert – oder? Find ich immer sehr interessant.

  8. katerchen

    Hallo Elke
    die letzte Skulptur gefällt mir..da ist Bewegung gut dargestellt.

    Kreisel Kunst,da steht oft wirklich etwas was BESONDERES..leider kann oft nicht nah an die Kunst..der Verkehr lässt es ja nicht zu.

    mein Beitrag ist ..SCHMÜCKENDES.. im Hafen von Eckernförde
    einen LG vom katerchen

    http://katerchen.designblog.de/kommentare/kbkm….383/

  9. Brigitte

    Liebe Elke, ich wünsche einen schönen Tag.
    Von den Skulpturen ist es einfacher zu sagen, was mir nicht so gefällt, nämlich das Fulcrum, jedoch modern dargestellt, ist es vom Künstler gut umgesetzt worden.
    Tschüssi, winke, winke, Brigitte

  10. Brigitte

    Na da hast du ja eine richtige Skulpturentreise gemacht. An den Kopf kann ich mich noch gut erinnern.
    So viel Auswahl an Kunstgegenständen haben wir hier nicht. Ich müsste mich auch mal wieder anderorts umsehen. Aber dazu müssen erst Ferien sein. 2 Wochen muss ich noch kämpfen, dann endlich Pause.
    Meinen Beitrag findest du hier http://blechi-b.de/wordpress/?p=9400.
    Tschüssi Brigitte

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