Wo ist nur der Tag geblieben? Heute Morgen ein bisschen Haushalt, dann einkaufen, dann langes Gequatsche mit meinem Großen und schließlich doch noch zu einem Spaziergang aufgerafft, während der GöGa wieder den Tennisplatz unsicher machte. Aber nun sind die Medenspiele wohl fast zu Ende.
Aus dem Internet habe ich mir ein nicht allzu entferntes Ziel der Regionalparkroute ausgeguckt, den Staudenweiher in Kelsterbach. In meiner Jugend verband ich Kelsterbach grundsätzlich mit Kiesgruben, an denen wir unerlaubt aber begeistert badeten. Heute verbindet man Kelsterbach automatisch mit dem FRAport, denn der Flughafen dehnt sich immer weiter dorthin aus. Und dieser Staudenweiher – weiß der Himmel, warum der so heißt – liegt grad mal einen Purzelbaum vom FRAport entfernt. Natürlich ist auch der Staudenweiher eine alte Kiesgrube und eine wunderschöne noch dazu. Ob es eine der Gruben war, in denen wir früher unser Unwesen trieben, kann ich nicht mehr sagen. Inzwischen ist es ein Stückchen Stadtidylle, die man dort nicht vermuten würde. Allerdings feierte ausgerechnet heute der ansässige Anglerverein sein Sommerfest, so dass ich kostenlose Musikbeschallung geboten bekam.
Über den Baumwipfeln das oberste Deck eines Lufthansa Parkhauses
Tolle Farben – das erinnerte mich sofort an die Plitvicer Seen
*
Das Wasser ist übrigens ganz klar – ein großer Vorteil der ehemaligen Kiesgruben
Sieht fast aus wie auf den Kopf gestellt
Es gibt dort auch noch einen großen Landschaftspark, den Südpark. Ich habe mal kurz reingeguckt, hatte aber spontan ein mulmiges Gefühl – warum, kann ich nicht sagen. Ich bin ja meistens allein unterwegs und mach mir selten Sorgen, dass mir was passieren könnte. Aber wenn so ein Gefühl wie heute aufkommt, dann hör ich drauf und lass es sein. Meine Lieblingsspaziergegend wird das sowieso nicht, da ist mir Weilbach lieber. Aber ganz schön war’s trotzdem. Es war bei uns heute wieder über 30° heiß und da ist so ein bisschen Wald und Wasser um einen herum recht nett.



Hallo liebe Elke,
gerade gestern (oder vorgestern?) war im TV ein Bericht, in dem u.a. geschildert wurde, dass es auf Flugplatzgeländen eine erstaunliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren gibt und vor allem die Tiere sich an den Lärm angepaßt haben. Dein Foto mit dem Parkhaus habe ich lange studiert, bevor ich Deinen erklärenden Text gelesen habe. Pappeln sind schnellwachsende Bäume, die jährlich 2 Meter schaffen, da könnte man einiges verschwinden lassen…
Gerade gestern hatte ich den Gedanken, die eigenen Bilder in meinem Blog auch größer zu zeigen. Es ist jedenfalls vorgemerkt – aber die liebe Zeit…
Steinreiche Grüße
Helga
Guten Abend, liebe Elke, da hattest Du ja wieder einen sehr schönen Spaziergang gemacht in einer herrlich grünen Gegend. Ich denke schon, daß es nicht so gut ist, ganz allein in einem bewaldeten Gebiet umherzuwandern. Ich bin mit meinen Radfahrten auch nur an den Wochenenden im Wald unterwegs, weil da auf jeden Fall mehr Leute spazieren gehen, als an den Wochentagen.
Seit Freitag ist bei uns Hochsommer. Außer der Reihe war diesen Freitag, statt sonst donnerstags, Wocheneinkauf. Gestern und heute also die 29 Grad und heute recht windig, so daß ich dieses Wochenende keine Radltour machte.
Außerdem zwicken und zwacken die Gelenke. Mit 2 Pillen wars besser. Ein Schläfchen auf der Balkonliege war auch angenehm.
Meine Spaziergänge mit Tamy halten mich ja trotzdem ständig in Bewegung.
Ich wünsche Dir eine gute Nacht und eine gute, neue Woche. Tschüssi, winke, winke, Brigitte
@Jürgen: Das ist so ein Riesenklotz, ich weiß nicht, ob die Bäume das schaffen. Aber – wenn man den See umrundet, fällt dieses Parkhaus am wenigsten auf. Stattdessen sieht man immer wieder irgendwelche Gebäude, die mit dem FRAport zusammenhängen, aufragen. Eine echte, naturnahe Idylle ist das nur sehr bedingt. Aber für die Menschen, die dort wohnen, besser als nichts.
Das ist eine sehr fotogene Gegend, liebe Elke. Es ist zu wünschen, dass die Bäume auf dem zweiten Foto schnell wachsen, damit das Parkhaus nicht mehr zu sehen ist.
Liebe Sonntagsgrüße von Jürgen
Hallo Elke
Eine herrliche Landschaft, mit wirklich schönen Fotomotiven. Und wenn man deine Fotos anschaut, glaubt man nicht an die Nähe des Flughafens.
Ich wünsche dir noch einen schönen Restsonntag.
Viele Grüße von Monré
@Brigitte: Schwimmen darf man in dem Weiher auch nicht. Aber ich habe gestaunt, wie viele Badeseen es inzwischen rund um Frankfurt gibt. Während der hessischen Ferien gab es in der FNP täglich einen Bericht über einen dieser Seen (meistens wohl ehemalige Kiesgruben). Aber ohne Auto und ca.30 km Fahrt erreicht man die auch nicht. Der nächtliegende für uns wäre der Langener Waldsee.
Wunderschöne Aufnahmen und man vermutet die Nähe des Flughafens gar nicht, hättest Du nicht die eine Aufnahme mit dem Parkdeck gemacht. Ist schon schön, wenn man so einen See in der Nähe hat. Hatten wir in Vilbel übrigens nicht. Da blieb nur das Freibad. Habe schon heute von der unglaublichen Hitze bei Euch gehört. Hier sind es nur 23°C, aber für mich sind das auch schon genug. Dir einen schönes Wochenende
und liebe Grüsse
Brigitte die Weserkrabbe