. . . Donnerstag, bei mir mal am Freitag – schließlich war gestern Feiertag ;-)
Die Nostalgische Kerstin will diesmal von uns Folgendes wissen:
WELCHES STERNZEICHEN BIST DU? KENNST DU DEINEN ASZENDENTEN? UND WAS HÄLTST DU VON DER ASTROLOGIE?
Es gab Zeiten, da habe ich mich sehr intensiv mit der Astrologie beschäftigt, so wie mit vielen anderen Dingen auch, die unter die große Überschrift “Esoterik” fallen. Heute denke ich, dass das so ähnlich ist wie mit der Religion: es kann einem einen gewissen Halt geben, wenn man auf der Suche ist – jedenfalls kann man sich das einbilden. Allerdings war ich immer schon von meiner Mutter her vorbelastet, die viel auf die Astrologie gabe und für die ich immer der typische “Widder” war: immer mit dem Kopf durch die Wand usw. Nur zu dumm, dass sie selbst auch Widder war, viel mehr als ich, die ich mich mit dem 19. April auf der Grenze zum Stier befinde. Stier ist dann auch mein Aszendent, außerdem gibt es in meinem Geburtshoroskop Krebs- und Wassermanneinflüsse. Damals, als ich an diese Dinge glauben wollte, fand ich das auch alles sehr einleuchtend. Ich dachte, es erklärt Vieles in meinem Leben, meinem Charakter etc. Aber inzwischen denke ich oft, das hat auch was mit der typischen “self fulfilling prophecy” – der sich selbst erfüllenden Prophezeihung zu tun. Man bekommt etwas eingeredet, man beschäftigt sich damit, findet plötzlich Bestätigung für etwas, worüber man sich Gedanken gemacht hat usw.
Warum sollten irgendwelche Sterne Einfluss auf meinen Charakter haben, zumal die Sternbilder zu einem Zeitpunkt gedeutet wurden, in dem unser heutiger Kalender noch gar nicht existierte? Ich kann mir vorstellen, dass es vielleicht einen Unterschied macht, ob man ins Frühjahr hineingeboren wird oder in den Winter. Ich bin mir sicher, dass Dinge wie die Anziehungskraft des Vollmondes, Sonnenstürme etc. sich auf die Erde auswirken – aber Sternzeichen? Insofern finde ich heute die Astronomie weitaus interessanter als die Astrologie.
Ich habe auch für meine Söhne mal Geburtshoroskope erstellen lassen. Und ich verrate euch was: die stimmen hinten und vorne nicht. Ich hätte was dafür gegeben, wenn Andi eine ordentliche “Jungfrau” (gewesen) wäre und er selbst vermutlich, wenn er die mathematische Begabung besäße, die man den Jungfrauen nachsagt. Flo hingegen ist als Schütze alles andere als reisefreudig. Ich kenne kaum einen jungen Mann, der derartig bodenständig ist wie unser Großer.
Ich könnte zu dem Thema noch stundenlang was schreiben, aber ich denke, das reicht.


Hey, du kennst dich ja bestens aus.
In der Beziehung bin ich eine Niete ersten Ranges.
Mit sowas habe ich mich nicht beschäftigt.
Guten Abend, liebe Elke,
das sind interessante Gedanken – von Euch beiden. Ich muss zugeben, daß ich mich wirklich im Detail zu wenig auskenne mit der Astrologie – so daß meine Einstellung dazu, die ich in meinem Blog kurz angerissen habe, mehr gefühlsmäßig/intuitiv ist.
Ich denke aber auch, dass alles, was irgendwie “Glauben” bedeutet, auch auf Wunschdenken hinauslaufen kann. Ich zweifle ja viel .. und habe zeitweise eher dahin tendiert, dass die Idee von Gott bzw. Göttern (je nach Kultur) vom Menschen stammt ..weil der Mensch Angst vorm Tod, vor dem Nichts hat, und ihn der Glaube, dass da etwas Höheres oder ein Danach ist, über diese Leere hinweghelfen kann…
aber WISSEN tun wir es eben letztlich nicht …
Dein Juni-Header sieht toll aus :)
Ich schick dir liebe Wochenendgrüße,
Ocean
Oh, so eine Phase hatte ich freilich auch mal, aber davon habe ich mich komplett losgesagt!
Ich glaube allerdings, daß das generell mißverstanden wird. Denn nicht die Sterne sondern die jeweiligen Konstellationen des Wetters, Klimas, Tageslänge und -licht, Wetter … all das (und dann bedeutet dies ja letztendlich auch die Stellung der Gestirne!) hat meines Erachtens – ganz unabhängig von DER Astrologie einen Einfluß auf ein Lebewesen.
Das beobachten wir ja schon an den Pflanzen. Es gibt Obstjahre, es gibt Insektenjahre oder gewisse Insekten verbreiten sich in manchen Jahren. Manchmal blühen die Lilien wunderbar, in anderen Jahren mickern sie …
Es gibt biotische und abiotische Faktoren, die all das beeinflussen. Und es gibt Pflanzen, die sich unter bestimmten Bedingungen ganz anders entwickeln, als wenn sie “optimalere” Bedingungen hätten. Vom Löwenzahn ist dies z.B. bekannt, daß er eine andere Gestalt annimmt im Gebirge zum Beispiel oder in weitgehend schattigen Gefilden.
Und schon der Spargel wird nicht mehr grün, wenn man ihn abdeckt … jetzt mal so als menschliches Eingreifen (was dann zwar kein abiotischer Umweltfaktor mehr ist, aber doch ein gesteuerter, der mit dem Licht zu tun hat).
Und so kann ich mir gut vorstellen, daß der Mensch in all seinen Facetten durchaus “witterungsabhängig” “gestirnabhängig”, Licht-Luft und was-weiß-ich-noch-abhängig ganz individuell geprägt wird, schon während der 9monatigen Schwangerschaft wie auch in der Zeit danach …
Zu Deinem Kommentar habe ich Dir in meinem Blog noch geantwortet. Aber so viel gleich noch hier … für mich ist das mein Gartentagebuch. Und ich will unseren Garten möglichst von Anfang unseres Einzuges dort bis jetzt im Blog durchblättern können. Und da finde ich diese Möglichkeit des zeitlich rückversetzten Postens wunderbar! So gewinnt man zwar keine neuen Leser oder Kommentare, aber das ist mir ja nicht das Wichtigste beim Gartenblog. Ich möchte z.B. auch Vergleiche anstellen können … letzendlich hat Silke/Wildwuchs unter Aufsicht mich darauf gebracht, die das ja auch so handhabt. Aber ich wußte natürlich schon vorher, daß es bei Blogger und auch WordPress geht, während man bei den twoday-Blogs da leider keine Möglichkeit hat. Das Datum läßt sich zwar rückversetzt einstellen, jedoch erscheint jeder “neue” Post immer ganz oben. ;-) Aber so kann man theoretisch bis 1950 oder noch viel weiter zurück posten, als es das Internet und vor allem Blogs noch gar nicht gab. ;-) :-)
Und ab und an kommen auch da noch Besucher vorbei und sei es, daß sie so einen “alten” Post über die Suchmaschinen gefunden haben. Ein paar wenige, die sich die Zeit nehmen (so wie ich es in einigen Blogs auch gelegentlich tue), lesen auch sehr gern in den Archiven viel weiter zurück.
Aber das ist – wie gesagt – nicht der Grund für mein Vorgehen und da hat sicher jeder Blogger andere Vorstellungen. Die üblichen Posts sind ja auch bei mir tagesaktuell, sofern ich dazu komme, besonders zur Zeit, da wir ja auf Haussuche sind und irgendwann umziehen werden …
Liebe Grüße
Sara