Ab heute läuft die vierwöchige Widerspruchsfrist gegen die Veröffentlichung der von Google Street View vom eigenen Grundstück gemachten Fotos. Ich finde Street View nicht unbedingt schlecht, um sich ein Bild von touristischen Sehenswürdigkeiten zu machen, aber als die Wagen im letzen Jahr durch unser für andere Menschen völlig uninteressantes Viertel fuhren und mit ihrem hochmontierten Kameras über sämtliche Hecken auch in die privaten Gärten hinein fotografierten, da fand ich das doch ziemlich daneben. Die Privatsphäre des Normalbürgers wird sowieso immer mehr ausgehöhlt, da muss ich mir nicht auch noch von Google auf die Terrasse gucken lassen (und später vielleicht von irgendwelchen Gestalten mt finsteren Absichten).
Ich habe auf DIESER SEITE Formulare entdeckt, um Widerspruch einzulegen und habe das auch sofort getan. Orientieren kann man sich heute schon wunderbar zweidimensional – Street View in Wohngebieten brauch ich nicht.
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Projekt Farbe bekennen
In dieser Woche geht es bei Lauras Projekt “Farbe bekennen” um die Farbe Türkis – eine meiner absoluten Lieblingsfarben, die ich immer mit Urlaub am (südlichen) Meer verbinde. Der letzte liegt schon wieder ein paar Jahre zurück, vielleicht ist die Farbe deshalb auch mir etwas ins Hintertreffen geraten. Früher hatte ich sogar den Kleiderschrank voll mit türkisfarbenen Sommerklamotten. Aber noch immer lacht mir bei solchen Bildern das Herz:
Aber ich hab noch eins, muss euch ja nicht immer solche Sehnsuchtsbilder vorsetzen.
Was meint ihr – trinkbar oder eher nicht?
Ich verrate es euch. Es wäre theoretisch trinkbar, man würde auch nicht gleich dran sterben, aber es schmeckt nicht so berühmt. Was ich hier in ein Schnapsglas gegossen habe, ist schlicht und ergreifend . . . Mundwasser. Ich glaube, wenn es eine Branche gibt, die nur schlecht ohne die Farbe Türkis auskäme, dann bestimmt die Kosmetikindustrie.
Im Gartenblog wurde Ruthies Projekt “Farbenpracht” bei Blumen bedient. Dort geht es diese Woche um die Farbe ROT.


Bei bing.com werden in einigen Städten die Häuser auch schon dreidimensional dargestellt und man kann einen Blick darauf von allen vier Himmelsrichtungen haben. Allerdings sind es Luftaufnahmen und daher nicht so nah wie die Bilder von der Straße aus. Eigentlich genügt dies, um sich zu orientieren. Großaufnahmen wie z.B. in Frankreich sind dafür wirklich nicht nötig.
Grüßle Bellana
Liebe Elke,
wahrscheinlich wird das Mundwasser so verfärbt, damit es nicht getrunken wird, man geht halt vorsichtig ran ans Glas.
Und die Fotografiererei von Google? Begeistert bin ich davon auch nicht, wenn diese Leute über den Zaun linsen. Genau, Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
Lieben Gruß von Inge aus HH

@Jürgen: Ja von wegen! Das Ganze wird ja nun dreidimensional dargestellt und jeder Einbrecher kann sich in Ruhe die Schwachstellen ansehen. Wieso fahren die nicht ums Haus herum? Bei freistehenden Einfamilienhäusern tun sie das durchaus. Wer durch die Straßen schlendert oder mit dem Auto vorbeifährt, hat die Augen auch nicht in 3m Höhe. So weit oben sind nämlich die Googlekameras eingebaut. Außerdem geht es mir ums Prinzip. Ich möchte nicht, dass meine Privatsphäre immer mehr und mehr ausgehöhlt wird. Das was Google da gemacht hat, würde man in Kriegszeiten als Spionage bezeichnen. Warum soll das in Friedenszeiten erlaubt sein?
Liebe Elke,
Datenschutz hin, Street View her. Was ist daran so schlimm, wenn man per GoogleEarth durch unsere Straße schlendern und sich die Häuser von der Straßenseite aus anschauen kann? Wo liegt die Gefahr? Dann müßte ich ja jedem, der bei uns vorbeischlendert oder mit dem Auto vorbeifährt, den Blick auf unser Haus verbieten. Zum Glück fahren die Google-Autos ja nicht ums Haus herum und in die Fenster können sie mit ihren Kameras auch nicht schauen.
Ich halte die Reaktion der Deutschen wieder mal für völlig überzogen. Wir sind mittlerweile so “gläsern” geworden, da kommt es auf ein Foto unserer Behausung nun wirklich auch nicht mehr an.
Herzlichen Gruß
Jürgen
Hallo Elke,
ich bin ganz Deiner Meinung. Auf der einen Seiten schreien alle nach Datenschutz und auf der anderen Seite wird die Privatsphäre “gefilmt” und für Jedermann im Internet zugänglich gemacht… da sehe ich auch wenig Sinn drin. Naja, bis die zu uns “auf´s Dorf” kommen, dauert es wohl noch etwas.
LG Heidi
@Blechi: DAS, liebe Brigitte, glaube ich leider weniger.
Danke für den Link, ich brauch das nämlich auch nicht, es sei denn, es werden ein paar Unkrautjäter herangelockt.
Tschüssi Brigitte