. . . oder einfach nur genügend Nahrungsangebot in freier Wildbahn – sowas habe ich im Dezember auch noch nie erlebt. Ich habe heute Morgen sowohl den ersten Meisenknödel als auch den Energieblock abgenommen und entsorgt. Besonders der Energieblock sah mehr als unappetitlich aus, vermutlich war er auch bei diesen Temperaturen längst ranzig. Einen frischen Meisenknödel habe ich rausgehängt, aber den nächsten Energieblock gibt es erst, wenn Schnee fällt oder wir Minusgrade erreichen. Das Futterhäuschen interessiert auch kaum mal einen Vogel, stattdessen sieht man munter morgens und abends Amseln über den Rasen trippeln, die einen Regenwurm nach dem anderen aus der feuchten Erde ziehen.
So – ich werde mich nun mal wieder an die nie versiegende Bügelwäsche machen. Irgendwann mache ich heute auch wieder einen Spaziergang. Der Sauerstoffbedarf ist hoch und immerhin regnet es nicht, auch wenn es grau in grau ist da draußen.
Felsenkellerbrunnen in Oberursel – der merkwürdige Knubbel ist eine Sandrose (Baryt),
gefunden am Rockenberg in der Wetterau
Während die Brunnen in Oberursel im Winter natürlich wie überall abgestellt sind, sprudelt das Wasser bei uns im Garten munter weiter. Und auch wenn die Vögel keine Futterstellen aufsuchen – oder sehr selten – als Badegäste kann man sie nach wie vor beobachten.
Passend zum Felsenkellerbrunnen die Felsentaube ;-)
Amsel am Teich (im Hintergrund rechts unscharf noch ein Spatz)





