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Schauerlich

. . . gebärdet sich das Wetter in Frankfurt am Main und das praktisch seit dem offiziellen Herbstbeginn. Gestern hatten wir richtig fiesen Sturm. Einige haben es sicher im Gartenblog gelesen. Heute hat es fast ständig geregnet. Aber das ist vermutlich gut so, denn z.B. unser Liederbach ist knochentrocken. Als der Regen vorhin mal ein bisschen nachgelassen hat, habe ich mich zu einem kleinen Spaziergang aufgerafft. Ganz mutig ohne Schirm (aber mit Regenjacke) und auch nur mit  der Minidigi in der Tasche. Ich habe mir gesagt “frische Luft und Bewegung beugen noch am ehesten einer herbstlichen Schlechtwetterdepression vor” und außerdem habe ich es noch nicht einmal so richtig genossen ohne Brillengläser durch den Regen zu laufen!

Wolkenlücke mit KirchturmEine Lücke in den Wolken

Collage2509

Der “Kampfhahn” in der Collage gehört zum Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr in Unterliederbach

Das Eichhörnchen im Graubnerpark war für die Minidigi zu weit weg. Dafür hab ich nachher noch eins aus dem häuslichen Garten, das ich wieder mit der normalen Kamera fotografiert habe.

Taunus mit RegenwolkenÜber dem Taunus ballen sich die Regenwolken

Nach einer guten halben Stunde habe ich in den Feldern umgedreht, denn so ganz ohne Unterschlupf wär’s dann doch nicht so fein, wenn der Regen wieder richtig losgelegt hätte. Aber ich bin trocken nach Hause gekommen.

Gelbes LaubDie ersten Bäume färben sich nun doch langsam gelb . . .

. . . und hier das Eichhörnchen aus dem heimischen Garten:

Eichhörnchen mit Nuss

Sonntagsruhe

Heute ist Durchatmen angesagt, und dank des vielen Regens in der Nacht – wozu wohl habe ich gestern noch so gründlich den Garten gewässert? -  herrscht auch draußen irgendwie Ruhe. Ist das einfach nur die typisch deutsche Sonntagsruhe oder ist  nun halb Hessen schon in den Süden geflogen? Vermutlich staut es sich auf den Autobahnen. Ein Helikopter ist vorhin mal ziemlich tief über uns hinweg Richtung A 66 geflogen. Wir haben jetzt nur noch um die 20°C – ich finde das momentan hervorragend nach der Schwitzerei der letzten Tage. Gestern am späten Nachmittag zeigt das Thermometer sage und schreibe 36°C.

Vorhin habe ich ein Eichhörnchen beobachtet, das durch den Garten wuselte und immer mal Station hinten am Carport machte, bevor es wieder in der Tanne verschwand. Ich habe mir dann mein Fernglas geholt und festgestellt, dass es das neulich von mir per Handschere abgeschnittene hohe Gras zwischen den Stäben des Rankgitters hervorklaubte, zu einem Bällchen zusammenrollte und davontrug.  Das sieht nach Nistbaumaterial aus. Aber jetzt? Vielleicht werden da schon die neuen Kobel für den Winter gerichtet. Bei Wikipedia habe ich Folgendes gelesen: Der Bau eines Kobels dauert etwa drei bis fünf Tage. Da es recht häufig vorkommt, dass die Tiere wegen Parasitenbefall oder Störungen umziehen müssen, bauen sie zwei bis acht Nester und nutzen diese stets gleichzeitig. Dabei wird unterschieden zwischen Schlafkobeln für die Nacht und Schattenkobeln für Ruhephasen am Tage.

Bisher haben die Eichhörnchen immer in den Nachbargrundstücken genistet. Ob sie zu uns umziehen? Es könnte theoretisch sein. Drüben ist vor einiger Zeit eine Familie mit zeitweise recht lauten Kindern eingezogen, die auch hinter unseren Katzen immer wie auf Kriegszug herkreischen. Der vormals verwunschene Garten wurde stark ausgedünnt und für die Kinder mit allerlei Spielgeräten ausgestattet – so wie es vor Urzeiten auch bei uns mal war *lach*. Es gibt sovieles, was Veränderungen hervorrufen kann. Ich habe neulich eine alte Vogeltränke unter die Tanne gestellt, wo sowieso kaum was wächst. Und sie wird trotz unseres überreichen Wasserangebotes auch gerne genutzt, vor allem auch vom Eichhörnchen. Es ist spannend zu beobachten, was sich im Garten immer wieder so tut und verändert. Hm – nun verändert sich gerade mal wieder der Himmel – von hellem Grau zu sehr, sehr dunklem Grau . . .  Da kommt wohl der nächste Regenguss auf uns zu :-(

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Heute Mittag: mal wieder Köstlichkeiten aus dem Wok

Aus dem Wok: Thaicurry

Thaicurry mit Hühnerfleisch, Krabben und Gemüse gut gewürzt im Kokosmilchsud – dazu Basmatireis

Himmelsstück #21

Ein Projekt von Tina

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Ein komisches Wetter war das heute und der Himmel stellte sich sehr unterschiedlich dar. Am Morgen hat’s erstmal geschüttet wie aus Eimern und der Himmel war grau, dann kam die Sonne wieder raus und alles dampfte wie in der Sauna – fürchterlich! Weil ich doch mal wieder was bügeln musste, habe ich mir einen Ventilator neben das Bügelbrett gestellt. Später habe ich nur noch gefaulenzt. Klar, dass Hitze und Schwüle wieder in ein Gewitter münden mussten. Davor gab’s aber herrliche Quellwolken am blauen Himmel.

Ich habe im Liegestuhl gelegen, Hörbuch gehört und immer mal wieder zur Kamera gegriffen.

Mich schafft dieses Wetter, nachdem es in der Nacht kaum abgekühlt hatte. Aber für’s Wochenende werden uns trockeneres Wetter und wenigstens ein bisschen niedrigere Temperaturen versprochen. Ich hoffe darauf.

Noch ein Eichhörnchen gefällig?

Eichhörnchen im BaumHeute mal oben im Baum