Verrückt! Per Zufall bin ich eben über einen alten Blog von Blechi auf einen ebenso alten von mir selbst gestoßen, an den ich mich schon gar nicht mehr erinnert habe: Elkes Elbenhain. Das Internet hat vermutlich irgendwann ein längeres Gedächtnis als wir alle.
. . . und hier noch was vom Juni 2005:
Damals habe ich noch reichlich Gedichte geschrieben, stell ich gerade fest – und das Wetter war besser ;-)
Mittsommer
Gelb leuchten die Blüten des Mittsommerkrauts,
wie die Strahlen der Sonne breitet Farbe sich aus.
Gelb ist der Sommer, die Wärme, das Licht,
kein Platz mehr für Schatten, Kälte, Verzicht.
Im Wald filtern Blätter den Sonnenschein
und laden die Elfen zum Tanzen ein.
Licht zaubert Punkte wie Kristalle ins Gras,
die Wellen des Baches schimmern wie Glas.
Das ist der Zauber der Mittsommerzeit,
nur Sinnlichkeit, Leichtigkeit weit und breit.
Genießen wir diese Zeit der Magie –
wenn du jetzt nicht lebst, dann lebst du nie!
© Elke Heinze
* * *
Und irgendwie dazu passend schau ich gerade nach einem Regenguss aus dem Fenster, denke noch “was für eine eigenartige Beleuchtung” und eine Minute später beim Blick durchs Küchenfenster spannt sich ein Regenbogen über’s Nachbarhaus.



