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Fachwerkschönheiten

Was für ein Wetter! Da muss man ja was unternehmen. Also habe ich mich mal wieder ganz meinem Autochen anvertraut, das sich für den Rheingau-Taunus Kreis entschieden hat und in Idstein gelandet ist.  Das war nun das zweite Mal Idstein für mich und ich war wieder total begeistert. Ein Fotomotiv reiht sich an das Andere – Fachwerk vom Feinsten. Das älteste erhaltene Wohnhaus stammt von 1410. Die meisten tragen allerdings Jahreszahl zwischen 16oo und 17oo, also wurden viele dieser Häuser schon vor dem Dreißigjährigen Krieg erbaut. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Hier kommen nun ein paar Eindrücke, andere Bilder zeige ich dann wieder demnächst bei einigen Projekten.

Marktplatz, im Hintergrund der Hexenturm

Hier rund um den Markt ist ganz viel Fußgängerzone. Ich habe irgendwo um die  Ecke geparkt und weiß nach wie vor nicht, ob ich da überhaupt parken durfte. Strafzettel gab’s jedenfalls keinen. Ich finde das manchmal sehr verwirrend. Auch neulich am Zoo habe ich mich in eine eingezeichnete Parkbucht gestellt, wo trotzdem ein halbes Dutzend Schilder standen, die eigentlich das Parken zu verbieten schienen. Auf alle Fälle versichere ich mich dann immer dreimal, dass ich zumindest nicht so parke, dass ich irgendjemanden behindern könnte.

Blick von der Burganlage Richtung Altstadt

Das beeindruckende Torbogengebäude der Burganlage wird gerade restauriert und ist mit Tüchern verhängt. Da war diesmal mit Fotos nichts zu machen. Aber dafür konnte ich im Bereich des Hexenturmes Turmfalken beobachten – naja, was man so beobachten nennen kann. Ich hätte ein Fernglas gebrauchen können. Ich habe schon eine feines, kleines als Geburtstagswunsch angemeldet ;-)  Unser altes Fernglas, das ich zu Hause benutze, ist von guter Qualität, mir aber zum Mitnehmen zu groß und zu schwer.

Hexenturm mit Turmfalke – seht ihr ihn? Das Stille Örtchen wird vermutlich nicht mehr benutzt ;-)

Turmfalke (Falco tinnunculus)

Eines der bekanntesten Idsteiner Motive: das “Schiefe Haus”
(Zu diesem Gebäude gibt es bei Wikipedia eine eigene Seite)

Der prächtige Höerhof steht am südlichen Ortsausgang, dem früheren Obertor.  Höerhof ist übrigens kein Tippfehler, es schreibt sich wirklich mit einem zusätzlichen “e” hinter dem Umlaut. Es handelt sich um einen Fachwerkbau im Stil der Renaissance – um Vieles prächtiger als die sonstigen hessisch-fränkischen Fachwerkhäuser (die aber auch überaus sehenswert sind).  Direkt neben dem imposanten Höerhof steht übrigens ein winziges windschiefes Häuschen. Das Fachwerk ist hübsch angemalt, bildet aber trotzdem einen ausgesprochen auffälligen Kontrast.

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