4Jahreszeiten
Ein Projekt von Kathrin (Frau Herzlich)
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Heute kommt mein erstes Foto für den Frühling. Ich habe es vorhin im Kurpark von Bad Homburg gemacht, wo auf den großen Rasenflächen die Krokusse noch ganz prächtig blühen. Da merkt man auch wieder, dass es im Taunus einfach noch kühler ist als bei uns in der Mainebene. Hier sind sie schon wieder verblüht. Aber ich habe mich nicht für die Krokusse entschieden sondern für ein wunderschönes Motiv, das an einem kleinen Bach entstanden ist. Ich finde, es sieht aus wie gemalt.
Ich vermute mal, dass das bereits Sumpfdotterblumen sind (Caltha palustris), bin mir aber nicht ganz sicher. Danke an Gabi (Gartendatenbank): es handelt sich um Scharbockskraut (Ranunculus ficaria).
Einfach großartig
. . . dieses Wetterchen. Es ist Nachmittag, das Thermometer ist auf 24°C geklettert, die ersten Terrassenmöbel stehen draußen – der Oleander auch! Den Espresso nach dem Mittagessen haben wir heute dann auch schon auf der Terrasse genossen. Jetzt geh ich mal durch den Garten – ich glaube, die Zierkirsche ganz hinten hat tatsächlich schon die ersten Blüten auf. Und ich trage Sonnenbrille – hach, eine stinknormale Sonnenbrille, ganz leicht, keine schweren geschliffenen Gläser mehr. Großartig! Sagte ich schon – oder?
Von heute – unglaublich! Frühlingszierkirsche (Prunus subhirtella)
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Mehr schöne Fotos aus dem Garten gibt es auch heute wieder im
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Kleiner Fuchs am Winterschneeball
Jahreszeiten
Ein Projekt von Kerstin (Nostalgia)
Kerstin fragt diese Woche nach der Jahreszeit, die uns am liebsten ist. Das ist bei mir eindeutig der Frühling. Im Frühling kommen Farben und Wärme zurück, ich blühe da auf wie die gesamte Natur es tut. Die Farben sind noch frisch und kräftig, die Temperaturen im Allgemeinen in einem Bereich, der mir am liebsten ist (das gilt dann auch wieder für den Herbst). Im Sommer ist es mir oft zu heiß, da mach ich körperlich leicht mal schlapp. Trotzdem mag ich auch den Sommer – ganz klar. Die langen Tage sind einfach herrlich, wenn man Glück hat, kann man abends noch lange im Freien verbringen. Man muss nicht soviel Klamotten an sich rumschleppen und schwimmen geh ich auch gerne. Dennoch ist mir nach dem Frühling der Herbst fast noch am liebsten, sofern er nicht zu nass und zu kalt ist. Aber das gilt ja für alle Jahreszeiten. Ich mag die bunten Blätter und die wieder gemäßigten Temperaturen. Auch der Winter ist schön, wenn er knackig kalt und trocken ist – so wir dieses Jahr leider erst Anfang Februar.
Ihr seht, ich mag eigentlich alle Jahreszeiten, vor allem wenn sie sich so präsentieren, wie man sie sich in Deutschland idealerweise vorstellt. Aber trotzdem – mein Favorit ist der Lenz!
Dazu ein Gedicht von Fred Endrikat:
Früher Frühling
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Zwischen Februar und März
liegt die große Zeitenwende,
und, man spürt es allerwärts,
mit dem Winter geht’s zu Ende.
Schon beim ersten Sonnenschimmer
steigt der Lenz ins Wartezimmer.
Keiner weiß, wie es geschah,
und auf einmal ist er da.
Manche Knospe wird verschneit
zwar im frühen Lenz auf Erden.
Alles dauert seine Zeit,
nur Geduld, es wird schon werden.
Folgt auch noch ein rauer Schauer,
lacht der Himmel um so blauer.
Leichter schlägt das Menschenherz
zwischen Februar und März.
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Fred Endrikat (1890-1942)
Wintermond
In der Tat, wir erleben gerade den letzten Wintervollmond in dieser ausgehenden Wintersaison. Morgen ist Frühlings Tag-und Nachtgleiche und somit der kalendarische Frühlingsanfang. Das ist der Grund, warum wir in diesem Jahr nun immer noch fünf Wochen auf das Osterfest warten müssen.
Auslaufmodelle: Wintervollmond & Christrose
Irgendwie kommt es einem schon seltsam vor, das Jesus mal im März und mal im April sterben musste. Aber wir wissen ja, dass die christlichen Feste samt und sonders heidnischen, römischen oder jüdischen Vorgängerfesten aufgepfropft wurden. (Die einzige Ausnahme ist wohl Pfingsten.) Dennoch kommt mir diese Festlegung auch unter diesem Gesichtspunkt noch merkwürdig vor: warum feiert man Ostern erst nach dem ersten Frühlingsvollmond, warum nicht am ersten Sonntag nach der Frühlings Tag-und Nachtgleiche? Da wäre das Datum fixiert gewesen, so wie der 25. Dezember für den ersten Weihnachtsfeiertag. Das Osterferst legte immerhin schon das Konzil von Nicäa im Jahre 325 n. Chr.fest und da heißt es: Am ersten Sonntag bei oder nach dem ersten Vollmond, nach Frühlingsanfang. Der frühestmögliche Ostertermin ist also immer der 22. März.
Während viele Osterbräuche heidnischen Ursprungs sind, hängt aber der Termin des christlichen Osterfestes mehr mit dem jüdischen Kalender bzw. dem Pessach oder Passah-Fest zusammen, das sich auf den Auszug der Israeliten aus Ägypten bezieht. Ob dieses Fest sich nun ebenfalls nach dem Vollmond richtet und wenn ja, warum, das entzieht sich meiner Kenntnis.
Ich vermute mal, dass in diesem Jahr an Ostern mal wieder die Pfingstrosen blühen werden, jedenfalls bei uns. Die Osterglocken blühen nämlich jetzt schon. Täglich öffnen neue Narzissen ihre Blütenglocken. Lenzrosen (Christrosen, Helleborus) sind inzwischen bis auf meine sehr späten Sorten schon fast verblüht. Ich wünsche euch einen schönen Sonntag. In Frankfurt scheint die Sonne, aber es ist kalt, na ja also kühl.
Spring
März – welch verheißungsvolles Wort. Zumindest den meteorologischen Frühlingsanfang haben wir damit schonmal erreicht. Und dass dieser Monat dann auch dem englischen “Spring” gerecht wird, das wird er uns wohl in den nächsten Tagen noch beweisen. Sicher – es sind noch drei Wochen hin bis zum offiziellen = kalendarischen Frühlingsanfang, der ersten Tag und Nachtgleiche im neuen Jahr. Aber wen stört das, wenn im Garten schon kräftig bunte Farbtupfer in Gestalt von Krokussen zu sehen sind und zumindest Tulpen und Narzissen mit ihren grünen Spitzen aus der Erde drängen? BUNTE Gartenbilder gibt es im GARTEN-Blog! 
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Mit dem neuen Monat dürfen wir auch wieder neue Aufgaben bei den monatlichen Projekten angehen. Ich hab mich im Fotoblog als erster Aufgabe dem Projekt Textur gewidmet. Und damit komme ich auf den Frühling zurück, denn das Ergebnis dort habe ich ebenfalls “Spring” getauft. 
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Zu dem schönen Wort “Spring“ fällt mir aber immer auch das amerikanische Palm Springs ein. Palm Springs liegt im Coachella Valley, einem trockenen Wüstental im Riverside County / Kalifornien, beschattet von den Santa Rosa Bergen. Und hier kommt der Name nicht vom Frühling sondern von den vielen heißen Quellen, die es dort gibt.
Aus dem Archiv (September 2008)
Straße und Hotel in Palm Springs
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Am frühen Morgen – Hotelpool und Anlage
Eine der zahlreichen zum Brunnen gefassten Quellen
Ein kleiner Platz im Ort – rechts wieder ein Brunnen
Wir haben in Palm Springs eigentlich nur übernachtet. Der Ort gilt aufgrund seiner schönen Lage und des milden Klimas als Rentnerparadies im amerikanischen Winter.
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