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Ab 2.1.2012 neu:


Projekt Frau Waldspecht




Ein Projekt von Barbara

KbkM #21

Bitte eure Beiträge wie immer in den Kommentaren unter meinem Beitrag Nr.21 ab dem 21.5.2012

Dringende Bitte

Hat bei mir jemand aus dem Kommentarfeld heraus Probleme mit unerwünschten Mails? Dann bitte melden!

Garfield

Moin,moin

Mal sehn, was sich das Wetter heute noch so einfallen lässt. Zunächst ist der Himmel allerdings stark bewölkt, kein Fitzchen Sonne ist zu sehen und mit um die 20°C jetzt gegen 11 Uhr ist es auch angenehm. Wobei wir offensichtlich eine hohe Luftfeuchtigkeit haben, man könnte auch sagen, es ist schwül und damit wieder nicht so angenehm. Das riecht so richtig nach Gewitter. Ich werde jetzt mal Gartenstiefel anziehen, den heiligen Sonntag missachten und mich im Garten über eine Ecke hermachen, wo jede Menge Disteln ihr Unwesen treiben. Das wollte ich eigentlich gestern machen, aber da war’s mir entschieden zu heiss. Mittagessen hat noch Zeit, das geht heute auch schnell (vor allem wenn ich den Göttergatten zum Kartoffelschälen anstelle).

Ein verträumtes Plätzchen: zwischen Katzenminze und Päonien geht es Garfield nochmal so gut.

Mehr Fotos im Gartenblog!

Katzenmensch

Ein Projekt der neugierigen nostalgischen Kerstin

*

Heute zum Thema: HUND ODER KATZ’ ?

Ich bin ein 100 %iger Katzenmensch, ohne dass ich es erklären könnte, warum das so ist. Meine Eltern mochten überhaupt keine Haustiere, meine Mutter lehnte speziell Katzen ab, frei nach dem Motto, dass die in der Wohnung überall hink*cken würden. Ich weiß, dass mein Großvater Schäferhunde hatte und dass man mir erzählt hat, dass die schonmal auf den Briefträger losgegangen wären. Das war alles lange vor meiner Zeit, noch vor dem Zweiten Weltkrieg. Ich habe meine Großeltern ja nie kennengelernt. Aber ich glaube schon, dass mir eine gewisse Angst vor Hunden eingeimpft wurde. Das wurde auch nicht dadurch besser, dass Stefan und ich mal in Frankreich von verwilderten Hunden verfolgt wurden und in Spanien ein durchgeknallter Bildhauer versucht hat seine Hunde auf uns zu hetzen, als ich völlig unschuldig ein paar Masken fotografieren wollte, die außen an seinem Gartenzaun befestigt waren. Auch das ist alles ewig her. Aber ich glaube, dass die Angst vor Hunden bei mir früher schon ziemlich tief gesessen hat. In den letzten Jahren hat sich das verändert. Und das hat sicher auch was mit den Leuten zu tun, die ich hier im Internet samt ihren Hunden kennengelernt habe.

Warum ich nun aber ausgerechnet zum Katzenmenschen geworden bin, kann ich nicht sagen. Aber ich wollte immer Katzen. Und sobald wir unser eigenes Haus mit Garten hatten, war das auch keine Frage mehr. Wir hatten seit 1980 fast immer Katzen. Es gab mal eine Zeit zwischendrin, in der ich keine mehr wollte, weil die ersten drei alle nicht sehr alt geworden waren und mir Arbeit und Haus und Kinder und Katzen über den Kopf wuchsen. Und es ist auch so – obwohl meine drei Männer die Katzen durchaus mögen, bleibt die Arbeit doch grundsätzlich an mir hängen. Ich kann da auch wenig dagegen sagen, denn es sind nun mal “meine” Katzen. Mein Mann kommt mit den beiden Oldies und ihren Unarten sowieso immer schlechter zurecht. Aber für mich ist ein Haus ohne Katze nicht vollständig. Ich brauch das Schnurren um mich herum, das “begrüßt werden”, indem sie mir um die Beine schleichen, wenn ich nach Hause komme und ich finde, dass sie selbst, wenn sie älter werden, immer noch elegante Tiere bleiben, die jetzt gerade allerdings völlig dahin gegossen vor sich hin pennen und mich ganz offensichtlich überhaupt nicht brauchen *gg*.

Garfield

Jeanie . . .

. . .  ups – aufgewacht!

*

Die Sonne scheint – es wird gerade richtig schön draußen. Und schon . . .

. . . seh ich vom Kater nur noch ein Hinterteil im Garten verschwinden.

Mal an der Eckkneipe vorbei . . .

. . .  was tut sich da drüben?

Hm – die Sonne geht und Garfield kommt schon wieder zurück – so schnell geht das in diesem April.

Na, so wie er guckt, gefällt ihm das Wetter auch nicht sonderlich.

Dann macht sich auch Jeanie auf zum Teich:

. . .  bleibt aber auch nicht lange draußen.

Ich kann’s verstehen – die Sonne ist schon wieder hinter Wolken verschwunden, Zeit die Terrassentüren wieder zu schließen. Es wird sofort wieder kalt.

Katzenglück

Ob Garfield oder Jeanie – die Herrschaften wissen schon, wie man katz es sich bei dieser Kälte drinnen gemütlich macht.

Aus dieser Perspektive kann man die Beiden nur an den Nasen unterscheiden. Garfield ist der mit den
brauen Flecken, Jeanies Gesicht ist bis auf die Schläfen rein weiß.

Im Moment beobachten sie wieder die Vögel draußen im Garten und gurren teilweise wie die Tauben selbst. Besonders Jeanie ist da immer sehr gesprächig.

Zum Piepen

. . .  geht es derzeit im Garten zu – ich habe ja sooo lange darauf gewartet, dass sich endlich wieder Wintergäste sehen lassen.

Stieglitz

Aber nicht nur die Vögel finde ich zum Piepen – wobei die eher selbst piepen -
sondern auch über Garfield habe ich mich in der Früh amüsiert:

Erst hat der Herr Kater das Eis nur vorsichtig getestet, dann wurde er richtig wütend und trommelte mit den Pfoten darauf rum, weil er nicht zum Trinken ans Wasser kam. Als mir endlich einfiel, dass ich davon auch ein Video drehen könnte, war es leider schon zu spät. Er hatte mich entdeckt und raste zum Haus zurück.

Ich habe einige Vögel fotografiert und habe die Bilder nun in den Gartenblog gestellt.

*

Draußen ist es eisig, hier drinnen im Wintergarten tropisch warm. Die vielen großen Glasfenster heizen uns gründlich ein. Da braucht man tagsüber keine Heizung und kann trotzdem im T-Shirt am PC sitzen. Für meinen Tulpenstrauß ist die starke Sonneneinstrahlung nicht so gut, aber egal – macht Frühlingsgefühle trotz sibirischer Kälte.

Sonntagvormittag

Gemütlichkeit ist ein urdeutsches Wort, so sagt man. Wenn ich mir manchmal meine Katzen angucke, dann denke ich, dass es die Katzen erfunden haben.

Ein Schläfchen in Ehren kann niemand verwehren . . . und schon gar nicht am Sonntagvormittag so
ganz gemütlich auf dem Teppich im Wintergarten, wo die Zweibeiner noch frühstücken,
die Sonne scheint dem Kater auf den Pelz – Garfield fühlt sich eindeutig wohl.

* * *

Blöd, wenn man frau bei diesem Sonnenschein in der Küche stehen muss! Echt blöd !

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